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Bachelor of Laws (2009) - Wie gehts weiter?

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Bachelor of Laws (2009) - Wie gehts weiter?

Beitrag von Jurinio erstellt am: 8. Mär 2011, 17:04 Uhr

Hallo Liebe Juristen!
Ja, ich habe eine "Problem". Ich hab "Jura" an einer Fernhochschule studiert. Ich habe den Abschluss "Bachelor of Laws" im Jahre 2009 erworben, leider jedoch immer noch keinen Job gefunden. Ich bin also arbeitlos. Momentan arbeite ich in einer gemeinnützigen Einrichtung und verdiene 1.15 € die Stunde :-( Ich habe ca. 100! Bewerbungen geschrieben. Für einen Bürojob bin ich "überqualifiziert", so jedenfalls die Personalchefs. Andere juristische Tätigkeitsfelder sind mir auch verschlossen, weil vorzugsweise - wenn überhaupt - Volljuristen eingestellt werden.

Im Abschlusszeugnis habe ich die Gesamtenote 2.2 erreicht. Damit ist mir auch die Möglichkeit versperrt, einen LL.M zu machen. Examinierte Juristen werden hier wohl vorgezogen. Ich hab mich hierzu bisher an schätzungsweise 10 Universitäten beworben. Immer hagelte es Absagen, wegen der Note. Ausland funktioniert auch nicht, da ich ein dreijähriges Kind habe.


Das Staatsexamen nachholen ist wohl reine Utopie. Mir würde leider kaum etwas angerechnet werden. Ich müsste die drei großen Scheine aufjedenfall "nachholen". Danach würde noch die obligatorische Vorbeireitung auf das Staatsexamen folgen, was wieder 1-2 Jahre in Anspruch nimmt (ich bin 30!).

Ja, nun steh ich da. 7 Semester Studium für die Katz. Ich habe keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Besteht überhaupt die Möglichkeit, was im juristischen Sektor zu machen? Besteht überhaupt ein Bedarf an Juristen mit einem Bachelorabschluss? Die Dame auf dem Arbeitsamt legte mir ans Herz, eventuell - wenn die Kassen wieder voll - eine Umschulung zu machen. Ich hab 7 Semester studiert (und haufen Geld bezahlt) um eine Umschulung machen zu dürfen?!

Ok, tatsächlich kann ich mich nicht mit einem Volljuristen messen, das steht außer Frage. Diese Ausbildung ist sehr viel breiter. Jedoch habe ich auch ein gewisses Handwerkszeug erlernt, wie man einen Fall einer Lösung zuführt. Die juristische Arbeitsweise ist an mir nicht gänzlich vorüber gegangen. Auch ist das Interesse an der Juristerei nicht untergegangen. Ich als "nur-Bachelor-Jurist" lese regelmäßig noch die RÜ als auch die NJW, weil mich die Materie nach wie vor sehr interessiert.
Irgendwie komme ich mir vor, wie eine gescheiterte Existenz à la "gewollt aber nicht gekonnt".

Ich bin nun mit meinem Latein am .... . Vielleicht habt ihr ja irgendwelche Tipps? Ratschläge?
Ich glaube es war der größte Fehler meines Lebens, Jura IN DIESER FORM zu studieren.

Eine gescheiterte Existenz? wünscht allen einen schönen Tag.

Jurinio

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Beitrag von pe erstellt am: 8. Mär 2011, 17:09 Uhr

Was ist den 'dein' Rechtsgebiet im Studium gewesen? Also Schwerpunkt im Hauptstudium oder wie das heisst

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Beitrag von Jurinio erstellt am: 8. Mär 2011, 17:11 Uhr

Arbeitsrecht und Sozialrecht.

Jurinio

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Beitrag von Alexander erstellt am: 8. Mär 2011, 17:49 Uhr

Kannst du dir vorstellen, noch eine Ausbildung dranzuhängen? Wenn ja:
:arrow: gehobener Dienst
:arrow: Rechtspfleger


Was ist mit den Gewerkschaften? Die müssten doch grds. Interesse an Leuten haben, die juristische Vorbildung mit Schwerpunkt Arbeitsrecht haben.


