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Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

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Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

Beitrag von Isabel erstellt am: 17. Aug 2016, 08:28 Uhr

Liebe Alle,
nachdem ich nunmehr das 1. Staatsexamen in der Tasche habe, habe ich eine Stelle an der Uni als Wiss. HK bekommen und demnächst ein Bewerbungsgespräch in einer GK als Wiss. MA.

Nun zu meinem Problem: Ich habe mich in der GK nicht beworben. Habe auf einmal einen Anruf von denen erhalten. Hier scheint mein Prof. sich für mich eingesetzt zu haben, da er Kontakt zu diversen GKen hält. Ich wollte nie in eine GK, sondern egtl nur in den öffentlichen Dienst und bin daher mit der Stelle an der Uni sehr glücklich. Ich weiß aber auch, dass das eine Riesenchance ist, zumindest mal zu schauen, ob denn die Arbeit in einer GK für mich später was wäre. Bis zum Refbeginn habe ich noch ca. 3-5 Monate. Meint ihr, vorausgesetzt es passt für beide Seiten bei dem Bewerbungsgespräch, ich könnte bis zum Ref. beiden Tätigkeiten nachgehen? Dann könnte ich für mich besser einschätzen, welche der beiden Jobs ich gerne neben dem Ref machen würde.

Vor allem macht mir hier Sorgen, welchen Eindruck ich an der Uni oder in der GK hinterlassen würde, wenn ich nach spätestens fünf Monaten einen der beiden Jobs wieder schmeißen müsste.

Danke für die Antworten schon mal.

Isabel

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Beitrag von Kirsche86 erstellt am: 17. Aug 2016, 09:01 Uhr

Also während des Refs in ner GK zu arbeiten halte ich für utopisch, zumindest als Nebentätigkeit neben den normalen Stationen. Wenn ich sehe was für ein Arbeitspensum meine Juristenkollegen während der RA Station oder in der Wahlstation dort hatten halte ich es schon für nicht machbar den Unijob noch neben der GK zu machen.

Ich glaub du musst dich entscheiden. Es sei denn die GK lässt sich auf gute Arbeitszeiten ein. ;-)

Kirsche86

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Re: Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

Beitrag von Isabel erstellt am: 1. Sep 2016, 17:26 Uhr

Danke Kirsche86 für Deine Antwort. Mein Horrorszenario ist eingetreten. Ich arbeite schon an der Uni und habe nach dem Bewerbungsgespräch in der GK tatsächlich ein Angebot von denen erhalten. Ich habe absolut keine Ahnung, was ich nun tun soll. An der Uni habe ich eine klasse Chefin, total flexible Arbeitszeiten und es wird auf jeden Fall Rücksicht auf das Referendariat genommen. In der GK wird das wahrscheinlich etwas anders werden. Aber es ist eine einmalig Chance und im Lebenslauf sieht es allemal toll aus.

Kann mir jemand, der GK und Referendariat gleichzeitig gemacht hat, sagen, wie das für sie/ihn war? Machbar? Stress pur? Ref vernachlässigt? Ich wäre für jede Meinung dankbar. War heute bei meinem ehemaligen Prof, mit dem ich mich sehr gut verstehe und für ihn war es glasklar: GK natürlich!

Für mich ist es aber nicht so ganz natürlich. Bin hin- und hergerissen und weiß absolut nicht, was hier das Richtige ist :((

Isabel

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Re: Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

Beitrag von Alexander erstellt am: 1. Sep 2016, 19:59 Uhr

Ich kann dir sagen, dass in meinem Umfeld die Leute, die als WMA in einer GK gearbeitet haben, spätestens zur Verwaltungsstation damit aufgehört haben.

Warum willst du denn den Nebenjob da machen? Was spricht dagegen, die Anwalts- oder Wahlstation dort zu verbringen?
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Alexander

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Re: Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

Beitrag von Alexander erstellt am: 2. Sep 2016, 00:28 Uhr

ロマン hat geschrieben:Ansonsten, wenn du geldgeil bist, geh zur GK.


nota bene zahlen nicht alle GKs besser als das, was man als WMA an der Uni verdient.
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Alexander

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Re: Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

Beitrag von Isabel erstellt am: 2. Sep 2016, 06:07 Uhr

Alexander hat geschrieben:
Warum willst du denn den Nebenjob da machen? Was spricht dagegen, die Anwalts- oder Wahlstation dort zu verbringen?


