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Bachelor of Laws (2009) - Wie gehts weiter?

Für alle Topics, die nicht in die übrigen Rubriken zum Thema Jurastudium und Staatsexamen passen

Beitrag von CiaRe erstellt am: 13. Mär 2011, 16:03 Uhr

Alexander hat geschrieben:
...
Hast du in Hagen studiert?
...



Sie kann nicht in Hagen studiert haben, da sie dort mühelos den Master machen könnte; es gibt keinerlei Zugangsbeschränkungen für eigene BoL-Absolventen dort.

Ich selbst bin in einem Unternehmen im Besitz meiner Familie in der Wirtschaftsberatung tätig, zusammen unter anderem mit Betriebswirten und Juristen, und muss mir keinerlei Gedanken über meine berufliche Zukunft in unserem Haus machen.

Kurz vor Abschluß meines eigenen Bachelorstudiums in Hagen kann ich aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen sagen, dass ich in mancherlei Hinsicht den Vergleich mit Volljuristen nicht zu scheuen brauche, solange es nicht um die rechtliche Vertretung selbst geht.

Ich habe mich allerdings vor Aufnahme dieses Studiums gründlich über den Abschluss und dessen Wertigkeit schlau gemacht und bin mir völlig darüber im Klaren, auch mit dem Master zwar wesentliche Kenntnisse, aber keinen wirklich brauchbaren Titel zu besitzen.

Jeder, der ein solches Fernstudium beginnt, muss wissen, dass es keinen Weg ins Staatsexamen bietet; es sei denn, man studiert erst einmal "zur Probe" und entscheidet sich, wenn man Blut geleckt hat, für den Wechsel auf eine Präsenzuniversität.

Als Zusatzqualifikation, die man berufsbegleitend für ausgesprochen wenig Geld erwerben kann, ist es durchaus sinnvoll.

Nur mit dem Abschluss BoL als Qualifikation hingegen wird man wohl stets ganz ganz kleine Brötchen backen müssen!

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Beitrag von joee78 erstellt am: 13. Mär 2011, 19:09 Uhr

Es ist gerade der Tiefgang, der einen Wirtschaftsjuristen von einem Volljuristen unterscheidet. Hab mich mal mit nem Wirtschaftsjuristen unterhalten und ein bißchen in seine Unterlagen geschaut, weil er was von mir wissen wollte.

Da standen mir die Haare zu Berge! Den <a href='http://recht.jurbib.de/bgb/823' title='Schadensersatzpflicht' target='_blank'>§ 823 BGB</a> hat er mit nur 3 Voraussetzungen geprüft -Rechtsgutsverletzung, Verschulden, Schaden! Nichts von wegen haftungsbegründender und haftungsausfüllender Kausalität, Rechtswidrigkeit etc. Bei <a href='http://recht.jurbib.de/bgb/812' title='Herausgabeanspruch' target='_blank'>§ 812 BGB</a> wurde nicht zwischen Leistungs- und Eingriffskondiktion unterschieden!

Angeblich "hätten sie es so gelernt." Für mich schwer vostellbar, aber das würde erklären warum der Wirtschaftsjurist in 3 Jahren fertig ist und der Volljurist in 7 :D

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Beitrag von Otard erstellt am: 13. Mär 2011, 19:54 Uhr

joee78 hat geschrieben:Den <a href='http://recht.jurbib.de/bgb/823' title='Schadensersatzpflicht' target='_blank'><a href='http://recht.jurbib.de/bgb/823' title='Schadensersatzpflicht' target='_blank'>§ 823 BGB</a></a> hat er mit nur 3 Voraussetzungen geprüft -Rechtsgutsverletzung, Verschulden, Schaden! Nichts von wegen haftungsbegründender und haftungsausfüllender Kausalität, Rechtswidrigkeit etc. Bei <a href='http://recht.jurbib.de/bgb/812' title='Herausgabeanspruch' target='_blank'><a href='http://recht.jurbib.de/bgb/812' title='Herausgabeanspruch' target='_blank'>§ 812 BGB</a></a> wurde nicht zwischen Leistungs- und Eingriffskondiktion unterschieden!