Mit welcher Perspektive hattest du dich denn für das Fernstudium entschieden? und was hast du vorher gemacht? Du warst doch schon 26, als du mit dem Studium begonnen hast, da wirst du doch vorher kaum nur Däumchen gedreht haben.

Jetzt noch Jura auf Staatsexamen zu studieren, würde alles in allem mindestens 2,5 Jahre dauern (2 Semester Grundstudium, 2 Semester Schwerpunktstudium, 1 Semester Examen). Das geht schon, wenn du dir vorher einen sinnvollen Plan machst und den durchziehst. Ist aber wahrscheinlich finanziell schwierig, weil du zumindest zeitweise an einer Uni eingeschrieben sein musst und in der Zeit kein Alg bekämst, aber gleichzeitig vermutlich auch kein Bafög und keinen Studienkredit.
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Alexander

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Beitrag von pe erstellt am: 8. Mär 2011, 18:00 Uhr

Jurinio hat geschrieben:Arbeitsrecht und Sozialrecht.


Ich nehme an, dass du es bei den Sozialbehörden versucht hast? Also ARGE, Sozialamt etc..... Die stellen regelmäßig Leute mit erstem juristischen Staatsexamen als Sachbearbeiter ein. Ansonsten noch GKV, Gewerkschaft....

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Beitrag von pe erstellt am: 8. Mär 2011, 18:02 Uhr

Sekretariat in einer Anwaltskanzlei wäre auch eine Option.

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Beitrag von joee78 erstellt am: 8. Mär 2011, 18:41 Uhr

Steuerberater, wenn dir das nicht zu trocken ist.

Wirtschaftsjura an der FH studieren, dann zB. in ner Wirtschaftsrechtskanzlei anfangen oder bei einer Versicherung.

Hart wirds in jedem Fall, auch wenn du dich jetzt noch durch 2 Staatsexamina quälst und mit Doppelausreichend als selbständiger Anwalt 1200 € netto verdienst:)

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Beitrag von Jurinio erstellt am: 8. Mär 2011, 19:06 Uhr

Alexander hat geschrieben:Kannst du dir vorstellen, noch eine Ausbildung dranzuhängen? Wenn ja:
:arrow: gehobener Dienst
:arrow: Rechtspfleger

Was ist mit den Gewerkschaften? Die müssten doch grds. Interesse an Leuten haben, die juristische Vorbildung mit Schwerpunkt Arbeitsrecht haben.


Mit welcher Perspektive hattest du dich denn für das Fernstudium entschieden? und was hast du vorher gemacht? Du warst doch schon 26, als du mit dem Studium begonnen hast, da wirst du doch vorher kaum nur Däumchen gedreht haben.

Jetzt noch Jura auf Staatsexamen zu studieren, würde alles in allem mindestens 2,5 Jahre dauern (2 Semester Grundstudium, 2 Semester Schwerpunktstudium, 1 Semester Examen). Das geht schon, wenn du dir vorher einen sinnvollen Plan machst und den durchziehst. Ist aber wahrscheinlich finanziell schwierig, weil du zumindest zeitweise an einer Uni eingeschrieben sein musst und in der Zeit kein Alg bekämst, aber gleichzeitig vermutlich auch kein Bafög und keinen Studienkredit.


