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Jobangebot während Wahlstation?

Das Forum für Referendare, die in der Wahlstation sind

Jobangebot während Wahlstation?

Beitrag von Cara_ erstellt am: 15. Feb 2012, 13:37 Uhr

Hallo,

mich würden Eure Erfahrungen / Ansichten zum Thema "Jobangebot während der Wahlstation" interessieren: Sollte der Referendar, der sich seine Wahlstation so ausgesucht hat, dass er auch gern in diesem Bereich zukünftig arbeiten würde (also NICHT etwa nur eine Weile ins Ausland gegangen ist o.ä.), von SICH aus nach einem möglichen Jobangebot nach Ende des Referendariats fragen oder abwarten, bis man von Seiten des Wahlstation-Arbeitgebers möglicherweise mit einem solchen Angebot auf ihn zukommt?

Die Meinungen, die ich bislang dazu gehört habe, gehen von "Man darf nicht so arrogant sein, darauf zu warten, dass man gefragt wird." bis hin zu "Angebot heißt, dass der Arbeitgeber es anbietet. Tut er es nicht, erklärt er damit schlüssig, sich eine weitere Arbeit miteinander nicht vorstellen zu können."

Wie seht Ihr das?

Viele Grüße,
Cara

Cara_

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Beitrag von Sommersonnenkind erstellt am: 15. Feb 2012, 17:17 Uhr

Ich würde sagen, wenn man dort arbeiten möchte, kann man ruhig mal vorsichtig anfühlen, wie der Ausbilder da grundsätzlich zu steht. Man kann das ja etwas unverbindlicher bzw. allgemeiner formulieren.

Aber kategorisch ausschließen, dass man selbst fragen darf, würde ich es nicht.
Manche Menschen muss ja auch erst daraus aufmerksam machen, dass man ganz toll ist und hier perfekt in das Team passen würde.

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Beitrag von Mars-Maus erstellt am: 8. Mär 2012, 11:00 Uhr

Also in der Wahlstation ist es ja klar, dass es die letzte Station ist. Das weiß man doch auch schon, wenn man sich eine Wahlstation sucht und man wird ja vorher mal miteinander gesprochen haben?! Zum Beispiel auch darüber, wie das ablaufen soll, wie die Anwesenheit sein wird, ob zusätzlich was bezahlt wird usw. Da zeichnet sich doch auch schon was ab.

Und während der Wahlstation wird es auch genug Möglichkeiten geben, dass man mal drüber allgemein spricht und dann sollte es einem fast fertigen Volljuristen doch möglich sein, diplomatisch, aber ohne mit der Tür ins Haus zu fallen, mal dezent zu fragen, ob der AG denn einen irgendwie gearteten Bedarf an neuen Leuten hat, wie's derzeit im Unternehmen/in der Kanzlei aussieht.

Und wenn man über solche Dinge spricht, wenn es generell einen Bedarf gibt, dann kann man schon mal fragen, ob es gerne gesehen würde, wenn man sich bewerben würde. Aber ich würde meinen, dass das dann die Grenze ist. Wenn die einen haben wollen, kommen die in der Regel auf einen zu. Das sind alles Praktiker und die wissen, dass ein Referendar irgendwann fertig ist und dann die meisten einen Job suchen werden.

Wenn man sich zuviel aufdrängt, meine ich, kann das in sehr peinlichen, unangenehmen Situationen enden und man muss da schon Fingerspitzengefühl im Gespräch beweisen; sich mal erkundigen ist drin, sich anbiedern sollte man tunlichst bleiben lassen.

Mars-Maus

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