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Die Hausarbeit als Hürde zum Examen

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Die Hausarbeit als Hürde zum Examen

Beitrag von Lizazzy erstellt am: 22. Nov 2017, 09:10 Uhr

Hallo zusammen,

leider stehe ich vor einer unschönen Situation. Der einzige Schein, der mir noch fehlt, sind die Hausarbeiten der großen Scheine. Beziehungsweise eine Hausarbeit, entweder im StrafR oder im ZivilR. Leider bin ich letztes Semester durch die HA StrafR und gestern wieder durch die HA ZivilR gefallen. Ich habe langsam echt Angst, dass diese Hausarbeiten meinem Examen im Weg stehen werden. Ich kann erst im nächsten Sommer wiederholen, da ich im Frühjahr meine Schwerpunktarbeit schreibe. Allerdings wollte ich mich April 2019 zum Examen melden, was nicht möglich sein wird, wenn ich nicht im Sommer dann diese Hausarbeit bestehe. Meine Scheinklausuren waren alle von den Noten her ordentlich und auf Anhieb bestanden, nur bei den Hausarbeiten hackt es auch nach mehreren Büchern zum wissenschaftlichen Arbeiten, wochenlanger Arbeit und vielen vielen Quellen immer noch. War jemand vielleicht auch schon mal in der Situation? Gerade will ich nur im Bett bleiben und nicht mehr weiter mich mit Jura quälen.. :roll:

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Re: Die Hausarbeit als Hürde zum Examen

Beitrag von W.C. Canalriss erstellt am: 22. Nov 2017, 09:22 Uhr

Was wurde denn in den Korrekturen bemängelt?

Wenn du sonst die Klausuren immer bestehst, wird es wohl nicht an deinem juristischen Wissen mangeln.

Verzettelst du dich vielleicht bei der Recherche und den verschiedenen Quellen und siehst den Wald vor lauter Bäumen dann nicht mehr? Weil ein bisschen so klingt es. Führst du eventuell Streitigkeiten aus, auf die es für die Lösung nicht entscheidend ankommt?

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Re: Die Hausarbeit als Hürde zum Examen

Beitrag von Lizazzy erstellt am: 22. Nov 2017, 09:35 Uhr

Bei der jetzigen waren alle Ausführungen richtig, nur unter der falschen AGL verordnet.

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Re: Die Hausarbeit als Hürde zum Examen

Beitrag von W.C. Canalriss erstellt am: 22. Nov 2017, 09:42 Uhr

Hm...aber wenn du die HA nicht bestanden hast, wird es wohl nicht nur eine falsch gewählte AGL sein?

Du müsstest etwas mehr schreiben, was bemängelt wurde. Normalerweise steht da doch mehr als nur ein Satz drunter? Sonst kann man schwer beurteilen, was das Problem sein könnte.

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Re: Die Hausarbeit als Hürde zum Examen

Beitrag von Lizazzy erstellt am: 22. Nov 2017, 09:47 Uhr

Meine Korrekturassistentin hat nur geschrieben, dass es erhebliche Mängel besitzt und hat dann den Aufbau auseinandergenommen. Bei dieser Hausarbeit verstehe ich es nicht wirklich und überlege auch, noch zu remonstrieren. Bei der HA davor hatte ich leider einen Streitschwerpunkt falsch gesetzt, denn der Prof wollte, dass man sich an eine, bestimmten Urteil entlanghangelt, welches ich nur am Rande erwähnt hatte!

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Re: Die Hausarbeit als Hürde zum Examen

Beitrag von W.C. Canalriss erstellt am: 22. Nov 2017, 10:00 Uhr

Also zum Aufbau im Zivilrecht. Das kann natürlich manchmal echt etwas kompliziert sein. Man sollte sich halt immer an das bekannten Schema mit vertragliche Ansprüchen am Anfang, EBV vor Delikt usw. (zumindest gedanklich) halten. Aber das wird dir ja klar sein?

Und bei Prüfung der jeweiligen Anspruchsgrundlagen sauber zu gliedern ist denke ich sehr wichtig. Also dass vollkommen klar ist, welchen Punkt man gerade prüft (Pflichtverletzung, Vertretenmüssen usw.). Eigentlich kein Unterschied zu einer Klausur. Dieses saubere Gliedern ist einfach sauwichtig, weil es verhindert, dass man irgendwas "vergisst" und klar erkennt an welchem Punkt ein Problem zu verorten ist. So meine Erfahrung..

W.C. Canalriss

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Re: Die Hausarbeit als Hürde zum Examen

Beitrag von Lizazzy erstellt am: 22. Nov 2017, 10:03 Uhr

Ja genau, das war mir klar! :) Allerdings ging es auch um eine Prüfung des Vermieterpfandrechtes im Rahmen von §823, was jetzt nicht gerade ein Standard Schema ist! Und unser Prof wollte nur §823 geprüft haben, die Fallfrage war aber "Welche Ansprüche hat A gegen B?". Daher ging es bei mir zu weit in die Breite in der HA. Danke für deine Antworten!

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