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Verkaufe Examenslösungen - nur leichte Gebrauchsspuren

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Re: Verkaufe Examenslösungen - nur leichte Gebrauchsspuren

Beitrag von CeCe erstellt am: 15. Jan 2017, 22:16 Uhr

Mit dem Examen ist es doch irgendwie so:

https://www.youtube.com/watch?v=mOzGVXOx15Y

CeCe

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Re: Verkaufe Examenslösungen - nur leichte Gebrauchsspuren

Beitrag von Mars-Maus erstellt am: 15. Jan 2017, 22:40 Uhr

Jimmy McNulty hat geschrieben:Da ich beruflich sehr viel Zeit damit verbringe, mir Flucht- bzw. Verfolgungsschicksale von den Betroffenen persönlich bis ins letzte unangenehme Detail schildern zu lassen, möchte ich dann abschließend doch freundlich anmerken, dass der Vergleich vielleicht eine Nummer zu hoch gegriffen ist. Das hat jetzt nicht wirklich etwas mit dem vorliegenden Fall zu tun.

Im Übrigen gibt es sicherlich persönliche Hintergründe, die manche Dinge im Ansatz erklären, obgleich nicht entschuldigen können. Nur sollte man dennoch nicht dem Trugschluss unterliegen, dass man in so einer Geschichte nicht Täter war, sondern ausschließlich das Opfer von Herrn L.* Insbesondere deshalb, weil es bei diesem Studiengang - von allem Examensstress mal abgesehen - auch ein bisschen um Integrität geht.

Andererseits: Die Tat wurde bestraft, damit ist die Sache an sich gegessen. Insbesondere muss sich niemand in einem mehr oder weniger obskuren Internetforum die Absolution erteilen lassen oder zu Kreuze kriechen.
Aber wenn man sich in der Gerichtsverhandlung erklärtermaßen reuig gibt, sollte man vielleicht nicht gerade den ersten Post im Forum nach der Rückkehr mit dem Satz beginnen: "Ja ich bin zurück und ich bereue nichts."

Bzw. man kann das sicherlich machen, sollte dann aber im Gegenzuge eben auch mit sachlicher (!) Kritik leben können.



*(Da würde mir dann eher - abgesehen von der Gruppe der ehrlichen Prüflinge - der in einem Zeitungsartikel genannte Fall einer Referendarin aus HH einfallen, die nachgewiesenermaßen nicht auf das Angebot eingegangen ist, aber nach Hausdurchsuchung, Beschuldigtenvernehmung etc. in der Hochexamensphase wegen einer psychischen Erkrankung dauerhaft arbeitsunfähig ist.)


Ja. 100 % Zustimmung.

Ich hab' diesen "verhängnisvollen" Satz ".... und ich bereue nichts!" so verstanden, dass Culpa nicht bereut, dass es mit der Juristerei zu Ende ist, auch wenn es ein harter Einschnitt war.

Dass diesen Satz viele in den falschen Hals kriegen werden, war mir sofort klar.

Und ich denke, wenn man hier nochmal her kommt, dann wäre es wirklich wichtig gewesen, sich zu entschuldigen und drauf einzugehen, was mit anderen in der Folge passiert. Man kann es nicht ungeschehen machen, aber man kann rücksichtsvoll sein und muss nicht - wie ich finde in dem Fall aus Unachtsamkeit - noch zusätzlich Salz in die Wunden streuen.

Mars-Maus

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Re: Verkaufe Examenslösungen - nur leichte Gebrauchsspuren

Beitrag von Mars-Maus erstellt am: 15. Jan 2017, 22:53 Uhr

Culpain Contrahendos hat geschrieben: Ich habe nur einen einzigen Fehler begangen und dafür sehr hart bezahlen müssen.


Ich kann es mir lebhaft vorstellen und ich denke, dass mancher das sehr unterschätzt, was Du hinter Dir hast.

Deshalb denke ich, dass es besser für alle Beteiligten und Dich selbst ist, wenn Du wirklich hier weg bleibst.

Mars-Maus

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Re: Verkaufe Examenslösungen - nur leichte Gebrauchsspuren

Beitrag von Mars-Maus erstellt am: 15. Jan 2017, 23:08 Uhr

Jimmy McNulty hat geschrieben:...


