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Beitrag von Hubert_Hahn erstellt am: 22. Feb 2016, 17:29 Uhr

Macht es Sinn anhand von vorherigen Durchgängen irgendwelche Themen auszuschließen? Also wenn irgendwie die zwei Monate zuvor Erbrecht kam ist dann die Whs geringer, dass das ein drittes Mal kommt? Wenn z.B. gewisse Themen gar nicht kamen ein halbes Jahr lang, dann höher? Usw.

Kurzum: Lohnt es sich, sich damit zu beschäftigen was in den Vormonaten gelaufen ist und das Lernen im letzten Monat entsprechend zu gewichten? Oder lohnt sich diese Mühe nicht?

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Re: Themen ausschließen

Beitrag von Alexander erstellt am: 22. Feb 2016, 18:42 Uhr

Nein.
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Alexander

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Re: Themen ausschließen

Beitrag von Hubert_Hahn erstellt am: 22. Feb 2016, 19:23 Uhr

Ok, irgendwie habe ich mir fast gedacht, dass von erfahrenen Leuten wie euch zweien diese Antwort kommt, während Studenten sich mit so etwas Zeit & Nerven rauben... ;-)

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Re: Themen ausschließen

Beitrag von Hubert_Hahn erstellt am: 22. Feb 2016, 20:20 Uhr

Gute Idee. Ich mache jetzt einfach gar nix mehr! :lol:

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Re: Themen ausschließen

Beitrag von kreativer username erstellt am: 22. Feb 2016, 21:57 Uhr

Leider kannst du nicht mal innerhalb eines Durchgangs irgendwas ausschließen...

Bei mir lief damals in der 2. Zivilrechtsklausur Kreditsicherungsrecht/Sachenrecht. Ich dachte mir: "Puh, das habe ich wenigstens hinter mir". Und was kam in der 3. Klausur? Kreditsicherungsrecht/Sachenrecht.

Also mach dir lieber keine Gedanken, es bringt nichts.

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Re: Themen ausschließen

Beitrag von krunmabi erstellt am: 22. Feb 2016, 22:14 Uhr

Letztlich herrscht im Examen doch der gleiche fatale Aberglauben wie am Roulett-Tisch.

Aber nur weil 3 mal in Folge Rot fiel, muss auch beim 4. mal nicht schon zwangsläufig Schwarz kommen.

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Re: Themen ausschließen

Beitrag von Hubert_Hahn erstellt am: 23. Feb 2016, 09:05 Uhr

Das trifft es wohl ganz gut. ;-)

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Re: Themen ausschließen

Beitrag von prüfer erstellt am: 19. Apr 2016, 16:05 Uhr

Es gibt keine Gesetzmäßigkeiten. Keine.
Ich hatte seinerzeit (2. Examen) in der ersten Ö-Recht Klausur einen 80 V Beschluss aus dem Baurecht, am nächsten Tag kam dann ein 123er Gutachten aus dem Baurecht.

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Re: Themen ausschließen

Beitrag von lawlaw erstellt am: 11. Mai 2016, 14:57 Uhr

Wahrscheinlich deshalb, weil der Verfasser/Prüfer der gleiche war. Wir haben wurden damals u.a. vom gesamten Gebiet Arbeitsrecht ausschliesslich (!!) im Betriebsverfassungsrecht geprüft - und zwar sowohl im schriftlichen als auch in der mündlichen. Keine einzige Frage zu Kündigungsrechten, Lohnfortzahlung, Weiterbeschäftigungsansprüchen, Befristungen oder was man sonst noch so als Arbeitsrechtler wissen sollte. Und warum? Weil das schlicht das Betätigungsfeld des Prüfers war.

Bloss gut, dass sie wenigstens die Mediziner nicht so prüfen. Sonst würden sich die Leichen auf der Strasse stapeln. :crazy:

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Re: Themen ausschließen

Beitrag von HerrSchönfelder erstellt am: 26. Jun 2016, 03:29 Uhr

Wenn man so drüber nachdenkt könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass die Prüfungsämter hin und wieder absichtlich in aufeinaderfolgenden Themen "gleiche" Sachen dranbringen.

Aber ich setze das "gleich" bewusst in Anführungszeichen, denn was ist schon gleich? Nehm einfach dieselbe Klausur eines Durchgangs, bring die gleiche Grundkonstellation, aber verändere es durch Details oder die Fragestellung so, dass das alles in eine ganz andere Richtung läuft....deshalb funktioniert dieser Gedankengang, dass in einem nächsten Termin nicht "dasselbe" drankommen kann wohl nie, weil dazu einfach die Möglichkeiten zu vielfältig sind WIE irgendwas drankommen kann.

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Re: Themen ausschließen

Beitrag von Hubert_Hahn erstellt am: 27. Jun 2016, 10:37 Uhr

Bewusst gleich ist ja unnötig, wenn einfach wirklich alles komplett zufällig abläuft. Ich hatte bei meiner Prüfung übrigens das Gefühl, dass das schon sehr ausgewogen war, sprich: extrem viele verschiedenen Themen abgeprüft wurden!

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