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Examensstress

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Von 0 auf 100

Kurz vorm durchdrehen? Wenn Du über Examensstress oder Versagensängste schreiben willst, bist Du hier richtig

Re: Von 0 auf 100

Beitrag von Taco erstellt am: 24. Feb 2017, 15:36 Uhr

Anzugträger hat geschrieben:Diese Diskussion entwickelt sich in eine Richtung, die ich nie einschlagen wollte, deswegen sehe ich mich leider genötigt, hier (wohl leider nochmal ausführlich) zu antworten.

Selbstverständlich gönne ich dem Threadersteller, dass er seine Ziele erreicht, sonst würde ich mich hier nicht so ausführlich zu Wort melden. Ich weiß mit meiner Zeit durchaus besseres anzufangen, als wildfremde Leute aus dem Internet mit meinen "Erfahrungswerten" zu versorgen. Ich will in erster Linie vermeiden, dass er hinterher so blöd dasteht wie ich das jetzt tue.

@ MrWatkins: Mach dich locker. Du hast dich vernünftig vorbereitet, der Rest liegt nicht mehr in deiner Hand. Du wirst in Examensklausuren (meistens) nicht mit diesem Hörmalwerdahämmertschwachsinn konfrontiert. Das wird bei dir schon laufen. Du bekommst eine Abweichung vom Normalfall, die du erkennen und mit eigenen Argumenten lösen sollst. Dafür ist aber nunmal Wissen erforderlich, der Normalfall muss bekannt sein. Ich habe hier nirgendwo behauptet, dass die Methode egal ist, sie ersetzt nur nicht das juristische Studium. Ich weiß daher auch nicht, was du mir mit deinem Beitrag jetzt sagen willst, "ich denke, dass.." ist eben nur eine Vermutung von dir und kann "echte" Erfahrungswerte (die ich leider habe sammeln dürfen) nunmal nicht wegdiskutieren. Es muss bei dir nicht so laufen und wird es vermutlich auch nicht.
Zu der Geschichte mit der Schwerpunktsetzung schreibe ich weiter unten noch etwas.
In diesem Sinne: Viel Erfolg und geh erhobenen Hauptes rein!

@ Von0auf100!: Meinungsstreits nicht auswendig lernen und sich selbst zusammenreimen? Genau hier setzt mein Problem an. Ich bin genau so vorgegangen und habe im Endeffekt gegen Leute "verloren", die eben auswendig gelernt und dadurch wertvolle Zeit gespart haben.
Ich bin übrigens auch mit der Einstellung reingegangen, dass ich mir Definitionen selber bastele und die gar nicht aktiv lerne. Leider bin ich damit auf die Fresse geflogen.
Was mich an der Aussage deines Freundes am meisten stört ist allerdings folgender Aspekt: Durch diese Äußerung wird suggeriert, dass er quasi kein wirkliches Lernen im klassischen Sinne betrieben hat. Das ist aber grob falsch. Er wusste immerhin, dass es an der entsprechenden Stelle ein Problem gibt und hat sich die Ansichten dann ausgedacht. Das ist aber auch WISSEN und dem vorausgegangen ist ein nicht unbedingt unerheblicher Lernaufwand, ganz gleich, wie er das nun darstellt. Was ich dir damit sagen will: Lass dich bitte nicht verarschen und sieh zu, dass du "an sovielen Problemen wie möglich schon einmal vorbeigekommen bist".

"Es wird schwer sein, alles genau an der EINEN Sache festzumachen" --> Ja, das stimmt. Ich will auch keinesfalls in den Chor derer einstimmen, die behaupten, dass das hier alles REINES Glück wäre, das ist zu einfach und man würde sich damit nur selbst belügen. Pauschalaussagen sind komplett unangebracht, ganz egal, welchen Standpunkt man nun vertreten mag.

