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1. Examen NRW Dezember 2017

Gerade mitten in der schriftlichen Prüfung oder sie vor kurzem hinter Dich gebracht? Berichte über Deine Erlebnisse

1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von GraceKelly1311 erstellt am: 6. Nov 2017, 08:08 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

noch jemand hier der im Dezember dran ist bzw sich gemeldet hat?

GraceKelly1311

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von Lionlaw erstellt am: 8. Nov 2017, 08:47 Uhr

Hey, ich schreibe auch im Dezember!

Lionlaw

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von lawland erstellt am: 29. Nov 2017, 19:24 Uhr

Hey :)

ich schreibe auch im Dezember in Düsseldorf
wo schreibt ihr?
wisst ihr zufällig was in Düsseldorf im ZR und öffR geprüft wurde? weiß leider nur was im OLG Hamm dran kam... :noclue:

lawland

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von AIDA erstellt am: 12. Dez 2017, 09:01 Uhr

Hallo ihr alle,

ich hätte mal eine Frage. Kennt ihr noch aus eurem Freundes und Bekanntenkreis Freischussleute oder Abschichtler, die noch nicht im November und Dezember geladen wurden und insofern erst im Januar schreiben? Wäre wirklich schön, wenn ihr da vielleicht ein paar Infos teilen würdet. Danke euch.
Ich wünsche euch morgen einen guten, erfolgreichen Start ins Examen. Alles Liebe für diese anstrengenden Tage, ihr schafft das! :heart:

AIDA

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von Law101 erstellt am: 12. Dez 2017, 12:20 Uhr

@ Aida, bei welchem JPA bist du?

Law101

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von duslaw erstellt am: 12. Dez 2017, 13:53 Uhr

@AIDA : Ich selbst bin im Freischuss und habe abgeschichtet, wurde weder für November noch für Dezember geladen und schreibe (wurde mir vom JPA telefonisch bestätigt) im Januar.. Bin beim JPA Düsseldorf

Wünsche auch allen, die ab morgen schreiben alles Gute und viel Erfolg! :heart:

duslaw

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von AIDA erstellt am: 12. Dez 2017, 15:20 Uhr

Hey,
ich bin in Hamm..das JPA hatte dieses Jahr besonders viele Anmeldungen. Darüber bin ich auch informiert, mich interessiert nur insbesondere, ob quasi immernoch Freischussleute "übrig" sind. Denn es wurden ja bereits super viele für November und Januar geladen.
Lieben Gruß :waving:

AIDA

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von AIDA erstellt am: 13. Dez 2017, 15:31 Uhr

AIDA hat geschrieben:Hey,
ich bin in Hamm..das JPA hatte dieses Jahr besonders viele Anmeldungen. Darüber bin ich auch informiert, mich interessiert nur insbesondere, ob quasi immernoch Freischussleute "übrig" sind. Denn es wurden ja bereits super viele für November und Januar geladen.
Lieben Gruß :waving:



November & Dezember meinte ich natürlich..
Wie war euer Start heute?

AIDA

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von chaoskopf erstellt am: 13. Dez 2017, 17:43 Uhr

Der erste Teil war ganz okay bei mir (hoffe ich)! Im zweiten Teil hatte ich absolute Aufbauprobleme… hab da so komisch rumgeredet und es nicht richtig auf den Punkt gebracht..
bin insgesamt ein wenig enttäuscht von mir :(

chaoskopf

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von Kälte erstellt am: 13. Dez 2017, 18:22 Uhr