Ich habe vor dem Studium als Bäcker gearbeitet. Anfangs war es nur ein Nebenjob nach dem Abi, um die Zeit (Ja, welche Zeit überhaupt?) zu überbrücken. Dann folgte aber ne Ausbildung als Bäcker. :-) Die Bäckerei musste leider wegen finanziellen Sorgen schließen. Ich wollte dann halt endlich was "ordentliches" machen und habe mich für "Jura" entschieden, was mir auch Spass gemacht hat. Mir wurde suggeriert, der Anwaltsmarkt würde sich sicherlich in den nächsten Jahren auch für Personen wie mich (bezüglich des Abschluss!) öffnen. Ich hab auch nicht lange darüber nachgedacht bzw. mich informiert. Ich war voller Tatendrang und wollte so schnell wie möglich weg von den Mehlsäcken :D
Gehobener Dienst oder RPfl? Dann müsste ich wohl wieder studieren. Warum dann nicht gleich wieder zur UNI und das erste jur. Staatsexamen anpeilen?
Auch bei Sozialämtern hab ich mich beworben. Leider ohne Erfolg. Gewerkschaften wäre auch ne Möglichkeit, jedoch läuft es in der Einstellungspraxis so ab, dass man da ohne Berufserfahrung und mit zwei jährigem Leerlauf relative geringe Chancen hat.
Steuerberatung ... ich glaub das käme nicht in Frage.
Liebe Grüße

Jurinio

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Beitrag von Alexander erstellt am: 8. Mär 2011, 20:12 Uhr

Jurinio hat geschrieben:Gehobener Dienst oder RPfl? Dann müsste ich wohl wieder studieren. Warum dann nicht gleich wieder zur UNI und das erste jur. Staatsexamen anpeilen?
Auch bei Sozialämtern hab ich mich beworben. Leider ohne Erfolg. Gewerkschaften wäre auch ne Möglichkeit, jedoch läuft es in der Einstellungspraxis so ab, dass man da ohne Berufserfahrung und mit zwei jährigem Leerlauf relative geringe Chancen hat.
Steuerberatung ... ich glaub das käme nicht in Frage.
Liebe Grüße


Die Rechtspflegerausbildung ist zwar ziemlich knackig, aber juristisch nicht so anspruchsvoll, so dass sie dir mit deinen guten Vorkenntnissen wahrscheinlich ziemlich leicht fallen würde. Und ich glaube, der Arbeitsmarkt ist nicht so schrecklich wie bei Juristen. Ich hatte das vorgeschlagen, weil ich mir dachte, dass du vermutlich von Studiengängen, mit denen man schlechte Jobaussichten hat, erst einmal die Nase voll hast.

Habe gerade nachgeschaut: Rechtspfleger ist auch gehobener Dienst.

Das hat gegenüber einem Jurastudium den Vorteil, dass man schon während der Ausbildung Beamter (auf Widerruf) ist und mW auch schon Geld bekommt.

Selbstverständlich kannst du auch Jura studieren. Mach dir aber klar, dass du dann noch ca. drei Jahre lang keinen Cent siehst. Erstes Stex ohne zweites ist in etwa so viel wert wie dein Bachelor, so dass sich an das Studium dann noch zwei Jahre Ref anschließen. Danach hast du Berufsaussichten, die zwar besser sind als mit Bachelor, aber immer noch nicht super. Und nichts für ungut, aber wenn du beim Bachelor Jura mit 2,2 abschneidest, sind die Chancen auf zwei supertolle Staatsexamina wahrscheinlich nicht soooo super.


Kannst du dir vorstellen, in deinen alten Job zurückzukehren und dich z.B. mit einer Bäckerei selbstständig zu machen? Ich weiß nicht, wie der Markt im konventionellen Bereich aussieht, aber ich habe den Eindruck, dass z.B. die Biobäckereien eher ein wachsender Zweig sind.


Oder was ist mit einer Ausbildung im Einzelhandel? Da gibt es ja durchaus gute Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten und die zahlen meist auch von Anfang an.
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Beitrag von derjim erstellt am: 8. Mär 2011, 23:39 Uhr

Hallo Jurinio,

Das ist genau die Situation, vor der ich immer gewarnt habe hinsichtlich dieser Sekundärabschlüsse.

Wärst du eventuell so freundlich, die Herrschaften [url=http://www.staatsexamen-jura.de/endgueltig-aus-t360-s150.html]hier
[/url]aufzuklären hinsichtlich deiner gemachten Erfahrungen? Die sind nämlich nach gescheitertem Staatsexamen drauf und dran, denselben Fehler zu begehen, natürlich ebenfalls voller Motivation.