Bei mir spielten mehrere Sachen eine Rolle. Zum einen mein katastrophaler Gesundheitszustand, habe mir den ganzen Spaß auf Schmerzmitteln gegeben (und war dementsprechend benebelt) und durfte 50 % meiner Examensvorbereitung auf dem Bauch lernend verbringen, weil ich einfach nicht lange sitzen/stehen konnte (hinzu kamen noch private Probleme, murphy's law lässt grüßen), einen gewissen Einfluss wird das auch gehabt haben. Wie groß dieser Einfluss im Endeffekt gewesen ist, kann ich aber nicht wirklich einschätzen.

Mein wohl größtes Problem ist aber in erster Linie, dass ich "zu genau" arbeite und mich damit teils selbst blockiere, zudem habe ich mit dem Prüfungsmodus an sich die meisten Probleme, von den "guten Noten" (wie auch immer die jetzt aussehen mögen für den Einzelnen) kann ich mich wohl eh verabschieden. Ich möchte einmal kurz verdeutlichen, wie genau sich dies äußert:

Wenn mir jemand sagt, dass 2 + 2 immer vier ist, dann ist 2 + 2 für mich auch immer vier und nicht nach Belieben einmal 6 oder gar 1000. Wenn man mir seit Semester 1 einbläut, dass man "ein Gutachten zu schreiben habe" und man mir dann verbal dafür auf die Fresse haut, dass man eben selbiges macht, dann ist das für mich nicht akzeptabel. Wenn im Sachverhalt Informationen zu gewissen Delikten stehen, die man vorher immer in Gutachtenmanier hat verarbeiten müssen aber beispielsweise der Strafantrag fehlt, dann greife ich das eben auf und schreibe so etwas wie "Der Strafantrag müsste noch gestellt werden". Als Quittung bekommt man dann ein "Doch aber darauf kommt es doch gar nicht an!" (ja, übrigens in genau derselben sprachlichen Gewandtheit)".

In einer Klausurbesprechung habe ich mal einen Prof. darauf hinweisen müssen, dass Anknüpfungspunkt für die strafrechtliche Bewertung die Handlung des Einzelnen sei (ich hatte eine Handlung geprüft, die er nicht geprüft hätte, obwohl im SV eben stand "A sagte zu F .....). Er antwortete mir mit den bestechenden Worten "Aber wollen sie das wirklich lesen?". Als ich ihn dann darauf hingewiesen habe, dass im Bearbeitervermerk stand, dass man zu allen aufgeworfenen Rechtsfragen gutachterlich Stellung nehmen sollte, erwiderte er darauf "Ja, ich will das aber nicht lesen".. Herrlich so etwas, einfach herrlich. An sich stört mich das nicht wirklich, man soll nur nicht immer so tun, als ob es in Jura nur auf analytische Denkweise ankommen würde und man sich dem Klischee des Juristen in der Gesellschaft entsprechend eben immer streng an Regeln halten würde. Ende vom Lied: In der Musterlösung wurde diese Handlung trotzdem geprüft. Soll man da lachen oder weinen?

Das gleiche Elend hat man übrigens mit dieser ewigen Anprüferei von nicht einschlägigen Ansprüchen im Zivilrecht. Was man wie anprüft/anprüfen soll ist übrigens von der Laune desjenigen abhängig, der sich die geistigen Ergüsse am Ende durchliest. Im Endeffekt geht es in einer Juraklausur darum, die Sachverhaltsangaben alle an der richtigen Stelle zu "verwerten". In einer Schuldrechtklausur im Studium habe ich eine invitatio ad offerendum kurz erwähnt (sie war im Sachverhalt deutlich erkennbar) um dann auf das Datum des eigentlichen Vertragsschlusses einzugehen, das hatte ein Freund von mir auch gemacht. Bei mir wurde das honoriert, angeblich hätte ich damit Systemverständnis eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bei besagtem Freund stand einfach nur "Irrelevant, setzen sie Schwerpunkte, es kommt darauf nicht an!" drunter. Tjoa, was soll man jetzt also machen? Solche Entscheidungen können übrigens genau dann kriegsentscheidend sein, wenn man Zeitmangel hat (also immer). Führe ich das jetzt an oder lasse ich es weg? Das ist entgegen der dargestellten Meinung in diesem Forum (und woanders) ausgehend von der ex-ante Perspektive nicht immer vorhersehbar.

