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Realistische Einschätzung

Für alle Topics, die nicht in die übrigen Rubriken zum Thema Jurastudium und Staatsexamen passen

Realistische Einschätzung

Beitrag von FFMLAWYER erstellt am: 13. Dez 2016, 18:35 Uhr

Hallo an alle,

ich bitte euch um eine realistische Einschätzung meiner Situation. Ich habe das erste Examen im September 2016 in Hessen geschrieben und mir sind der ein oder andere Fehler aufgefallen. Nun würde ich gerne wissen, wie eure Erfahrungswerte sind ob man damit durchfällt.

1. Klausur
Unsauber geprüft -> Zeitdruck

2. Klausur
Eigentliches Problem: EU-Richtlinie sollte im Rahmen einer AGB Kontrolle überprüft werden. Ich habe die AGB Kontrolle unsauber begonnen und dann über den 310 III BGB den Art. 46 EGBGB und somit die EU Richtlinie geprüft.

Das war meine Meinung nach nicht gefordert. Die Richtlinie habe ich aber sehr sauber abgeprüft.
Reicht das noch zum bestehen? Obwohl ich eine falsche Norm angewandt habe?

Weiterhin habe ich im zweiten Teil leider eine Norm übersehen.


3. Klausur
EIne Fragesstellung nicht beantwortet, weil keine Antwort darauf bekannt war.

4. Klausur
Strafrecht voll Katastrophe. Versuch etc schlampig geprüft. Mangels Verständnis etc.

5/6. Klausur
Eigentlich solide gelöst. Jedoch die Grundrechteprüfung sehr knapp mangels Zeit.
In der 6. Klausur hab ich die Problematik mittels Auslegungstechniken geprüft und bin zu einem anderen Ergebnis gekommen, als das Urteil des Staatsgerichtshofes vorsieht.


Alles in allem meint ihr das hat zu einem bestehen gereicht?

Ich danke euch allen!

Gruß
Lawyer

FFMLAWYER

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Realistische Einschätzung

Beitrag von Väinämöinen erstellt am: 13. Dez 2016, 18:47 Uhr

Bevor die wilden Spekulationen hier losgehen und irgendwelche Bewertungsmaßstäbe diskutiert werden:

Niemand kann dir das beantworten! Es kommt regelmäßig vor, dass die Kandidaten sich komplett falsch einschätzen. Auf deine Frage gibt es daher keine Antwort.

Väinämöinen

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Re: Realistische Einschätzung

Beitrag von FFMLAWYER erstellt am: 13. Dez 2016, 18:51 Uhr

Danke für deine Antwort!

Ich hab so Angst das ein gelber Brief ins Haus flattert und drehe quasi durch.

Sind Fehler in Examensklausuren schlimm? Liest der Korrektor dann noch weiter?

Die wichtigste Frage: Gibt es Wunder im Examen?

FFMLAWYER

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Re: Realistische Einschätzung

Beitrag von Hubert_Hahn erstellt am: 13. Dez 2016, 19:32 Uhr

Du bist auf jeden Fall durchgefallen. :twisted:

Hubert_Hahn

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Re: Realistische Einschätzung

Beitrag von FFMLAWYER erstellt am: 13. Dez 2016, 19:35 Uhr

:crazy: :crazy: :crazy: :crazy:

FFMLAWYER

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Re: Realistische Einschätzung

Beitrag von FFMLAWYER erstellt am: 13. Dez 2016, 19:36 Uhr

Ehrlich?

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Re: Realistische Einschätzung

Beitrag von Korhal erstellt am: 13. Dez 2016, 19:52 Uhr

Ja

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Re: Realistische Einschätzung

Beitrag von FFMLAWYER erstellt am: 13. Dez 2016, 19:55 Uhr

:(

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Re: Realistische Einschätzung

Beitrag von Knusper_Kotte erstellt am: 13. Dez 2016, 20:05 Uhr

Hallo an alle,

ich bitte euch um eine realistische Einschätzung meiner Situation. Ich habe das erste Examen im September 2016 in Hessen geschrieben und mir sind der ein oder andere Fehler aufgefallen. Nun würde ich gerne wissen, wie eure Erfahrungswerte sind ob man damit durchfällt.


Ich kann dich verstehen. Aber Fehler macht doch jeder?! Sonst wären es ja immer 18Punkte-Klausuren. Ne aber ernsthaft, ich habe im November geschrieben und habe auch solche panischen Gedanken, Fehler hier, Fehler da. Bei mir gabs eine Klausur, die auf jeden Fall unterm Strich gelandet ist. Jeder Kandidat kennt solche Gedanken. :crazy:

Kannst du versuchen, dich irgendwie abzulenken? Ich schmiede Pläne, falls es nicht geklappt haben sollte (nochmal Rep? Modifikation der Vorbereitung?) und suche mir gerade einen Job, damit ich mich nicht in den Wahnsinn treibe. Sport geht auch. Freunde treffen.

Bis dann, Knusper.

Knusper_Kotte

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Realistische Einschätzung

Beitrag von Väinämöinen erstellt am: 13. Dez 2016, 21:01 Uhr

Knusper_Kotte hat geschrieben:... Job... Sport geht auch. Freunde treffen. ...



Saufen...

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Re: Realistische Einschätzung

Beitrag von Eagnai erstellt am: 17. Dez 2016, 12:42 Uhr

Deine Frage kann dir ehrlich kein Mensch beantworten.

Schon allein wenn du zur 3. Klausur nur schreibst "Eine Fragesstellung nicht beantwortet, weil keine Antwort darauf bekannt war", dann kann das Ergebnis im Grunde überall zwischen 0 und 15 Punkten liegen.

Wenn es sich bei der nicht beantworteten Fragestellung um eine kleine Zusatzfrage am Ende der Klausur handelt, fällt das Fehlen für gewöhnlich nicht übermäßig schwer ins Gewicht, aber wenn es sich um das zentrale Problem der Klausur handelt, sieht das naturgemäß völlig anders aus.

Wie gut oder schlecht deine Klausur bewertet wird, hängt von so vielen verschiedenen Faktoren ab, u.a.

- Hast du alle Probleme gesehen und (vertretbar) gelöst?
- Wie gut oder schlecht hast du argumentiert?
- Wie ist dein Gutachtenstil?
- Wie ist deine sonstige sprachliche Darstellung (Grammatik, Rechtschreibung...)?
- Ist deine Schwerpunktsetzung in Ordnung oder hast du Wichtiges zu knapp behandelt und Unwesentliches breitgetreten?
- Hast du viele oder grobe inhaltliche oder methodische Fehler gemacht, die Minuspunkte geben?
- Wie gut oder schlecht sind deine Mitschreiber?

Und so weiter, und so fort.

Das allermeiste davon kannst du selbst nach der Klausur kaum zuverlässig einschätzen, und dadurch kann dir erst recht kein Fremder sagen, was bei deinen Klausuren wohl herauskommt.

Auch wenn es schwer fällt: Es hilft nur abwarten.

Eagnai

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Re: Realistische Einschätzung

Beitrag von Korhal erstellt am: 17. Dez 2016, 14:14 Uhr

Iss einen Berg Nüsse und geh bis zu den Ergebnissen in den Winterschlaf.

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