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Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an...

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Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an...

Beitrag von Väinämöinen erstellt am: 18. Apr 2017, 21:08 Uhr

W.C. Canalriss hat geschrieben:....so in der Liga Rudolf von Ihering :shock:



Pah. Der wird dagegen wie ein Erstsemester aussehen. Ich feile an letzten Details. Ich muss dringend meine IP-Adresse verschleiern. Sonst wird mir sofort die Präsidentschaft von Unis wie Harvard oder Yale oder Penthouse angetragen.

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Re: Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an..

Beitrag von W.C. Canalriss erstellt am: 19. Apr 2017, 17:05 Uhr


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Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an...

Beitrag von Väinämöinen erstellt am: 19. Apr 2017, 17:18 Uhr

So, die Antwort ist fertig! In ca. einer Stunde werde ich sie endlich V.M. und dem Rest der Welt präsentieren können. Ich brauche noch etwas Zeit, um mich mental auf diesen großen Moment vorzubereiten...

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Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an...

Beitrag von Väinämöinen erstellt am: 19. Apr 2017, 18:57 Uhr

So, tadaa, die Antwort lautet natürlich:

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Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an...

Beitrag von Väinämöinen erstellt am: 19. Apr 2017, 18:57 Uhr

DRÖLF!

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Re: Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an..

Beitrag von lawlaw erstellt am: 20. Apr 2017, 15:22 Uhr

Als sei Richter das einzige wahre Berufsziel eines Juristen.....


Es gibt Anwälte, die leben auf Harz4-Niveau (Hallo Better call Saul) :). Und dann gibt es Anwälte, die würden sich für ein Richtergehalt nicht mal morgens im Bett umdrehen. :thumbup:

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Beitrag von Kirsche86 erstellt am: 22. Apr 2017, 10:42 Uhr

So siehts aus... ich glaube Mangel an Richtern, StAs und sonstigen Juristen im öD liegt nicht daran, dass Juristen die Notenvoraussetzungen nicht erfüllen, sondern dass die Juristen, die das tun eben bessere und vor allem besser bezahlte Jobs in GKs, Unternehmen etc. angeboten bekommen.

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Re: Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an..

Beitrag von W.C. Canalriss erstellt am: 22. Apr 2017, 12:40 Uhr

Väinämöinen, das ist mir zu hoch....das muss erst mal ein paar Tage sacken :shock:

Kirsche86, der Mangel liegt wohl eher daran, dass zuwenig Geld ausgegeben wird für die Justiz. Bewerber gibt es schon genug, das zeigen die Notenanforderungen ja. Nur ist es anscheinend so, dass sich immer mehr Leute gegen das Ref entscheiden, vielleicht ändert das in Zukunft was.

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Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an...

Beitrag von Väinämöinen erstellt am: 22. Apr 2017, 18:09 Uhr

W.C. Canalriss hat geschrieben:Väinämöinen, das ist mir zu hoch....das muss erst mal ein paar Tage sacken :shock:


Das kann ich gut verstehen. Immerhin ist das ganz harte Kost. Das ist die Nahrung für Genies, kein Futter für Idioten...

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Re:

Beitrag von sai erstellt am: 23. Apr 2017, 11:13 Uhr

Kirsche86 hat geschrieben:So siehts aus... ich glaube Mangel an Richtern, StAs und sonstigen Juristen im öD liegt nicht daran, dass Juristen die Notenvoraussetzungen nicht erfüllen, sondern dass die Juristen, die das tun eben bessere und vor allem besser bezahlte Jobs in GKs, Unternehmen etc. angeboten bekommen.


Das ist ziemlicher Quatsch. Die GKs haben genau die gleichen Probleme gute Leute zu finden wie der Staat. Und Unternehmen waren für die breite Masse immer schon dritte Wahl.

Insgesamt ist momentan der Bedarf an Nachwuchs überall höher als noch vor ein paar Jahren, der Markt ist aber nicht größer geworden.

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Re: Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an..

Beitrag von lawlaw erstellt am: 25. Apr 2017, 13:35 Uhr

Nur ist es anscheinend so, dass sich immer mehr Leute gegen das Ref entscheiden, vielleicht ändert das in Zukunft was.


