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Relationsgutachten

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Relationsgutachten

Beitrag von Paris10 erstellt am: 5. Aug 2017, 19:11 Uhr

Hallo,
ich soll mein erstes Relationsgutachten schreiben und frage mich Folgendes: In die Klägerstation soll ja das Unstreitige sowie das streitige Klägervorbringen zugrunde gelegt werden. Muss ich beim streitigen Klägervorbringen bereits eine Wertung treffen und mir überlegen, ob der Kläger im Verhältnis zum Bestreiten des Beschuldigten substantiiert dargelegt hat?
Bei der Beschuldigtenstation scheint man das ja zu machen, also nicht nur zu prüfen, ob das Vorbringen in rechtlicher Sicht erheblich ist, sondern auch, ob der Beschuldigte das Vorbringen des Klägers ausreichend bestritten hat.
Das ist sicher eine dumme Anfängerfrage ;-)

Paris10

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Beiträge: 1


Re: Relationsgutachten

Beitrag von Bruno erstellt am: 10. Aug 2017, 14:31 Uhr

Hoffe, verstehe Deine Frage richtig:

Wenn Du in der Beklagtenstation zu dem Schluss kommst, dass der Beklagte qualifiziert (substantiiert) bestritten hat, dann sagst Du damit ja schon, dass offenbar auch der Kläger etwas qualifiziert vorgetragen hat. Denn auf die Erfordernis des qualifizierten Bestreiten des Beklagten kommt es nur an, wenn auch der Kläger in der Tiefe äquivalent vorgetragen hat.

Übrigens wird in der Beklagtenstation nicht ,,auch" das qualifizierte Bestreiten geprüft, viel mehr liegt Erheblichkeit eben nur vor, soweit der Beklagte äquivalent auf den Sachvortrag des Klägers reagiert hat.

Bruno

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