Anderer Leckerbissen: "Ich sehe nicht ein, soviel Geld für xy zu bezahlen, das hätte ich für weniger Geld bei B haben können" --> Ich habe eine Minderung angenommen, da ich aus diesem Sachverhaltsfetzen meinte herauslesen zu können, dass eben noch nicht bezahlt worden ist und folglich kein Rückgewährschuldverhältnis zwecks Rückabwicklung des Vertrages ausgelöst werden soll. Erwartet wurde jedoch, dass man diese Erklärung als Rücktrittserklärung auslegt, weil "der juristische Laie so etwas doch nicht wissen kann!". Aha.
Es ist auch lustig, wenn man gewisse Definitionen in mehreren Standardwerken/Kommentaren immer anders sieht. Dass dadurch das komplette Ergebnis verändert wird, scheint diesen Juristen nicht bekannt zu sein. Es macht z.B. einen großen Unterschied, ob man das Erfordernis der feindlichen Willensrichtung bei der Heimtücke bereits in die Definition einbaut oder es als zusätzliche Meinung bei der restriktiven Auslegung aufführt, das machen die Jungs bei der Uni anders als die Typen aus meinem Rep. Wem soll ich jetzt glauben?

Amüsant ist im Übrigen auch dieser fragwürdige Merksatz in Bezug auf die Drittschadensliquidation: "Einer hat einen Anspruch aber keinen Schaden, der andere einen Schaden aber keinen Anspruch". Jetzt gibt es Leute, die prüfen den "Schaden" auf der anspruchsbegründenden Seite, andere verorten ihn auf Rechtsfolgenseite. Dass das erhebliche Auswirkungen auf diese dämliche Eselsbrücke hat, musste ich einem Dr. iur. ganze 3 Minuten erklären, als Antwort bekam ich ein "So habe ich das ja noch nie betrachtet!".

Ein ähnliches Problem hat man bei der Verwendung des Gutachtenstils. Manche Leute subsumieren gar nicht richtig (die Subsumtion erfolgt immer unter Bezugnahme auf die Definition) und schreiben einfach direkt das Ergebnis hin oder lassen stumpf Obersätze weg und schließen sprachliche Klammern, die aufgemacht worden sind, nicht. Dadurch haben diese Leute mehr Zeit als jemand, der einen vernünftigen Gutachtenstil aufweist. Ob das geahndet wird oder nicht, ist dabei pure Glückssache und auch davon abhängig, ob der jeweilige Korrektor den Gutachtenstil selber verstanden hat.
Dies führt mich zu dem Punkt der Schwerpunktsetzung: Schwerpunkte sind grundsätzlich da zu setzen, wo die Subsumtion "nicht rund läuft". Dort sitzt in der Regel das Problem.
Wenn ich nun jedoch in einer Strafrechtsklausur mit vier (!) Tatkomplexen konfrontiert werde, in denen im Endeffekt 5 bekannte Mörderstreits aus dem Strafrecht abgefragt werden und von normalem Diebstahl + mehreren Qualifikationen über Dreiecksbetrug bis hin zu Mord und Verkehrsdelikten alles vertreten ist und der SV zudem noch vollgestopft ist mit anderen tausend kleinen Baustellen und bekannten kleineren Problemen, dann ist von Anfang an klar, dass man einfach nicht fertig wird. Dann wird man vor die Frage gestellt, was man wie in welcher Breite wo abhandelt. Man streift alles irgendwie oder lässt es weg (oder wird halt nicht fertig) um sich dann "Zu knapp! Wieso? Das müssen sie ausführen! Blablablabla das fehlt! Nicht bearbeitet, warum?" einzufangen. Ganz toll finde ich ja auch folgende Stilblüte: "Die Klausur war in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht zu schaffen. Wer sich hier nicht traut, Unwichtiges kurz abzuhandeln, wird das Nachsehen haben". Dass in der vorliegenden Klausur aber nichts unwichtig ist, wird außer Acht gelassen.
Dasselbe gilt für die unsägliche FFK-Problematik. Gelange ich an einen Praktiker und mache da "ein Fass auf", dann bekomme ich auf die Finger, denn er betrachtet alles durch die Brille der "praktischen Verwertbarkeit". Der Prof. will das allerdings lesen. Was mache ich jetzt also? Nehme ich die zweite Variante, verliere ich Zeit. Ich liebe die ex-ante Perspektive.