Ernsthaft??? :shock:
Deshalb ist der Umstand, von einem Krankenpfleger versorgt zu werden, der sich nebenberuflich als Leichenbestatter betätigt, dazu geeignet, bei Patienten Irritationen hervorzurufen.

(BAG DB 2002, 1561)

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Beitrag von Alexander erstellt am: 13. Mär 2011, 20:54 Uhr

Hah, das erinnert mich an einen Bekannten, in dessen Unterlagen aus dem Rechtsunterricht (im Rahmen einer dualen Ausbildung) 2009 das SMG noch nicht vorkam. :lol:

Na ja, das war zugegebenermaßen kein juristisches Studium. Trotzdem. *kopfschüttel*
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Alexander

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Beitrag von Tamcey erstellt am: 16. Mär 2011, 14:23 Uhr

Alexander hat geschrieben:
Wäre Sekretariat oder Sachbearbeiter für dich in Ordnung?


:? Ob das ein Mann mit Abitur und Bachelor auch gefragt worden wäre? wohl eher nicht... :roll:


Also schlecht machen sollte man das nicht, auch wenn man natürlich Glück haben muss. Also unsere Sekretärin muss sich echt nicht verstecken, die verdient gut. *g* Kommt ganz auf die Branche an, aber meine Juristenfreunde haben nach ewigstressigem Studium nicht soviel raus. ;)
Und Abitur sagt ja nun garnichts aus, ein Bachelor ist ebenfalls teilweise nicht viel wert, dann lieber ne Ausbildung machen, die man meistens abkürzen kann, dann ist ma in unter 2 Jahren fertig und kann direkt Geld verdienen.

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Beitrag von Wizard of Law erstellt am: 22. Mär 2011, 14:57 Uhr

* gelöscht *

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Beitrag von pe erstellt am: 22. Mär 2011, 15:50 Uhr

Wizard of Law hat geschrieben:
Alexander hat geschrieben:
Wäre Sekretariat oder Sachbearbeiter für dich in Ordnung?


:? Ob das ein Mann mit Abitur und Bachelor auch gefragt worden wäre? wohl eher nicht... :roll:


Also zumindest das mit dem Sachbearbeiter hätte ich einen Mann auch gefragt!


männliche Mitarbeiter in Sekretariaten größer Kanzleien sind ja auch keine Seltenheit.

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Re: Bachelor of Laws (2009) - Wie gehts weiter?

Beitrag von pnau1979 erstellt am: 29. Jun 2013, 17:45 Uhr

Ich habe ebenso den Fernstudiengang Rechtswissenschaften an der Fernhochschule Hagen belegt, und das hat mir völlig die Augen geöffnet, und ich kann nur jedem sagen, besser die FINGER DAVON WEGLASSEN.. also wie man da behandelt wird.Gutes Beispiel: Einsendearbeiten: Ich hatte mich vorher ausführlich im Forum erkundigt, wie man den so die Einsendearbeiten verfasst, und da gab es ja einige EAs aus den vorheigen Semestern, wo ich dachte, dass man die als Konzept verwenden kann, so habe ich es dann auch für mich gemacht. Der Schlag kam hinter, als die EA mir zurückgesendet wurde, erstmal erst nach 9 Wochen, was ja auch nicht rechts sein kann. Dann: Wenn eine Korrektur so durchgeführt wird, dass nur ein langer Strich an der Seite gemacht wurde, ohne, dass der Inhalt irgendwie kommentiert wurde, was richtig und, was falsch ist, das kann ja auch nicht seriös sein. Das hat jetzt nichts mit Frust über eine nichtbestandene ES zu tun, sondern, wie diese EA überhaupt korrigiert wird, ohne jeglich Kommentare, sondern nur lange Striche und die Vergabe von soundsoviel wenigen Punkten. Also, da kann wirklich was nicht stimmen.
Angesichts dieser Tatsache und auch der Berufsaussichten würde ich grundsätzlich jedem davon abraten.
Das ist natürlich jetzt kein Trost, aber trotzdem eine winzige Mitleidsbekundung.
Wenn man außerdem mal die Stellenausschreibungen sich ansieht, dann sollte einem auffallen, dass NUR Volljuristen gesucht werden, also Leute mit zwei Staatsexamen. Den Bachelor kann man völlig abhaken.

