Passwort vergessen?   
Aktuelle Zeit: 23. Okt 2017, 07:19 Uhr


Wahlstation

Du bist hier:   Startseite Das Referendariat Wahlstation


Ablauf der Wahlstation

Das Forum für Referendare, die in der Wahlstation sind

Ablauf der Wahlstation

Beitrag von Juana erstellt am: 8. Mär 2017, 20:02 Uhr

Hallo!

So langsam ist es für mich an der Zeit mich für die Wahlstation (Bayern) zu bewerben, allerdings habe ich keine Ahnung wie die Ablaufen wird :noclue:

Hat man da parallel noch AG und wenn ja, wie oft in der Woche?
Und wie viel Anwesenheit wird in den Kanzleien/Unternehmen erwartet? Ist es üblich wieder zu tauchen und gar nicht/möglichst wenig zu erscheinen - so 1-2 Tage die Woche? Oder wird üblicherweise richtig viel Arbeit erwartet, also eine 5-Tage-Woche ?

Und ist es üblich dort Gehalt zu bekommen? Wenn ja, wie viel Gehalt kann man beispielsweise bei Bosch oder Audi (und ähnliches) verlangen?

(Meine Anwaltsstation verbringe ich in einer Kleinkanzlei hauptsächlich mit tauchen und kaum Gehalt, daher habe ich keine Ahnung wie es bei den "großen" Unternehmen/Kanzleien abläuft :rolling: )

Juana

Rang: Jungpoet/-in
 
Beiträge: 2


Re: Ablauf der Wahlstation

Beitrag von TobiasG erstellt am: 9. Mär 2017, 12:47 Uhr

In Bayern hast Du auf jeden Fall auch während der Wahlstation Unterrichten (hängt von Deinem gewählten Schwerpunkt ab), also z.B. Anwaltliches Berufsrecht usw. Wie das konkret abläuft, kann ich Dir leider nicht sagen, weil ich im Ausland war, wo man natürlich für die AG befreit wird. Es gibt aber, glaube ich, auch wieder eine Art Einführungslehrgang mit Attestpflicht.

Wie viel Anwesenheit erwartet wird, hängt natürlich von der jeweiligen Kanzlei/dem Unternehmen ab. Gerade bei den von Dir angesprochenen Unternehmen wird aber in der Regel schon eine Vollzeittätigkeit erwartet, da erstens ja die Situation in Bezug auf das Lernen eine andere ist als vor dem Examen und es sich zweitens eben um attraktive Stellen handelt, die Leuten vorbehalten werden sollen, die sich auch wirklich dafür interessieren. Umgekehrt will man sich in der Wahlstation auch von Seiten des Arbeitgebers nochmal potentielle Bewerber anschauen. Auch in den meisten GKen wird, soweit mir bekannt, schon eher erwartet, dass man mehr als zwei Tage in der Woche arbeitet, die meisten, die ich kenne, die das gemacht haben, waren i.d.R. fünf Tage pro Woche da, natürlich mit der Option, Urlaub zu nehmen, von dem man ja noch einiges übrig haben sollte, weil vor dem Examen recht wenige AGs sind, für die man extra frei nehmen müsste.

Im Allgemeinen wird auch eher eine Vergütung gezahlt als in der "Tauchstation", aber normalerweise auch nur bei Großkanzleien oder bei kleinen/mittleren, die Dich schon von der Anwaltstation her kennen. Hängt bei letzteren natürlich einfach von der Vereinbarung ab. Unternehmen zahlen dagegen nicht zwingend etwas, sondern übernehmen vielleicht die Kosten für die Unterkunft oder so, wenn Du die Station in einem anderen Bundesland/Ort machst. Wenn Unternehmen/GKen aber Vergütung zahlen, musst Du darüber normalerweise auch nicht verhandeln, sondern es gibt eben bestimmte Sätzen, nach denen auch Du dann bezahlt wirst.

TobiasG

Rang: Berufsdichter/-in
Berufsdichter/-in
 
Beiträge: 230



Zurück zu Wahlstation

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Keine und 2 Gäste