Wenn dann zu allem Überfluss auch noch das Schriftbild bewertet wird, dann kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, was das mit der Juristerei zu tun hat. Für Außenstehende ist das ganze recht einfach, durchgefallen oder schlechte Note = zu doof, um auf die rechtliche Lösung zu kommen. Dass man in einer Juraklausur nicht nur sagen muss, wie etwas ist, sondern auch darauf eingehen muss, wie etwas nicht ist, aber sein könnte, wenn man Merkmal x und y unter dem Blickwinkel der Koalitionsfreiheit und der Scharia auslegt, kann man keinem vernunftbegabten Menschen vermitteln.

Halten wir also fest: Mein Hauptproblem ist und bleibt der Prüfungsmodus. Wenn oben stehende Beispiele Hauptvoraussetzung für die berühmte "juristische Denkweise" sind, dann muss ich gestehen, dass ich sie nicht habe. Das ist in meinem Fall besonders tragisch, weil ich Jura eigentlich sehr mag und mich auch extrem umfassend und in einer von gewissen Kommilitonen nie erreichten Tiefe mit dem Stoff auseinandergesetzt habe.

Ich habe hier (falls das falsch rübergekommen sein sollte) nicht gegen das Jurastudium an sich in ewiger Schwarzsehermanier hetzen wollen, um dem Threadersteller seine Ziele auszureden, nur weil ich es selber "nicht geschafft habe". Ich wollte nur aufzeigen, dass es unfassbar viele Unsicherheitsfaktoren gibt, die dazu führen können, dass auch intelligente Leute "versieben".

Mich regt es nur auf, dass ich nach der ganzen Plackerei am Ende schlechter dastehe, als ein Kommilitone von mir, der seine Zwischenprüfung erst im 9. Semester geschafft, lange Haare hat und Rammsteintshirts trägt sowie sich einen Leguan als Haustier hält.

Nocheinmal zusammengefasst: Bitte immer kritisch hinterfragen, was auch "Freunde" von sich geben. In meiner Repgruppe war ein Typ, dem man direkt angesehen hat, dass er zum Spaß Steuererklärungen in seiner Freizeit formuliert. Der hatte den ganzen Stoff im Übrigen nicht zum ersten Mal gehört, der konnte jedes Schema auskotzen. Als es um die gute alte Studienzeit ging, hat besagte Person behauptet, "früher als man noch unwissend war die Hausarbeit nur mit dem Palandt geschrieben zu haben". Ich habe damals jemanden gekannt, der genau das getan hat und durchgefallen ist. Diese vorgeschobene Lockerheit ist eben oft nur eines, nämlich vorgeschoben.

Ich wünsche dir abschließend viel Erfolg im März 2018, ich würde dir die Wunschnote von ganzem Herzen gönnen, einen anderen Eindruck wollte ich hier nie vermitteln.
So ausführlich werde ich hier hoffentlich nicht mehr schreiben müssen.
Um es mit den Worten von Asitoni zu sagen: "Peace out, ich bin draußen"


Ich kann nur sagen: Amen!!!
"Zu genau arbeiten"! Wie oft stand ich mir schon selbst im Weg, weil ich zu sehr über ein Problem nachdachte oder noch schlimmer " es weiter dachte", was nur für Verwirrung sorgt!

Ich habe bei Alpmann eine Klausur geschrieben. In einem kompletten Absatz ging es um eine Verhandlung Minderjähriger, bei der zu einem "Liebhaberpreis" Comics verkauft werden sollten.