*(Da würde mir dann eher - abgesehen von der Gruppe der ehrlichen Prüflinge - der in einem Zeitungsartikel genannte Fall einer Referendarin aus HH einfallen, die nachgewiesenermaßen nicht auf das Angebot eingegangen ist, aber nach Hausdurchsuchung, Beschuldigtenvernehmung etc. in der Hochexamensphase wegen einer psychischen Erkrankung dauerhaft arbeitsunfähig ist.)


Auch die tun mir sehr leid und egal, wer oder wie stark oder wenig betroffen von diesem Skandal, braucht jeder Unterstützung in der Form, dass man ihn versteht, seine Sorgen und Nöte ernst nimmt und versucht, beizustehen, Mut für die Zukunft zu machen, auch wenn sie dann unter veränderten Bedingungen weitergehen muss, und Perspektive zu schaffen.

Es geschieht jeden Tag Unrecht. Verhindern lässt sich dies nie gänzlich. Und es ist nicht, wie man es Kindern beibringt und in Märchen steht, dass es gerecht zugehen wird im Leben. Das tut es nie.

Wichtig ist, wie man mit der Tatsache, dass einem Unrecht getan wurde, fertig wird.

Mir hat geholfen, wenn ich selbst zu der Überzeugung gekommen bin, dass anderen noch Schlimmeres passiert ist. Man hat, egal, wie es läuft, meistens doch noch mehr Möglichkeiten, auch wenn sich alles trostlos anfühlt. Wenn es beruflich nicht läuft, dann stehen noch viele andere Bereiche zur Verfüng, wo die Türen nicht zu sind. Wenn es in einem Beruf nicht mehr läuft, dann muss man es anderswo in die Wege leiten, dass man wieder auf die Erfolgsschiene kommt.

Letzlich ist das Leben eine Abfolge von Veränderungen und nur der, der sich flexibel anpassen kann, wird sein Leben lang zufrieden werden können. Glücklich nicht, aber soweit zufrieden, dass er die Kraft hat, zumindest die meisten Schwierigkeiten im Leben zu bewältigen.

Es gibt auch andere Dinge, wo Leuten das Examen versaut wurde. Ich war seinerseits in einem Examensdurchgang, wo aus mehreren Faktoren ein einzigartiger Katastrophentermin stattgefunden hat. Die Kandidaten hatten mehrere Tage richtig Pech. Eine Klausur fiel aus, wo man den Prüfungstag dann komplett rumwandern musste, ohne zu wissen, ob heute noch Klausur geschrieben wird oder nicht. Dann entfiel der Pausentag wegen diesem Mist. Dann kam ein Streik der öffentlichen Verkehrsmittel, der nicht angekündigt war, am nächsten Tag streikte was Anderes. Es gab Leute, für die war dieser Durchgang die letzte Möglichkeit, das Examen zu machen. Und sie standen am Bahnhof und konnten nicht zur Examensklausur, weil nichts fuhr und es keine Möglichkeit für die gab, zu den Räumlichkeiten zu kommen.

So haben irgendwelche Penner diesen Kandidaten auch alles versaut. Im Gegensatz zu dem Fall hier konnten da die Betroffenen dann keinen einzelnen Täter in dem Sinn ausmachen, der für ihr Elend verantwortlich war, sondern nur eine Verkettung von vielen scheuslichen Umständen.

Es ist letztlich so, wie wenn einem ein Vogel im Flug auf den Kopf macht.... Wo will man hingehen und sich beschweren, wenn sich das allgemeine Lebensrisiko realisiert?

Ich denke auch oft, die Götter müssen verrückt sein, aber letztlich nützt das alles nix. Man muss irgendwie da durch und weitermachen und jede Chance nutzen, sein Leben doch noch gut zu gestalten.

Ich sag' mir halt oft:

Die Götter hatten andere Pläne mit mir und es hat nicht sollen sein, warum auch immer. Manche Tage ist das einfacher, andere ist es nicht machbar, so zu denken.

Je länger man hadert, desto mehr Schaden erwächst aus solchen Lose-Lose-Situationen.