Was den gehobenen Dienst betrifft, ich bin mir nicht sicher, aber ich meine da lag das maximale Einstiegsalter für die Ausbildung bei 27 Jahren.
Ich hoffe dir zuliebe ich liege da falsch.

So sehr man da auch helfen will, aber einer 30jährigen Mutter mit Kind zu einem weiteren 5-jährigen Studium mit einzigartig hoher psychischer Belastung zu raten, bei dem 30% der Studenten während des Studiums das Handtuch werfen und weitere 30% beim Examen durchfallen, das halte ich schon für grob fahrlässig.

Alexander, inwiefern lediglich 2.5 Jahre (mit 1 Semester Examensvorbereitung!!) ist das dein Ernst? Das Hauptstudium ("große Scheine") müsste sie ebenfalls machen, sagt sie doch selbst.

Ich weiß nicht, wie der Markt im konventionellen Bereich aussieht, aber ich habe den Eindruck, dass z.B. die Biobäckereien eher ein wachsender Zweig sind.


Bei allem Respekt, aber mit derselben Expertise wurde ihr wahrscheinlich auch damals von selbsternannten "Rechtsexperten" zu diesem Studium geraten. Zumindest wird Juninio ihre Chancen auf dem Backwarenmarkt besser beurteilen können als wir.

Ausland funktioniert auch nicht, da ich ein dreijähriges Kind habe.


Es gibt auch einige ausländische Universitäten, die einen LLM im Fernstudium anbieten. Kostet allerdings idR einen 5-stelligen Eurobetrag, mal von der Zulassungsfrage ganz abgesehen.

Gruß
Derjim

PS: "Es kommt nicht darauf an, dass Sie ihre Sache richtig machen - sondern das Sie die richtige Sache machen!" (Hartmut Braunschneider)

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Beitrag von Eagnai erstellt am: 9. Mär 2011, 09:00 Uhr

derjim hat geschrieben:Was den gehobenen Dienst betrifft, ich bin mir nicht sicher, aber ich meine da lag das maximale Einstiegsalter für die Ausbildung bei 27 Jahren.

Im Merkblatt des OLG Hamm zur Rechtspflegerausbildung heißt es zu den Einstellungsvoraussetzungen "In den Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen Justizdienstes kann eingestellt werden, wer... im Zeitpunkt der Einstellung noch nicht 37 Jahre alt ist."

Das Alter wäre also zumindest hier kein Problem (keine Ahnung, ob es da regionale Unterschiede gibt).

Jetzt noch Jura auf Staatsexamen zu studieren würde ich dir nicht oder nur mit sehr großen Vorbehalten empfehlen. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass du damit nachher deinen absoluten Traumjob finden würdest, aber weder das Studium noch das Referendariat sind sehr familienfreundlich - mit einem kleinen Kind würde ich mir das nicht antun, jedenfalls nicht, wenn ich will, dass mein Kind noch was von mir hat. Und wenn du das komplette Hauptstudium, das Schwerpunktstudium und die Examensvorbereitung plus das Examen selbst noch machen müsstest, würde ich schätzen, dass es sicher 3,5 bis 4 Jahre dauert, bis du dein Staatsexamen in der Hand hast. Plus dann nochmal zwei Jahre Referendariat und noch ein stressiges Examen (immer vorausgesetzt, dass du alles beim ersten Mal bestehst, wovon man nicht sicher ausgehen kann - immerhin fällt statistisch gesehen jeder Dritte erstmal durch). Du hättest also eine sehr lange, sehr arbeitsintensive und psychisch sehr belastende Zeit vor dir, ohne dabei zu wissen, ob du am Ende wirklich besser dastehst.

Ich würde daher auch eher etwas in Richtung Rechtspflegerausbildung überlegen - da ist das Ende absehbar (dauert, glaube ich, insgesamt drei Jahre?), du hast weit weniger Stress und bekommst die ganze Zeit über Geld. Und einen Job, den nur Volljuristen ausüben können, scheinst du ja ohnehin nicht anzustreben.

