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BAföG

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BAföG

Beitrag von Henry90 erstellt am: 24. Okt 2016, 22:00 Uhr

Hey Leute :)

Ich habe ein dringendes Anliegen und ich wäre für eure Hilfe extrem dankbar! :)
Es geht um den Antrag zur Verlängerung des BAföGs über die Förderungshöchstdauer hinaus. Ich studiere derzeit Jura im 9. Semester und habe mich für November zum Freischuss gemeldet. Allerdings bin ich nicht annähernd vorbereitet und mache mir große Sorgen um das nächste Jahr. Mein BAföG endet nämlich im März 2017. Mehrfach fragte ich bei meiner Sachbearbeiterin nach, wovon ich nach Ablauf der Förderungshöchstdauer denn leben sollte, ich bekomme derzeit nämlich fast den Höchstsatz. Sie sagte mir nur, sie könne nicht helfen, so sei das System. Ich fand dann heraus, dass es die Studienabschlusshilfe nach § 15 Abs. 3a gibt, die allerdings auch 12 Monate nach Erhalt der letzten Rate zurückgezahlt werden muss, weshalb dies für mich auch nur eine Notlösung wäre. Darüberhinaus weiß ich nun, dass bei Vorliegen eines Grundes nach § 15 abs. 3 das BAföG verlängert werden kann. Ich bin ratlos, welchen Grund ich nennen soll und ob mein Freiversuch irgendwie mit § 15 Abs. 3 Nr. 4 zusammenhängt, worunter das erstmalige Nichtbestehen der Abschlussprüfung fällt. Wenn ich den Freiversuch nicht bestehe, kann ich mich auf diese Nummer berufen und wie lange würde mir dann länger BAföG gewährt werden? Oder wenn ich nach einer Klausur meinen Rücktritt erkläre, weil ich einfach nichts schreiben kann, kann ich mich dann immer noch auf Nr. 4 berufen? Ich weiß einfach nicht, ob es so clever war, mich zum Freischuss zu melden, weil ich Angst habe, dass dies die Verlängerung ausschließen könnte.
Ich leide an einer chronischen Krankheit und bin deshalb das letzte halbe Jahr sehr stark eingeschränkt und geschwächt gewesen. Im Juni diesen Jahres habe ich allerdings noch meinen Schwerpunkt bestehen können. Ich habe in vielen Foren gelesen, dass man einen Krankheitszeitraum angeben kann und für genau diese ausfallbedingte Zeit wird dann BAföG länger gewährt. Macht es dann Sinn, erst ab Juli Krankheit anzugeben bis zum Zeitpunkt der Antragstellung auf Verlängerung ( da ich ja im Juni noch mit letzter Kraft die Prüfung bestanden habe)? Weiß jemand, ob ich dann jetzt schon einen Antrag stellen soll? Dann könnte ich mich ja nicht mehr auf einen (höchstwahrscheinlich) nicht bestandenen Freiversuch berufen, da ich die Ergebnisse gar nicht weiß. Ich würde sogar zurücktreten jetzt noch, wenn das für meinen BAföG Antrag irgendwie förderlich ist, da ich wirklich Existenzängste habe und auf diese Verlängerung angewiesen bin. Es wäre super, wenn mir jemand vielleicht helfen könnte, wie ich am besten vorgehen soll.
Vielen Dank im Voraus :) und vielleicht betrifft dieses Problem ja nicht nur mich und hilft auch anderen weiter, kann mir kaum vorstellen, dass ich damit alleine bin :?

LG :)

Henry90

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Beitrag von Kirsche86 erstellt am: 28. Okt 2016, 06:29 Uhr

Das ist wirklich ne blöde Lage. Ging aber vielen meiner Freunde damals genauso. Die haben dann einen Studienkredit bei der Kfw Bank in Anspruch genommen. Vielleicht ist das ja eine Idee für dich?!

Kirsche86

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Re: BAföG

Beitrag von Hubert_Hahn erstellt am: 28. Okt 2016, 09:33 Uhr

Oder halt arbeiten gehen und Wohngeld dazu.

Hubert_Hahn

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Re: BAföG

Beitrag von Funai erstellt am: 28. Okt 2016, 10:44 Uhr

Mir haben die vom Bafögamt damals gesagt, wenn man mindestens 3 Monate in einem Semester krank war oder während der Prüfungszeit, erhält man ein ganzes Semester länger Förderung. Allerdings nicht, wenn man das komplette Semester krank war, weil man in der Zeit eigentlich kein Bafög hätte erhalten dürfen. Da könne es, wenn es ganz doof läuft, sogar passieren, dass man die Bafögzahlungen aus dem Semester zurück zahlen müsse.

Ob und wie lang man weiter Förderung erhält, wenn man durch den Freischuss fällt, weiß ich leider nicht. Ruf doch einfach mal deinen Sachbearbeiter an. Ich wurde damals super von meinem beraten, als ich krank war.

Funai

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