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Mündliche Prüfung

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Aktenvortrag im Zivilrecht / Rechtsanwaltssicht ...

Alles rund um die mündliche Prüfung im juristischen Staatsexamen

Aktenvortrag im Zivilrecht / Rechtsanwaltssicht ...

Beitrag von ErrorInPersona erstellt am: 28. Dez 2016, 12:50 Uhr

Hey !

Ich hätte mal ne eher fachliche Frage...

Das ist zwar sehr speziell, aber über dieses Problem bin ich bei meiner Vorbereitung auf die Mündliche (2. StEx) nun schon mehrfach gestoßen und weiß nicht so recht, wie ich dass angehen soll. Also:


Wie baue ich den Sachverhalt auf, wenn gegen den Mandanten bereits ein VU ergangen ist, er aber weder dieses noch die Klageschrift zugestellt bekommen hat. (Gegner hatte ihm auf der Straße erzählt, dass er einen Titel gegen den Mandanten erwirkt hat und Mandant fällt aus allen Wolken und kommt zu uns um nach Rat zu fragen...)

So z.B. in dieser Akte aus NRW: [b]KV-Nr.: 1224[/b]
https://www.justiz.nrw.de/Karriere/land ... /index.php

Normalerweise kommt dieser ganze VU-Kram ja in einer vorgezogenen Prozessgeschichte... Wenn aber gerade die Tatsache, dass es ein VU gegeben hat bzw. dieses zugestellt ist strittig ist, müsste das ja schon beim entsprechenden Vortrag kommen... Wobei die Tatsache des VU selbst ja dann schon unstrittig ist - denn meißt geht es dann ja doch nur um die Frage der Zustellung bzw. des Zeitpunkts...
Und am verständlichesten wäre es ja eigentlich, wenn man gleich mit diesem Problem anfängt und erst dann auf das materielle eingeht. Denn wenn gerade bei der Zustellung ein dickes Problem liegt, erscheint mir das in der vorgezogenen Prozessgeschichte deplaziert ... Irgendiwe passt das alles nicht so recht ...

Habt ihr da ne Idee ?

Wie würdet ihr den SV von dem Fall aufbauen ?


Danke euch !

ErrorInPersona

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Re: Aktenvortrag im Zivilrecht / Rechtsanwaltssicht ...

Beitrag von gottfried erstellt am: 30. Dez 2016, 22:30 Uhr

Irgendwo muss der dem VU zugrunde liegende Sachverhalt ja herkommen und dem RA zur Kenntnis gelangt sein. Im Sachbericht wird es daher wohl nicht einfach heißen können, der Mandant berichtet, Herr Müller habe erklärt, ein Urteil gegen den Mandanten erwirkt zu haben. Anders nur wenn sich der Fall ausschließlich um Zustellung und Einspruchsfrist dreht.

gottfried

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