Dagegen spricht, dass die GK unbedingt Leute will, die bereits vorher bei denen angefangen haben (so zumindest war die Aussage beim Bewerbungsgespräch). Der Hauptgrund, warum ich diesen Nebenjob in Betracht ziehe, ist, dass es ein Sahnehäubchen im Lebenslauf ist. Ich erwäge evtl. später mal Richterin zu werden und ich glaube, dass so eine Stelle ein Türöffner für alles sein kann. Dagegen spricht die enorme Belastung, der Zeitaufwand, ich müsste auch täglich eine Stunde bis zur Stelle pendeln (vor Refbeginn täglich). Ich habe Angst, dass ich das Lernen im Ref total vernachlässigen werde, weil keine Zeit und dadurch möglicherweise mir die Chance auf ein gutes zweites Staatsexamen nehme.

Isabel

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Re: Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

Beitrag von Isabel erstellt am: 2. Sep 2016, 06:14 Uhr

ロマン hat geschrieben:Wenn du die Stelle jetzt bishin zu deiner Anwaltsstation "reserviert" halten kannst, dann schlage das so den Leuten vor. Es ist schon nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen, wenn die sich selbst melden (ohne zu wissen, wieviel und welche mündliche Leistung dein Prof erbracht hat...).

Ansonsten, wenn du geldgeil bist, geh zur GK. Bis zum Ref hast du ja noch Zeit und die ersten paar Monate im Ref sind auch Quasi-Urlaub.
Macht dir denn der Unijob Spaß? Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen, an einer Uni zu arbeiten und täglich nur nutzlosen Shit zu machen.

Wenn du dich erstmal eingearbeitet hast, dann kennst du die Leute und kannst mit denen sicher auch eine attraktive, auf dich angepasste Angebote für später vereinbaren. Meine Empfehlung, wenn du nicht gerade der Wissenschaftstyp bist und deine Zeit nicht mit erwähntem "waste of time" verplempern willst: ganz klar GK.
#Here comes the money~


Eins vorweg: Das Geld ist für mich nicht ausschlaggebend, einfach weil ich glaube, dass Geld alleine mich nicht glücklich machen wird. Wenn, dann würde ich es nur machen, weil ich glaube, dass es eine tolle Herausforderung ist, die mir auch Spaß machen würde.

An der Uni bin ich glasklar unterfordert. Aber genau das war der Sinn und Zweck der Sache. Ich wollte einen Job neben dem Ref, der mich nicht zu sehr fordert und mir den nötigen Freiraum für das Lernen gibt. Bezahlung ist nicht schlecht (klar die GK zahlt viel viel mehr) und genug, um damit durchs Ref zu kommen. Ich befürchte, dass wenn ich der GK jetzt absage, ich bei denen auf die "schwarze Liste" komme und dann ist nichts mehr mit "reservieren" o.ä. Außerdem würde ich meinem Prof in den Rücken fallen, was ich auch ungerne würde. Meine Contra-Liste bzgl. der GK ist aber leider länger. Dann wären wir wieder bei der Ausgangsfrage: Was zum Henker soll ich machen?

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Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

Beitrag von Väinämöinen erstellt am: 2. Sep 2016, 06:36 Uhr

Ich mache mal ein Szenario auf:

Da gehst zur GK, hast eine hohe Arbeitsbelastung, vernachlässigst das Ref. und gehst mit 5,8 Punkten aus dem Zweiten. Du wärst nicht die Erste, der das passiert.

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Re: Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

Beitrag von Isabel erstellt am: 2. Sep 2016, 07:33 Uhr

Väinämöinen hat geschrieben:Ich mache mal ein Szenario auf:

Da gehst zur GK, hast eine hohe Arbeitsbelastung, vernachlässigst das Ref. und gehst mit 5,8 Punkten aus dem Zweiten. Du wärst nicht die Erste, der das passiert.


Bäähm, und da habe ich doch meine insgeheime Befürchtung und das größte Contra-Argument auf meiner Liste auch von jemand anderem gesagt bekommen. Richterjob kann ich mit schlechtem zweiten Examen vergessen, dann nützt mir die Zeit bei der GK auch nichts. Dagegen mit einem guten zweiten brauche ich wahrscheinlich auch keine GK, um Richterin zu werden.

Also Absagen?!?