Hallo,
Ich habe im ersten Teil leider § 280 geprüft ( im BearbeiterV steht wohl, dass diese nicht zu prüfen waren). Außerdem noch StVG und § 823. Diese AGB sind bei mir unwirksam (hatte Probleme mit der Einbeziehung, weil die erst nach dem Vertragsschluss auf der Karte abgedruckt sind, das dann aber über § 305a BGB gelöst.) Habe in den StVG Ansprüchen auch § 8 a StVG angenommen. Außerdem habe ich alle Ansprüche der R wegen Mitverschulden gekürzt.
Im zweiten Teil habe ich diese Buchungsbestätigung als Annahme angesehen und dann geprüft, ob diese wirksam zugegangen ist. Im Ergebnis habe ich das abgelehnt, weil ich wegen der Nicht-Erkennbarkeit des Absenders einen Zugang nicht fingiert habe. Das habe ich im Punkt "ohne Rechtsgrund" im § 812 I 1 Var. 1 geprüft. Im Punkt Anspruch erloschen habe ich mögliche Gegenansprüche der GmbH geprüft und dort einen Schadensersatzanspruch aus c.i.c. angenommen, (Idee: R gibt die falsche Mail an und übersieht dies auch in der finalen Auflistung). Diesen Schadensersatzanspruch habe ich allerdings auch gekürzt, weil die GmbH davon abgesehen hat, die Tickets anderweitig zu verkaufen, obwohl dies möglich war. Macht dann nach der Aufrechnung einen Anspruch der R iHv. 325 ( habe den c.i.c Anspruch im die Hälfte reduziert) aus 812.

Bin auch nicht zufrieden, vor allem die ganze Zeit, die ich für den Anspruch aus Vertrag nutzlos aufgewendet habe, hätte ich noch gern gehabt. Auch habe ich die AGB Kontrolle dann in den vertraglichen Ansprüchen geprüft und dann bei den eigentlich nur zu prüfenden anderen Ansprüchen mitunter nach oben verwiesen.

Wünsche euch allen noch viel Erfolg, an Weihnachten ist der Spuk vorbei!

Kälte

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von BlackJack erstellt am: 13. Dez 2017, 19:04 Uhr

Ihr Lieben, hat vielleicht noch jemand die Kraft, den Sachverhalt kurz zu schildern?! Drücke euch für die noch offenen Klausuren natürlich die Daumen!!!

BlackJack

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von Frei-schuss erstellt am: 13. Dez 2017, 20:09 Uhr

Das ist der erste Aufgabenteil:

Die A-GmbH ist ein Busunternehmen und hat zu diesem Zweck Busse erworben und trägt alle anfallenden Kosten der Busse. Des Weiteren führt A Kontrolle vor Einstellung des Fahrer durch um ihre Tauglichkeit als Fahrer zu ermitteln.
In den Allgemeinen Beförderungsbedingungen (ABB) hat die GmbH in der Ziffer 7 der ABB folgende Klausel „Haftungsausschluss“:
„Die GmbH sowie ihre Organe und Mitarbeiter haften nicht bei Schäden die während der Beförderung entstehen, es sei denn sie entstehen grob fahrlässig oder vorsätzlich.“

Die Rentnerin R steigt mit ihrem Rollator und ihrem Hund in den Bus und kauft beim Busfahrer B eine Tagesfahrkarte. R setzt sich auf den einzigen freien Platz der durch Symbole für Gehbehinderte gekennzeichnet ist. Sie sitzt mit dem Rücken zur Fahrtrichtung. Der Hund setzt sich auf ihren Schoß. Die R hält den Hund fest anstatt sich an der seitlichen Haltestange festzuhalten. Sie bemerkt, dass dies nicht ausreichend ist. Jedoch denkt sie ihr werde nichts passieren.

Der Busfahrer B fährt auf grader Stecker in der Innenstadt. Von einer Entfernung von 120m (150m?) bemerkt er Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Er nähert sich der Sonderhaltestelle für Schulbusse. Deswertieren bremst er von 50km/h auf 30km/h ab. Kurz bevor er sich der Haltestelle nähert stürzt eines der Kinder auf die Fahrbahn. Der B lenkt den Bus nach links und führt eine Vollbremsung durch. Die B rutscht daraufhin von ihrem Sitz und fällt mit den Knien auf den Boden. Sie erleidet schwere Knieprellungen.

Die B kann aufgrund ihrer Verletzung nicht mehr mit ihrem Rollator fahren sondern muss das Taxi für ihre notwendigen Arztbesuche infolge des Unfalls benutzen. Hierbei entsteht ihr ein Schaden i.H.v. 200€.
Sie fragt sich, ob sie den Schaden von der A-GmbH und oder dem B ersetzen lassen kann. Außerdem glaubt sie, dass die ABB sowieso nicht zulässig ist.