Und auch wenn es keiner glaubt:

Ich hab' bei schlimmen Leuten, die ihr Leben lang nicht integer waren und viel ausgefressen hatten, die nie ein Sterbenswörtchen verloren haben über ihre Verfehlungen, 20 Jahre später solche Sprüche gehört:
"Aktuell geht's ja nur noch schrecklich und das seit so langer Zeit. Vielleicht hab' ich meine Sünden damit jetzt abgebüßt.".

Als kein Mensch mehr an diese vergangen Sachen gedacht hätte, haben die das noch im Hinterkopf gehabt und es hat sie noch belastet. Von daher: Nicht drüber reden ist kein Indiz, dass jemand nicht bereut.

Mars-Maus

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Re: Verkaufe Examenslösungen - nur leichte Gebrauchsspuren

Beitrag von Mars-Maus erstellt am: 16. Jan 2017, 20:28 Uhr

CeCe hat geschrieben:Mit dem Examen ist es doch irgendwie so:

https://www.youtube.com/watch?v=mOzGVXOx15Y


Ja, ja, so ist es.... Danke für das wirklich ulkige Video, CeCe.....

Mars-Maus

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Re: Verkaufe Examenslösungen - nur leichte Gebrauchsspuren

Beitrag von Mars-Maus erstellt am: 17. Jan 2017, 00:53 Uhr

Ich hab' lang überlegt, ob ich dazu noch was schreiben will. Und ja, ich will es.

Culpain Contrahendos hat geschrieben:
Ich habe es nicht nötig, hier noch groß was reinzuschreiben und ich werde mich danach auch durch einen Hash, den ich von einem Freund generieren lassen für diese Seite sperren lassen.


Hast Du wirklich nicht. Du bist unabhängig von der Juristerei und das ist gut so.

Culpain Contrahendos hat geschrieben:Übrgigens: Die Staatsanwältin äußerte in der Verhandlung großen Respekt für das, was ich bislang im Leben geleistet habe, trotz der katastrophalen Kindheit, bei der der Selbstmord meiner Mutter nur ein "Highlight" war. Ich hätte genausogut Karriere in einer Rockergang machen können wie einige aus meinem "Kiez". Mehr als die Hälfte meiner damaligen Freunde ist auf die "schiefe Bahn" geraten.


Du hast den Großteil Deines Lebens gekämpft für ein besseres Leben. Völlig nachvollziehbar und ich verstehe heute gut, was da gelaufen ist. Wenn jemand sagt, Du wärst eine Niete, die es nicht gebracht hätte, dann ist das schlicht unwahr und Ignorieren der Tatsachen. Es ist nicht fair, denn du hast mittlweile mehr beruflichen Background als die meisten Menschen und eine Familie und und...

Culpain Contrahendos hat geschrieben:Ich habe nur einen einzigen Fehler begangen und dafür sehr hart bezahlen müssen.


Ja, so ist das Culpa. Du kannst Jahrzehnte alles richtig machen und dann eine Büchse Linsen im Supermarkt klauen. Dann wird man Dir diese eine Tat vorwerfen und die Jahrzehnte, die Du alles richtig gemacht hast, für die interessieren sich die Leute nicht. So ist das und man kann das alles als gerecht ansehen oder sich mal überlegen, ob man das fair fände, wenn man selbst derjenige welche wäre, der so abgefertigt wird.

Culpain Contrahendos hat geschrieben: Ihr habt nicht mal den Hauch einer Ahnung wie hart also reißt eure Schandmäuler zu Themen auf, von denen ihr Ahnung habt: von Pöbel und Gesocks.


Man kann die Meinung anderer Menschen nicht ändern und man weiß auch nicht, was die erlebt haben.

Ich weiß aber sicher eins:
Man muss nicht auf Kriegsflüchtlinge zurückgreifen, wenn man wissen will, was Leid, Grausamkeit und Schrecken ist. Davon gibt's in Deutschland hinter den Kulissen auch genug. Ich könnte hier Schauergeschichten reinschreiben, dass die vor den PCs das Heulen kriegen würden. Man kann auch nicht alles öffentlich schreiben, was man im Laufe der Jahre so mitgekriegt hat, weil hier zuviel StA und Richter rumrennen. Man könnte manches erzählen, was in Deutschland mit Kindern und Menschen getan wird, was zu schlaflosen Nächten führt, weil man sowas nicht mehr aus dem Schädel kriegt.