Isabel

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Re: Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

Beitrag von TobiasG erstellt am: 2. Sep 2016, 13:37 Uhr

Mit einem guten Zweiten brauchst Du vor allem auch keine vorherige Station/WMA in der GK, auch wenn das natürlich gern gesehen wird ;)

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Re: Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

Beitrag von Mars-Maus erstellt am: 2. Sep 2016, 13:56 Uhr

Wie wäre es, etwas diffenzierter drüber nachzudenken?
Erstens sind es zwei Zeiträume, die zu klären sind. Die 3-5 Monate zum Ref. Und die Zeit im Ref. Und ist das sicher, dass Du in 3-5 Monaten ins Ref musst? Wenn nicht, kannst Du die Zeit ausweiten, in der Du in der GK "jobben" könntest.

Während dem Ref nebenher arbeiten wird schwierig, wenn Du ein gutes 2. Examen erreichen möchtest. Die Zeit ist beschränkt und wird - von der Planung und Umsetzung im Ref abhängig - vielleicht noch viel weniger werden. Das unterschätzt Du meines Erachtens.

Außerdem: Vielleicht ist es alles zu weit gedacht. Erst mal die Zeit bis zum Ref-Einstieg entscheiden. Dann das Ref beginnen und nach den ersten Wochen sehen, wo der Weg lang geht.

Dann 2. Examen abwarten und schauen, ob Du noch Richterin werden willst und ob die Note reicht. Falls die Note nicht reicht, ist es eh erst mal gegessen, bis sich vielleicht die Einstellungsvoraussetzungen ändern.

Wenn die Note reicht, dann direkter Einstieg in den ÖD als Richterin. Oder dann in die GK um Erfahrungen zu sammen und dann in den Richterdienst gehen.

Problem hier sehe ich: Wie den Prof nicht vorführen und verärgern? Das alles ist Frage des Verkaufens und auch mit der GK kann man evtl. mal die Fühler ausstrecken, worauf die sich einlassen würden.

Meine Empfehlung: Keine Entscheidungen zwischen Schwarz und Weis, sondern auch die kleinen Nuancen bedenken und bedenken, dass evtl. nicht alles so läuft, wie es jetzt zu erwarten ist.

Du hast viel mehr Optionen als Du im Moment siehst und der Weg zeigt sich beim Gehen. Was Du sicher weißt, ist, dass Du ein gutes 1. Examen hast. Du musst nun sehen, wie Du zu einem guten 2. Examen kommst. Das bedeutet Konzentration auf diese Sache, damit das klappt.

Du kannst bei Prof und GK mit "halboffenen" Karten spielen, Deine Situation erklären, aber nur soviel Infos an die geben, wie für Dich gut ist. Es ist Diplomatie gefragt, wenn Du Dir die Türchen offen halten willst.

Und im Übrigen: Wenn Deine Noten stimmen bist Du letztlich weder auf diese GK noch auf den wohlgesonnen Prof angewiesen. Dass die sich alle für Dich so interessieren spricht dafür, dass Dein Marktwert sehr hoch ist. Aber diese Leistung im 2. Examen zu halten, wird Dich viel Einsatz kosten. Die Zeit im Ref ist rar, auch wenn sich das anfangs gar nicht so anfühlt.

Du solltest außerdem auch beachten, was Du wirklich willst und nicht nur, was sich im Lebenslauf dann gut vermarkten lässt.

Es hilft oft auch, mal 1-3 Nächte drüber zu schlafen, bis das Bauchgefühl und die Gedanken, Haltung zur Sachlage deutlicher in Dir aufscheinen.

Mars-Maus

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Re: Wiss. HK an der Uni und gleichzeitig Wiss. MA in der GK?

Beitrag von Mars-Maus erstellt am: 2. Sep 2016, 14:50 Uhr

Noch was vergessen:

Wenn es bei Dir so weiterläuft, wie es sich hier im Moment erahnen lässt, dann wirst Du Dich in der Situation öfter wiederfinden, dass Headhunter auf Dich zugehen und dass man Dir "Angebote" machen wird. Du wirst irgendwann den Umgang damit finden müssen, dass Du nicht auf jedes Angebot, dass man Dir macht, eingehen kannst oder willst. Daher kannst Du jetzt schon damit anfangen, wie man solche Situationen meistert, auch in der Kommunikation. Solche Gespräche zu führen ist nicht einfach, aber Du wirst das immer mehr müssen.

Es ist hilfreich, sich vorab gute Formulierungen zuerecht zu legen und das Gespräch im Kopf durchspielen, was so alles kommen könnte, wie Du drauf reagieren möchtest. Es sollte professionell und souverän kommen und Du solltest aufpassen, welche Infos Du weitergibst und welche Du zurückhälst.