Also prüfe ich vorweg, ob nicht dort schon eine Einigung gegeben sein könnte und lehne wegen fehlender essentialia negotii ab-wieso sonst sollte der "Liebhaberpreis" so drin stehen. Ergo kurz angeprüft und abgelehnt und dann auf den richtigen Vertragsschluss eingegangen.

Klausur zurückerhalten-Kommentar zu dem ersten Teil "überflüssig"- meine Lösung hat sich hingegen mit der Lösung des Falls 1:1 gedeckt.

Ich finde, es ist so schwer, die Balance zu halten zwischen "Konstruiere keine Probleme" und "Das ist ein fallentscheidendes, leicht zu übersehendes Problem und Weichstellung in der Klausur". :hammer: :hammer:

Taco

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Re: Von 0 auf 100

Beitrag von Etsch erstellt am: 28. Feb 2017, 03:13 Uhr

ich kenne einige Leute die es genau so von 0 auf 100 geschafft haben, deshalb würde ich mich über diesen "Blog" freuen. Denke das Ganze kann klappen

Etsch

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Re: Von 0 auf 100

Beitrag von menelaos_1 erstellt am: 8. Mär 2017, 00:33 Uhr

Ein sehr interessanter Thread, der mir als stummen Mitleser hier im Forum eine Anmeldung wert war. Zur Einordnung meiner Ausführungen: Mieses Abi, Doppel-VB, jeweils mit intensiver Vorbereitung, mehrjährige Erfahrung als WHK und Korrektor (u.a. Uni-Rep). Ich war nach dem 5. Semester scheinfrei, hatte allerdings eher mittelmäßige bis schlechte Noten. Schwerpunkt vor dem 1. Stex.

Meinen persönlichen Erfahrungen nach haben alle hier vorgebrachten Ansichten Ihre Berechtigung. Die optimale Vorbereitung hängt letztlich stark vom eigenen Lerntyp, der eigenen Befähigung und natürlich auch von den jeweiligen Klausuren im Durchlauf ab. Es gibt Durchgänge mit mehr und mit weniger „Standartkost“ wobei die JPA’s hier angeblich auf eine gewisse Durchmischung achten. Ich hatte im 1. Stex im Schwerpunkt „Standartkost“, im 2. Staatsexamen eher Klausuren mit „Exoten“. Den Warnungen von „Anzugträger“ im Bezug auf vermeintlich universell gültige Examenstipps Dritter kann ich daher einiges abgewinnen. Die gedanklichen Ansätze des Threadstellers haben imo allerdings ebenfalls ihre Berechtigung.

Ich habe selber mit einem Schwerpunkt auf Systematik und Methodik gelernt. Parallel hab ich mir resultierend aus den Erfahrungen im Examensklausurenkurs auch so viel Standartwissen (Definitionen, Meinungsstreitigkeiten, Schemata, etc.) angelernt wie möglich, wobei ich hier im Schwerpunkt „am Fall“ gelernt habe. Bestimmte Konstellationen – wie DSL oder VSzG – kommen halt laufend, diese muss man erkennen und in kürzester Zeit umfassend abspulen, was das JPA dazu hören will. Bei abwegigen Streitigkeiten bin ich mit „links-rechts-mitte“ durchaus gut gefahren. Ein zu berücksichtigender Punkt ist sicherlich auch, dass eine solide materiell-rechtliche Grundlage eine gute Ausgangslage für das 2. Stex bildet. Hochreck ist dort imho weitestgehend obsolet, auch weil die Klausuren mittlerweile dem Umfang nach völlig maßlos sind.