Culpain Contrahendos hat geschrieben:Ich bin damit hier für immer raus.


Ist besser so für alle. Du warst nicht der einzige Beteiligte an diesem Examensskandal und alle Schuld für alles, was irgendwo jemandem in der Folge passiert ist, kann man Dir auch nicht geben.

Ohne was entschuldigen zu wollen, was nicht ok war, aber man kann nicht alle Fakten ausblenden, die auch zu Deiner Entlastung vorliegen.

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Re: Verkaufe Examenslösungen - nur leichte Gebrauchsspuren

Beitrag von Der Lord erstellt am: 18. Feb 2017, 12:42 Uhr

Das ist wirklich ein skandalöses Geschehen. Hat Culpa denn wenigstens sein Geld wiederbekommen? Wenn die Richterin dem 2. Staatsexamen an sich irgendeinen Wert gegeben hätte wäre doch § 60 StGB einschlägig gewesen. Denn angeblich soll man ja damit durchschnittlich 74.013 Euro jährlich verdienen. Millionär wäre Culpa geworden :mrgreen: . Da stimmt doch was nicht. Wiederholungsgefahr liegt hier ja nicht vor.
Zudem war Culpa nur einer von 13 welche sich dort eingekauft haben. Und nur er wird hier durch den Kakao gezogen und zum Buhmann gemacht.

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Re: Verkaufe Examenslösungen - nur leichte Gebrauchsspuren

Beitrag von alex2406 erstellt am: 3. Apr 2017, 10:57 Uhr

Hier wurde die Frage aufgeworfen, wer denn das Angebot, einen Originalsachverhalt zu bekommen, abgelehnt hätte. Also ich bin mir so sicher wie sich jemand, der nicht in der Situation war, sein kann, dass ich abgelehnt hätte. Ich habe bei keiner einzigen Klausur beschissen, obwohl es relativ einfach wäre, nicht mal bei Übungsklausuren, bei denen man nur sich selbst bescheissen kann. Ich glaube und hoffe, dass das bei mehr Menschen zutrifft, als gemeinhin angenommen wird.

Es gibt viele, die "es" (sei es durchkommen oder Doppel-VB, je nach persönlicher Zielsetzung) schaffen, ohne zu bescheissen. Ich bin sicher, fast jeder von denen würde Gründe finden, für sich irgendeine "Sondergerechtigkeit" in Anspruch zu nehmen, wie es Culpa tut. Tatsächlich haben wir aber alle unser Kreuz zu tragen. Jeder von uns hatte in den Nächten vor den Ergebnissen keinen Schlaf, jede Sekunde von Versagensangst diktiert. Jeder hier wird sich noch genau daran erinnern, wie er sich fühlte, als er auf der Durchfallerliste seine Kennziffer suchte. Ich habe noch nie mein Herz so krass in jeder Kapillare pochen gespürt. Dennoch sind viele nicht den Weg des geringsten Widerstands gegangen, sondern haben sich gestellt und es auch gemeistert. Aber anscheinend ist Culpa der Auffassung, ihn habe es besonders hart getroffen, was zu erwähnen er bei keiner Gelegenheit auslässt (natürlich gepaart mit der Bemerkung, dass er kein Mitleid will; will er auch nicht; er will moralische Legitimation).