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Re: Bachelor of Laws (2009) - Wie gehts weiter?

Beitrag von ACatInTheBrain erstellt am: 4. Jul 2013, 14:05 Uhr

Klasse. Da werden Studiengänge angeboten, die ins Nichts führen. Ich meine, andere Fächer führen auch ins Leere, aber das so gar kein Bedarf besteht und auch nach 10 Jahren Bologna immer noch kein Markt gefunden wurde? Da wird doch eine gaze Generation zerstört, nur weil sie sich unter Umständen für das vielleicht richtige Fach, aber den falschen Abschluss entscheiden? Es tut mir leid, aber wenn man als frischgebackener Abiturient überlegt, was man studieren kann, vielleicht schon immer Jura studieren wollte und dann auf den LLB-Trichter kommt, weil natürlich KEINE Uni der Welt diesen Studiengang, den sie auch selbst anbieten, schlecht machen wird. Was soll man denn da noch glauben? Das kann es doch nicht sein.

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Re: Bachelor of Laws (2009) - Wie gehts weiter?

Beitrag von B.Trüger erstellt am: 4. Jul 2013, 15:05 Uhr

Ich habe meinen Kindern angeboten

entweder

Dachdecker zu lernen oder eine Pilotenausbildung zu machen

eine Bankenlehre zu machen

Zahnmedizin oder Lehramt zu studieren

oder Informatik oder Versicherungswirtschaft oder Wirtschaftsingenieurwesen auf FH.

Alles andere ist mit mir nicht zu machen, weil es meine Kinder ins Unglück stürzen wird.

Jura habe ich ihnen als denkbar schlechteste aller überhaupt nur zur Verfügung stehenden Optionen strikt untersagt... ich habe nämlich wenig Lust einen Prekärjuristen bis an mein Lebensende durchzufüttern. Es reicht, dass ich mich Jahrzehnte von morgens bis nachts für ein auskömmliches Leben bis an den Rand des mehrfachen Herzinfarktes als Jurist geißeln musste.

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Re: Bachelor of Laws (2009) - Wie gehts weiter?

Beitrag von B.Trüger erstellt am: 4. Jul 2013, 17:46 Uhr

Der Beste Job ist Richter, nicht weisungsgebunden, kannst alles auf die lange Bank schieben für den nächsten Dezernenten, kannst selbstgefällig die Parteien zu einem Vergleich zermürben, bist nicht haftbar zu machen und nicht kündbar, hast ständig Kollegen um Dich rum, bei denen Du Dir Rat holen kannst, hast die Prozessordnung ständig auf Deiner Seite, kannst Leute rumschubsen nach Belieben, bist König des Gerichtssaales, bekommst immer pünktlich Deine Kohle auf Lebenszeit, zahlst kaum Abgaben, wirst im Gerichtssaal immer geachtet und sitzt desswegen auch 2 Meter höher wie der Rest der Untermenschenjuristen....

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Re: Bachelor of Laws (2009) - Wie gehts weiter?

Beitrag von Wizard of Law erstellt am: 4. Jul 2013, 20:51 Uhr

Selias hat geschrieben:Rechtspfleger! Geiler Job - nicht weisungsgebunden. Kannst sogar eine Weiterbildung zum Amtsanwalt machen und Kleinkriminelle, Orangendiebe im Supermarkt und Beleidigungen anklagen. Lockerer gehts nicht und es wird ziemlich gut bezahlt.