Meiner Auffassung nach ist im Ergebnis ein solides systematisches Verständnis extrem hilfreich, auf „Standartwissen“ sollte allerdings auch nicht verzichtet werden. Die Basis für den Erfolg bildet imho im Regelfall eine solide Klausurpraxis: Wer im Examen z.B. nicht in der Lage ist, korrekte Einleitungssätze zu den AGL zu bilden, der macht sich zu Unrecht Hoffnungen auf ein VB. Im Optimalfall gelingt es dem Kandidaten, ein gewisses Gespür für die Konzeption von Examensklausuren (Spezialklausuren, Baukastenklausuren etc.) und die Einordnung von Sachverhaltshinweisen zu erlangen. Gerade zu den Freischussterminen fehlt den Kandidaten häufig die notwendige Klausurpraxis, da der Zeitaufwand für das Schreiben unter Realbedingungen sowie die zwingend erforderliche umfassende Nachbereitung oder anfängliche Misserfolge gescheut werden. Aus meiner Erfahrung heraus würde ich dem Threadsteller empfehlen, die (geplante) Kadenz hinsichtlich der Übungsklausuren zu erhöhen.

In jedem Fall ist das Ganze mit viel Arbeit verbunden, ein allgemeingültiges, universelles Patentrezept gibt es leider nicht. Der ambitionierte aber nicht überragend veranlagte Kandidat (wie ich) sollte zusehen, dass er auf einen Schnitt kommt, der die Prüfungskommission in der mündlichen Prüfung dazu veranlasst auf ein „VB“ zu prüfen. Hier sollten nach meiner persönlichen Erfahrung– die leidigen vornotenorientierten Prüfer einmal ausgeklammert – in der Regel um die 8 Punkte genügen. Grundsätzlich wird die mündliche Prüfung beim Lernaufwand im Verhältnis zu den Klausuren von vielen Kandidaten unterschätzt, auch weil bei vielen irgendwann „die Luft raus ist“. Man sollte sich z.B. nicht – wie in meiner Prüfungsgruppe im 2. Stex passiert – teilweise um den verdienten Lohn jahrelangen Lernens bringen, indem man die die protokollbekannten Lieblingsthemen der Prüfer nicht in und auswendig beherrscht.

Ich habe in beiden Examina erlebt, dass (gefühlt) bessere Juristen deutlich schlechter abgeschnitten haben, (gefühlt) schlechtere Juristen im Ergebnis besser waren als ich. Stressresistenz und auch eine entsprechende körperliche und geistige Fitness spielen da sicher mit herein. Tatsächliche oder vermeintliche Ungerechtigkeiten gehören zudem leider zum Wesen eines jeden Prüfungssystems, wobei das Juristische hier wohl noch eine Sonderstellung einnimmt. Manche haben das Glück oder das Verständnis, auch mit wenig Anstrengungen zu einem beachtlichen Erfolg zu gelangen, andere negieren im Nachhinein ihre Bemühungen. Ich für meinen Teil bin froh, dass ich diese Erfahrungen endgültig hinter mir habe, auch wenn der Berufsalltag in Spitzenzeiten auch nicht frei von vergleichbaren Belastungen ist.

Ich wünsche Dir, lieber Threadsteller, dass Du dein Ziel erreichst und würde mich freuen, wenn Du Deine Erfahrungen hier mitteilst. Sollte es bei Dir oder anderen – warum auch immer - bedauerlicher Weise nicht für ein „VB“ reichen, so lasst Euch gesagt sein, dass wenn man nicht gerade eine Karriere bei einer Topkanzlei, als Verwaltungsrichter oder der Staatsanwaltschaft anstrebt, nicht allein ausschlaggebend relevant ist, ob man ein „VB“ hat oder nicht. Sicherlich, bei der Jobsuche ist das „VB“ Gold wert, im Berufsalltag hat das Ganze gefühlt allerdings die Relevanz der Abiturnote: Man kann sich darüber beim Mittagessen mit den Kollegen munter austauschen, der Kollege im Nachbarbüro hat dann vielleicht kumuliert in beiden Examina 8 Punkte weniger, bekommt aber trotzdem die ersehnte Beförderung, wenn seine Leistungen im Job in der Summe besser sind als die Eigenen. Ist dann auch eine Form der Gerechtigkeit. ;-)

menelaos_1

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Re: Von 0 auf 100

Beitrag von klara fall erstellt am: 4. Apr 2017, 14:45 Uhr

Anzugträger hat geschrieben::roll:

Zu deiner Person: Das, was du da betreibst, ist aktives Vermeidungsverhalten. Du hast eigentlich schon lange keine Lust mehr auf Jura, es fehlt nur der Mut, dir das einzugestehen. Das muss dir nicht unbedingt selber bewusst sein, es wird bei dir aber unterschwellig mitschwingen.