Die Aussicht auf zwei Jahre Einkommensverlust und bezahlte Armut bei gleichzeitiger Vollzeitarbeit mit ungewissem Ausgang ist eben nicht mehr so verlockend. Bisher gab es kaum attraktive Alternativen zum Ref. Das ändert sich ganz allmählich. Smarte Unternehmen merken zunehmend, dass sie für ihre Stellen praktisch keine der Fähigkeiten brauchen, die im Ref vermittelt werden - das übernehmen bei Bedarf externe Anwälte. Inhouse geht es vor allem um Risk Mitigation - da brauchen sie vor allem Allrounder mit guten Praxiskenntnissen in verschiedensten Gebieten des materiellen Rechts. Die hat man weder mit dem 1. noch mit dem 2. Staatsexamen automatisch. Was hört man schon im Ref von IT-, Datenschutz-, Verbraucher-, B2B-, Wettbewerbs-, Vergaberecht- um nur mal einige wichtige zu nennen. Es ist und bleibt eben schwerpunktmäßig doch eine Richterausbildung. Und nicht jeder will Richter werden.

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Re: Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an..

Beitrag von Anna Karenina erstellt am: 25. Apr 2017, 16:41 Uhr

lawlaw hat geschrieben: Was hört man schon im Ref von IT-, Datenschutz-, Verbraucher-, B2B-, Wettbewerbs-, Vergaberecht- um nur mal einige wichtige zu nennen. Es ist und bleibt eben schwerpunktmäßig doch eine Richterausbildung. Und nicht jeder will Richter werden.



Wobei man dies aber bezüglich der eigenen Schwerpunktsetzung teilweise mitgestalten kann.

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Re: Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an..

Beitrag von Anna Karenina erstellt am: 25. Apr 2017, 16:52 Uhr

Ein befreundeter Staatsanwalt hat mir mal erzählt, dass ein Strafverteidiger seinem Mandanten im Gerichtssaal erklärt hat, dass er sich nicht wundern solle aber Staatsanwälte werden sehr schlecht bezahlt.

Es wird wohl auch einige "Wald- und Wiesenanwälte" geben, die nach einigen Jahren Berufserfahrung ein höheres Einkommen haben als die R 1 Besoldung von Justizbeamten. Wieso sollten diese sich "komisch" fühlen, wenn sie vor Gericht sind (dabei ist noch nicht gesagt, dass die Examensnoten tatsächlich schlechter waren)?

Ein Rechtsanwalt während meines Praktikums erzählte mir, dass die Richter immer denken, dass er als Anwalt in der freien Wirtschaft "wenigstens viel Geld verdient". Obwohl er auch nur in einer kleinen Kanzlei tätig war.

Kurz geschrieben:

So wie es vielleicht Anwälte gibt, die sich über die Examensnoten der Richter Gedanken machen, gibt es auch Richter, die sich Gedanken machen über die möglichen höheren Einkommensmöglichkeiten der Anwälte vor Gericht. Ich hoffe aber, dass der große Teil der Juristen mit sich im Reinen ist.


Ich bin in einer Behörde im höheren Dienst tätig. Dort gibt es einige Volljuristen im gehobenen Dienst und das stellt tatsächlich teilweise ein Problem dar, da einige dieser Mitarbeiter nicht damit klar kommen im gehobenen und nicht im höheren Dienst zu sein.

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Re: Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an..

Beitrag von themalmoe erstellt am: 12. Mai 2017, 08:30 Uhr

Die Erfahrung habe ich auch gemacht. In der Tat ist es sehr konfliktbeladen, Volljuristen in den geh. D. einzustellen. Obwohl das Ganze sich zumindest durchaus auch auf andere Berufsgruppen ausweiten kann, wie ich in meiner Behörde gelernt habe. Nicht vermittelbar ist z.B. warum der Master Ing. bei A12 stecken bleibt und dann mit Anfang 30 ausbefördert ist.

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Re: Wie fühlt es sich eigentlich für einen Rechtsanwalt an..

Beitrag von Austa erstellt am: 12. Mai 2017, 09:55 Uhr

Als Volljurist in den gehobenen Dienst zu gehen, ist schon bitter. Weil dann ist wirklich irgendwann Schluss bei A12/A13g. Ware Entwicklungschancen hat man da wirklich nicht mehr. Man verkauft sich nach zwei Examen ja auch etwas unter Wert. Dann doch lieber in der freien Wirtschaft für mehr kämpfen.

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