Du hast nur leider vergessen zu erwähnen, dass die Belastungsquote der Rechtspfleger bei >130% liegt. "Locker" geht anders!
Angesichts der Tatsache, dass ca. 30% der Volljuristen deren FH-Studium nicht schaffen würden, die Beförderungsaussichten mau sind und die Tätigkeitsfelder zum überwiegenden Teil aus Kosten, Grundbuchsachen, PfÜBs und Betreuungssachen bestehen ist das Gehalt (am Anfang ca. 2.000 € netto) nicht so überragend.
Aber manche denken eben, dass das Gras beim Nachbarn immer grüner ist als bei einem selbst.

@B.Trüger: Wenn es wirklich so wäre (oder ich die Prozesse so sehen würde) wäre ich glücklich... nein, wahrscheinlich nicht ;-)
Der ZAP-Justizspiegel zeigt immer nur eine bestimmte Art von Kollegen und blendet Vieles aus.

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Re: Bachelor of Laws (2009) - Wie gehts weiter?

Beitrag von Staat-Sex-Amen erstellt am: 5. Jul 2013, 10:50 Uhr

Bis vor der Bologna-Reform interessierte in der Hochschullandschaft die Praxisorientierung der Studiengänge keine Sau. Mit Bologna hat sich das auch nur teilweise geändert. Einige Universitäten haben dies zum Anlass genommen ihre Studiengänge zu überdenken und sachgerecht zu überarbeiten. Andere haben inhaltlich alles mehr oder weniger beim alten gelassen und nur in das neue konsekutive Korsett gepresst. Das hat es dann noch schlimmer gemacht. Ganz im Gegensatz zum Ausland: Da ging man schon immer davon aus mit den Studiengebühren eine Ausbildung zu bezahlen, die einem nach erfolgreichem (kurzem!) Studium ermöglicht Geld zu verdienen.

Insbesondere die Privatunis haben nach Bologna Studiengänge an der Praxis orientiert aus der Taufe gehoben. Da wurde in der Privatwirtschaft nachgefragt, wie sie denn ihre zukünftigen Arbeitnehmer gerne ausgebildet hätten und daraufhin erst den Studiengang entworfen. Von so einer zielgerichteten Ausbildung kann man beim Hochschulstudium Rechtswissenschaften doch nur träumen. Die erste Spzialisierung die diesen Namen auch verdient (also nicht SPB oder die Stationen im Ref, das ist lächerlich) ist nach Abschluss der Ausbildung fühestens nach 7 Jahren möglich, nachdem man sich in Studium und Ref überwiegend mit Dingen beschäftigt hat, die einem in seinem recht Job nie mehr begegnen werden. Grandios.

Die Idee Jura mit BWL in einem Studiengang zu kombinieren halte ich grundsätzlich für ziemlich sinnvoll. Es kommt natürlich maßgeblich darauf an, dass dies dann auch richtig umgesetzt wird und die "richtigen" Teile Jura mit den richtigen Teilen BWL kombiniert werden. Für möglich halte ich das.

Viel aus dem klassischen Jurastudium sind praktisch belanglose Meinungsstreitigkeiten, die man zwar als Gutachter in der Rolle des Richters runterbeten muss, die aber einen eventuellen Mandanten keinen deut interessieren.

Der will auch nicht wissen was man mit dogmatischen Scharfsinn in eine Norm hineinlesen kann, der will nur wissen ob er Aussicht hat den Rechtsstreit zu gewinnen und das Kostenrisiko eingehen soll. Mit Fokus auf die Praxis ließe sich sehr vieles sinnvoll straffen.
Immer vor dem hintergrund: Da werden eben keine Richter ausgebildet...