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Beitrag von Alexander erstellt am: 9. Mär 2011, 09:28 Uhr

derjim hat geschrieben:
Alexander, inwiefern lediglich 2.5 Jahre (mit 1 Semester Examensvorbereitung!!) ist das dein Ernst? Das Hauptstudium ("große Scheine") müsste sie ebenfalls machen, sagt sie doch selbst.


Große Scheine gibt es nicht an jeder Uni.

Meines Wissens ist 2+2 Semester die absolute Mindestzeit, die man immatrikuliert sein muss, jedenfalls meine ich, das an unserer Uni mal so von Professoren dargestellt bekommen zu haben.

Man muss das dann halt extrem gut durchplanen, so dass man im ersten Jahr alle Leistungsnachweise für die Zwischenprüfung erbringen kann und im zweiten Jahr die für das Schwerpunktstudium und sich gleichzeitig auf das Examen vorbereitet. Dazu muss man schon vorher die Prüfungs- und Studienordnungen genau kennen.

Rep würde wahrscheinlich nicht funktionieren, sondern man müsste sich den Stoff selbst beibringen und ihn eben so lernen, dass man nach den ersten drei Monaten bereits die Hälfte der Zwischenprüfungsklausuren besteht, dann sechs Wochen irgendwo ein Billig-Praktikum machen bei jemandem, der Verständnis für die Situation hat, und gleichzeitig die erste Hausarbeit schreiben. Dann den Stoff für den Rest der Klausuren lernen, schreiben und bestehen!), 2. Praktikum, 2. Hausarbeit, dann im zweiten Jahr den Schwerpunkt plus Seminararbeit und nebenher wiederholen und Klausuren schreiben. Mitte des 4. Semesters zum Examen melden, Ende des 4. Semesters schreiben, dann auf die mündliche warten.

Wenn das überhaupt jemand hinbekommt, dann nur mit erheblichen Vorkenntnissen sowohl im Examensstoff als auch Schwerpunktbereich. Und wahrscheinlich würde das Ergebnis nicht besonders gut.

Außerdem darf man natürlich in der Zeit weder selbst krank werden noch wegen des Kindes ausfallen (den Satz mit dem Kind hatte ich zuvor überlesen).

Ich hatte ja auch davon abgeraten. Mir ging es lediglich darum, aufzuzeigen, dass es vielleicht keine so tolle Idee ist. Also im Prinzip das, was Eagnai danach auch schrieb.


Hast du denn selbst auch einen Vorschlag oder meckerst du nur herum?
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Beitrag von derjim erstellt am: 9. Mär 2011, 11:01 Uhr

Na klar, wer einen "LLB" an einer Fernuni absolviert hat, erlangt die juristische Examensreife in 2.5 Jahren. Wer da Einspruch erhebt, ist bloß ein "Meckerer". Und wir tanzen alle um den goldenen Regenbogen und der Mond ist aus Käse.

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Beitrag von Alexander erstellt am: 9. Mär 2011, 11:15 Uhr

Du hast also keine konstruktiven Vorschläge. :wink:
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Beitrag von Karl-August erstellt am: 9. Mär 2011, 12:19 Uhr

Ich rate angesichts der nicht unerheblichen Risiken und des "fortgeschrittenen Alters" ebenfalls von einer "traditionellen Laufbahn" ab.

Dass die beruflichen Möglichkeiten als Volljurist erheblich andere sind, als mit LL.B und gfls. auch noch LL.M, ist wohl unbestritten.
Gleichwohl lassen sich zwei Stex nicht im Handstreich nehmen. Und geht das schief, ist das Kind endgültig in den Brunnen gefallen.

Leider habe ich auch keine wirklich konstruktiven Vorschläge. Ich würde am ehesten versuchen, tatsächlich die Rechtpflegeausbildung zu absolvieren.

Karl-August

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