Außerdem werden immer Entscheidungen fällig werden und man kann selten alles miteinander vereinbaren. Es wird oft so sein, dass Du Dich für etwas entscheiden musst und dann mit der Entscheidung leben musst, auch wenn Du später merkst, es war nicht optimal. Wenn sowas passiert, dann ist die Frage, wie kann ich nun von dem Punkt, wo ich stehe, das jetzt erreichen, was nun mein Ziel ist. Hilfreich ist es immer wieder eine Standort-Bestimmtung und dann eine Ziel-Bestimmung festzusetzen und dann zu planen, welche die nächsten Schritte sind, um dort anzukommen, wohin ich will und dafür einen Zeitplan zu machen, den man überprüfen kann. Es empfiehlt sich auch, nach weiteren Erfahrungen immer wieder mal zu prüfen, ob die Ziele, die man sich gesucht hat, noch passend sind oder ob sich Interessen- bzw. Lebenslange geändert haben und man nun abweichend von der ursprünglichen Planung etwas Anderes möchte.

Karriereplanung ist nicht statisch zu sehen, sondern ist immer auch Entscheidung auf der dann akutellen Situation.

Du machst Deine ersten Schritte mit der Karriereplanung und man sieht, wieviel Druck das auslösen kann. Man will sich nichts vergeben, aber auch nicht machen, was man nicht will.

Damit wirst Du umgehen lernen müssen, dass man auch Leuten sagen muss, dass man nicht zusagen kann. Auch Absagen will gelernt sein und es ist schwierig, weil es ist immer angstbesetzt, dass man denkt, man hat die falsche Entscheidung getroffen. Es gibt Leute, die zögern dann ewig und eiern rum, aber tatsächlich ist es eher besser, seine Entscheidungen zu treffen und dann weitzugehen und den weiteren Weg zu planen. Wenn Du zuviel über solche Karriereplanungen nachdenkst, dann stresst Dich das nur unnötig und lenkt vom eigentlichen Ziel zu stark ab. Das ist dann wie in "The last samurai" -> Zuviel Bedenken.

Du kannst alles zerreden und zerdenken, nur wird es davon nicht klarer. Die Entscheidung steht an, Du kannst nicht in die Zukunft sehen, damit musst Du Dich abfinden. Du musst es nun entscheiden und keiner kann Dir Garantien geben. Das ist das Leben und das kann Dir keiner abnehmen. Man kann nur kalkuliertes Risiko fahren, den absolut sicheren Weg gibt es nicht. Restrisiken bleiben immer. Vielleicht denkst Du in 2 Jahren, die Entscheidung war nicht die beste zu dem Zeitpunkt. Aber genau das ist die Krux an Entscheidungen: Man muss sich verbindlich festlegen und mit den Folgen dann auch leben. Mal andersrum gesehen: Was wird Dir in diesem Fall den im schlimmsten Fall passieren können? Spiel' Deine Optionen durch und überleg' Dir, was der worst case ist und was Du auf gar keinen Fall haben möchtest. Ich glaube, das ist ein versautes 2. Examen und dann würde ich mal bei den Leutchen die Fühler ausstrecken, ob ich da voran komme, wie ich mein Ziel am besten erreiche und auf möglichst wenig Zehen trete. Aber lieber auf fremde Zehen treten als sich sein 2. Examen verderben, weil man sich übernommen hat. Auch musst Du nicht alles auf einmal entscheiden, sondern immer erst dann, wenn die jeweilige Entscheidung dran ist.

Weißt Du, warum die Marktwirtschaft der Planwirtschaft überlegen ist?

Weil die Marktwirtschaft keine 5-Jahrespläne macht, die sie starr verfolgt, sondern die bleibt flexibel und anpassungsfähig.

Das ist ein gutes Modell, um seinen Berufsweg zu gehen. Immer schauen, was geht, wo was her kommt, was man machen kann, was man machen will und dann das machen.

Dein Prof hat Erwartungen, aber wenn Du absolut was Anderes willst, dann kannst Du seine nicht erfüllen. Die gefühlte Undankbarkeit ist unangenehm, aber nicht zu umgehen, wenn Du der GK absagst. Aber willst Du Dir das wirklich alles geben, nur, damit der Prof sich nicht brüskiert fühlen könnte. Wer weiß, ob er das überhaupt so sieht. Kannst Du mit ihm offen reden, dann ist auch das vielleicht eine Möglichkeit, um sich aus der gefühlten Klemme zu befreien.

Mars-Maus

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