Zum Ausgangsthema: Ich kann dir (wie jedem anderen auch) vom Jurastudium nur abraten. Einzige Ausnahme: Richter war schon immer dein Traumberuf und du bist bereit alles dafür zu tun. Gründe: Hohes, zumindest im Ermessen vieler Studenten auch unkalkulierbares Risiko zu scheitern, hohe Kosten, hoher Zeitaufwand (7 Jahre inklusive Ref wenn alles, aber auch wirklich alles glatt läuft was selten der Fall ist, danach fast zwingend eine Spezialisierung in irgendeine Richtung bzw. L.LM oder Dissertation oder mehreres davon), sehr hohe psychische Belastung, da du dank des Klausurexamens erst nach frühestens 4 Jahren die eine Prüfung absolvierst die zählt (der Schlag in die Fresse wenn es dann nicht klappt tut um so mehr weh), hohe Eigenmotivation und Disziplin nötig, wenig Feedback ob du "richtig" oder "falsch" lernst. Ein sinnvoller Wechsel des Studiums ist nicht möglich, was bei vielen dazu führt, dass sie gegen besseres Wissen weitermachen um noch irgendwie einen Abschluss zu bekommen.

Wenn du dann fertig bist: Hohe Arbeitsbelastung bei viel Gehalt (gute Noten) oder hohe Arbeitsbelastung bei wenig Geld (schlechte Noten). Mag auch Ausnahmen geben, aber das ist die Regel. Die Wahrscheinlichkeit mit schlechten Noten abzuschneiden ist deutlich höher als die Wahrscheinlichkeit mit guten Noten abzuschneiden. Das Durchschnittsgehalt des Juristen ist in anderen Bereichen mit deutlich weniger Blut, Schweiß und Tränen erreichbar.

Wenn dich rechtliche Zusammenhänge interessieren und du tatsächlich studieren willst: Suche nach einem Studium zum Verwaltungsfachwirt oder nach einem Studium Verwaltungswissenschaften. Wenn du da genommen werden solltest, was nicht einfach ist, hast du eine gesicherte Perspektive.

Ich würde in jedem Fall jetzt _sehr_ intensiv über das weitere berufliche Vorgehen nachdenken. Wenn du Anregungen brauchst was du machen könntest: Es gibt kostenlose Berufsinteressentests im Internet (zB vmo Land NRW) und einen kostenpflichtigen vom Geva-Institut. Kostet mW weniger als 20 EUR. Das kann erste Denkanstöße liefern. Ich würde (auch wenn es am Stolz kratzt) eine weitere Ausbilung nicht völlig abschreiben.

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Re: Bachelor of Laws (2009) - Wie gehts weiter?

Beitrag von Staat-Sex-Amen erstellt am: 5. Jul 2013, 11:56 Uhr

kleiner Nachtrag: Die einzig sinnvolle Weiterbildung ist die, die sich neben oder mit einem frühzeitigen Einstieg in die Praxis verbinden lässt. Alleine deshalb ist Jura auf Stex in deiner Situation in meinen Augen verkehrt. Die hier schon mehrfach genannten Ausbildungen für den höheren Dienst haben alle Praxisphasen integriert.

Um deine juristische Schiene zu einem Ende zu bringen: Was spricht gegen den Hagener L.LM? Der hat keine Notenbeschränkung, sondern nur eine Beschränkung hinsichtlich der Creditpoint des L.LB.... oder scheitert es daran?

Vorteile: Schnell fertig, Kosten überschaubar. Wie sich der auf deine berufliche Situation auswirkt kann ich nicht beurteilen, ich habe nur in letzter Zeit einige Stellenangebote gesehen, bei denen u.a. auch Master of Laws gesucht wurde.

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Re: Bachelor of Laws (2009) - Wie gehts weiter?

Beitrag von klara fall erstellt am: 6. Jul 2013, 00:50 Uhr

Du könntest dich auch für den gehobenen Dienst der Schutzpolizei oder Kriminalpolizei bewerben. Wenn man den Einstellungstest bestanden hat, ist der Rest recht easy.

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