Ich habe übrigens auch ADHS und ich würde diese "Krankheit" um nichts in der Welt eintauschen, denn Culpa reduziert die Krankheit darauf, oft unkonzentriert zu sein. Dass man mit ADHS aber in den Phasen, in denen man konzentriert ist um ein Vielfaches aufnahmefähiger und scharfsinniger ist, verschweigt er. Die sozialen Auffälligkeiten die mit ADHS einhergehen lassen sich beherrschen, wenn man sich nicht hinter der "Krankheit" (die ich wie gesagt als Segen empfinde) versteckt und sie als Ausrede für in einen selbst begründetes Versagen heranzieht. Eine soziale Auffälligkeit von ADHS'lern ist übrigens, gerne im Mittelpunkt zu stehen. Dass Culpa diesen "Wesenszug" nicht in den Griff bekommen hat zeigt, dass er sich nicht entblödet sich hier als "geläuterter" Mensch zu präsentieren - ich finde es gibt eine Grenze, wo das mit der "Läuterung" noch funktioniert, und die verläuft da, wenn man nicht "halt mal einen Fehler gemacht hat" sondern ein Charakterzüge offenbart hat, für die sich jeder mit halbwegs funktionierendem Kompass in den Arsch reingeschämt hätte. Applaus erntet er glaube ich vor allem bei den Mitmenschen, die den Grund, dass irgendwas nicht geklappt hat, überall, nur nicht bei sich selbst suchen. Der/die Prüfer, der "schwerste Duchgang" und, mein Favorit, "das System", zur Verstärkung oft noch "menschenfeindlich" oder "menschenverachtend". Ein toller kleinster gemeinsamer Nenner ist das.

Und wenn Culpa hochintelligent, hochbegabt und was er nicht noch alles ist oder sein will wäre, er hätte das "verlockende" Angebot abgelehnt. Denn auch wenn wir Ehrlichkeit und Anstand als vermeintlich überhöhte Tugenden weglassen, ist es schlichtweg dumm. Wie kann man ernsthaft glauben, mit so etwas davonzukommen? Dass das 2. Staatsexamen widerrufen wird, wenn man auffliegt, soweit sollte ja noch jeder mitkommen. Da bleibt doch nur noch die Frage der Entdeckungswahrscheinlichkeit, der zu erwartende Schaden liegt ja glasklar auf der Hand. In einem so formalisierten und streng kontrollierten Prüfungssystem dürfte man die Entdeckungswahrscheinlichkeit als "hoch" einschätzen. Da hat man doch keine ruhige Nacht, selbst wenn es anfangs gut gehen mag.

Naja, wenn er tatsächlich in seinem neuen Job glücklich ist, sei es ihm gegönnt, dann ist das ja am Ende eine Win-Win-Situation für alle denkbar Beteiligten.

alex2406

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Re: Verkaufe Examenslösungen - nur leichte Gebrauchsspuren

Beitrag von TobiasG erstellt am: 3. Apr 2017, 12:51 Uhr

Er hatte Suits damals wahrscheinlich nur bis zu der Staffel geschaut, als Mike noch nicht im Gefängnis gelandet war :mrgreen:

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Re: Verkaufe Examenslösungen - nur leichte Gebrauchsspuren

Beitrag von lawlaw erstellt am: 8. Apr 2017, 11:47 Uhr

Ich habe seine Beiträge hier und auf seiner Webseite immer gern gelesen. Eine gute Schreibe hat er ja. Das er dieses Angebot angenommen hat war zwar die falsche Entscheidung, aber wer mal selbst in der Examenssituation gesteckt hat und den enormen Druck in dieser Situation kennt, kann ihm das verzeihen. Er hat sich dafür entschieden und muss nun eben mit den Konsequenzen leben.

Was ich viel schwerwiegende empfinde ist sein Verhalten danach. Dass er, nachdem das alles rauskam, einfach klammheimlich seine langbeworbene Webseite und seine Beiträge hier gelöscht hat (alles noch erhalten - das Netz vergisst nichts), wo er jahrelang den Authentischen spielte und große Töne spuckte. Statt offen und ehrlich mit der Situation umzugehen und zuzugeben, dass er einfach mal Mist gebaut hat.

Und dann ernsthaft nach eine Weile wiederkommen und tatsächlich noch den auferstandenen Helden spielen wollen. Kein Wort des Bedauerns über die vielen Mitkollegen, die er in die Schxxe (Nachprüfungen) geritten hatte. Immer nur Ich, Ich, Ich, nochmal ich. War noch was wichtig? Achja, Ich. Ich muss sagen, das hat mich echt enttäuscht. Viel mehr als der Beschiss beim Examen. Da wären viele schwach geworden.

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