B ist bislang immer positiv bis zu diesem Vorfall aufgefallen.

1. vertragliche Ansprüche sind nicht zu prüfen sowie der Anspruch aus §823 II BGB
2. Gesetze des StVO sind unberücksichtigt zu lsssen außer: §§1 II, 3 I S. 2, und 3 Abs. 2a StVO

Frei-schuss

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von Frei-schuss erstellt am: 13. Dez 2017, 20:19 Uhr

Zweiter Aufgabenteil:

R sucht im Internet nach Flugtickets nach London. Sie wird auf der Internetseite der K-GmbH fündig. Dort wählt sie Tickets für den Hin- und Rückflug aus und füllt die erforderlichen Angaben aus. Sie gibt ihre E-Mail Adresse an, bemerkt aber dabei den Zahlendreher nicht. Des Weiteren gibt sie ihre Postanschrift an. Ihre Telefonnummer hinterlässt sie allerdings nicht. Als Zahlungsmethode gibt sie ihr Bankkonto an. Auf der Internetseite ist dick angegeben, dass alle Angaben zu überprüfen sind. R bestätigt den Bestellvorgang zahlungspflichtig.Erneut werden ihr die Daten angezeigt und um eine Kontrolle dieser gebeten. Auch hier übersieht R den Zahlendreher. Laut Angaben der K-GmbH müsste R innerhalb von 24 Stunden eine Bestätigungsmail bekommen.
Noch am gleichen Abend versendet K-GmbH die Bestätigungsmail.Da die E-mail allerdings nicht existiert kann diese nicht zugestellt werden. Hierüber wird die K-GmbH benachrichtigt. Daraufhin schickt die K-GmbH per Einschreiben an die Adresse der R die Bestellbestätigung. Allerdings kann der Postbote die R nicht erreichen und hinterlässt eine Benachrichtigung an die R da, (wobei der Absender nicht vermerkt ist?). Die R vergisst, dass für sie ein Einschreiben vorliegt und ist in dem Glauben, da sie keine Bestellbestätigung bekommen hat, dass der Kauf der Tickets über die K-GmbH nicht funktioniert hat. Folglich geht sie in ein Reisebüro und kauft dort Flugtickets.
Gleichzeitig wird der Betrag in Höhe von 650€ von der K-GmbH per Bankeinzug von dem Konto der R abgezogen. Als R dies später bemerkt geht sie zum Anwalt und erkundigt sich nach ihren Rechten.

Hat die Klage Aussicht auf Erfolg?

Frei-schuss

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von Verenah erstellt am: 14. Dez 2017, 09:49 Uhr

Hi Leute!

Ich habe im ersten Teil bei R --> B in dem § 823 I BGB die Rechtswidrigkeit wegen Notstand entfallen lassen. Was denkt ihr darüber?

Und jemand meinte, dass im Bearbeitervermerk stand, dass man keine AGB Kontrolle machen sollte, da die Klausel unwirksam ist. Ich habe das allerdings überlesen und auch trotzdem eine gemacht :confused

Viel Erfolg weiterhin!

Verenah

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Re: 1. Examen NRW Dezember 2017

Beitrag von Kälte erstellt am: 14. Dez 2017, 10:55 Uhr

Komisch habe den Vermerk nicht so verstanden, als sollte eine AGB Kontrolle ausgeschlossen sein. So wie ich den Beaebeitervermerk in Erinnerung habe, stand da irgendwas in Richtung "wenn es darauf ankommt, dankst davon auszugehen, dass die AGB zulasten der Kunden von den Bestimmungen dieser Personenbeförderungsverodnung von 1970 abweichen".

Ich habe das so verstanden, dass man eine AGB Kontrolle machen sollte und habe diese Info dann bei §309 BGB eingebaut (hinter lit. b wird nämlich dieses negative Abweichen erwähnt und als Voraussetzung gemacht, damit man 309 doch anwenden kann).

Hat das noch jemand?

Kälte

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