Wenn man im zehnten Semester noch nicht einmal scheinfrei ist, dann ist etwas gehörig schief gelaufen. Das hat auch nichts mit "Frauen, Parties und meiner unfassbaren Faulheit hahaha" zu tun. Es kommt zwar immer scheinbar cool rüber, wenn man die Keule mit den "Frauen, Parties und meiner unfassbaren Faulheit hahaha" auspackt, glaubwürdiger wird das alles aber dadurch nicht. Mit "Frauen und Parties" befasst man sich abends und schon gar nicht den ganzen Tag, mit einem vernünftigen Zeitmanagement ist das auch bei normalem Ablauf des Studentenalltags drin.

Die oben genannten Hindernisse machen maximal einen Unterschied von zwei Semestern aus, du bist aber bereits fünf Semester über der normalen Semesteranzahl für die sog. "Scheinfreiheit". Wirklich jeder Jurastudent, den ich kenne, hatte (zumindest anfangs) diesen Biss, die Uni so schnell wie möglich abzureißen, um dann zeitnah das Examen zu absolvieren. Diesen Biss hast du nicht, sonst würdest du im zehnten (!) Semester nicht noch an der Uni rumkrebsen (sowas habe ich bisher nur bei Leuten erlebt, die ernsthafte gesundheitliche/private Probleme hatten).
Lass mich raten: Du bist schlecht in Mathe und da man mit Jura ja "alles machen" kann, wurde es eben dieser Studiengang.

Jetzt wirst du gepackt vom falschen Ehrgeiz, endlich mit diesen Strebern an der Uni gleichzuziehen, die schon seit Ewigkeiten fertig sind. Du wirst dir tausend Motivationsvideos auf Youtube (hinterlegt mit epischer Musik und vollgestopft mit esoterischem Rumgeblubber) reingepfiffen haben und denkst jetzt, dass man sich halt "einmal im Leben zusammenreißen muss", dann ist der Erfolg hinterher garantiert.

Außerdem wirst du dir unzählige Beiträge á la "Die perfekte Examensvorbereitung/Party Party Ehrgeiz und Vollbefriedigend" durchgelesen haben, die folgende Quintessenz aufweisen: "Es kommt ausschließlich auf die juristische Methodik an, alles ist logisch herleitbar, alles steht im Gesetz, Rechtsprechung ist unwichtig, Meinungsstreits braucht man nicht und generell wird Detailwissen einfach überbewertet und ist komplett überflüssig. Ein Tag in der Woche reicht zur Wiederholung des GESAMTEN Examensstoffes vollkommen aus und das JPA will garantiert nicht die fünfte Meinung zur Definition des gefährlichen Werkzeuges in § 250 I Nr. 1 a StGB hören, ferner kann man das alles recht locker angehen. Nebengebiete kann man vernachlässigen, da wird nur eine Kenntnis "im Überblick" verlangt."
Ach wie süß.

Die Realität kann (nicht MUSS!) anders aussehen. Plan aber ruhig alles durch und schreib schön brav deine Karteikarten, dann muss es ja klappen, man hat sich doch angestrengt und unfassbar viel getan sowie das nötige Quäntchen Cleverness mitgebracht. Die Millionen Absolventen vor einem waren halt einfach blöd und/oder faul, zudem waren sie extrem panisch und haben die juristische Methodik nicht beherrscht und zudem auswendig gelernt. Es ist ja alles planbar, man muss nur brav Probeklausuren schreiben und die Schwerpunktsetzung beherrschen.

Als jemand, der recht schnell mit guten Noten (ja, wörtlich zu nehmen) scheinfrei war (und das übrigens nicht an irgendeiner Spaßuni), durch keine einzige Probeklausur gefallen ist und trotzdem seinen Freischuss versiebt hat, kann ich über so eine Sichtweise mittlerweile nur noch lachen. Ich muss mir wohl eingebildet haben, dass Meinungsstreits eben doch abgefragt worden sind (auch ausgehend von den Erfahrungen mehrerer Bekannter bei mir). Zudem müssen sich meine Bekannten eingebildet haben, dass die strikte Einhaltung gewisser Schemata (ja, auch die unwichtigen Punkte sollten angesprochen werden) ebenfalls verlangt wird, macht man das nicht, gibt es auf die Finger. Komisch, mir wurde immer etwas anderes erzählt. Ebenfalls ist komisch, dass das JPA eben doch alle fünf Meinungen zum gefährlichen Werkzeug in ".." hören will. Weiterhin ist komisch, dass alle Examensklausuren, die ich geschrieben habe, vom Umfang her nicht einmal ansatzweise mit den "Originalklausuren" aus dem Uniklausurenkurs vergleichbar waren, die angeblich alle mal irgendwann im Examen gelaufen sind. Da wird man teilweise mit Klausuren konfrontiert, die jeden Rahmen sprengen. Du kannst der perfekte Dogmatiker sein und alles wunderbar verstanden haben, wenn du gewisse Aufbauschemata + Definitionen + STREITS nicht auswendig ausspucken kannst, dann hast du ein gehöriges Problem, dir fehlt die Zeit nämlich an den wichtigen Stellen.
Von der Rechtsprechungsthematik will ich hier gar nicht anfangen, das würde den Rahmen sprengen.
Dass man auch unter anderem mit Klausuren konfrontiert wird, mit denen man alleine aufgrund der undeutlichen Formulierung im Sachverhalt (die x-tausend Interpretationen zulassen kann - nochmal: Kann und nicht muss!) erstmal drei Stunden rein gar nichts anfangen kann, liegt natürlich auch im Bereich des Unmöglichen.
Vor allem die Klausuren im Strafrecht lassen sich ja mit ausreichend Klausurenpraxis perfekt planen, es ist ja jetzt nicht so, dass jede Strafrechtsklausur eigene Gliederungsprobleme aufweist.
Ferner kann man das Leben nicht planen, in einer einjährigen Vorbereitungsphase kann vieles passieren (ich hatte übrigens einen Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule und andere spaßige Sachen).

Auswendig muss hier gar nichts gelernt werden. Eigentlich. Man muss den ganzen Spaß nur inhaltlich voll draufhaben. Worauf läuft das also faktisch hinaus? Im Wortlaut muss man das nicht perfekt beherrschen, im Kern allerdings schon.
Wenn man dann an jemanden gerät, der gewisse Schlagwörter hören will, um seinen Haken setzen zu können, dann darf man da auch noch gewisse Sachen auswendig runterleiern. Also eigentlich muss man das schon alles auswendig können, es gibt nur keiner zu.
Juraklausuren (vor allem im Zivilrecht) sind meistens so aufgebaut, dass irgendwo im Sachverhalt eine Abweichung vom Normalfall zu finden ist, dieses Problem ist oft unbekannt und muss am Gesetzestext festgemacht werden und mit eigenen Argumenten
gelöst werden. Das setzt allerdings voraus, dass man den Normalfall erstmal kennt.
Wenn ich nicht weiß, dass es in § 3587 VI 1 2. Fall (beliebiges Gesetz hier einfügen) einen Ausschlussgrund zu § 3352 gibt, dann habe ich ein Problem. Zudem sind manche Rechtsbereiche eben NICHT rein systematisch und logisch erschließbar, das muss man einfach kennen, inklusive aller Ausschlussgründe, Punkt. Du hast in der Klausur nicht die Zeit, da groß rumzuexperimentieren.

"Man kann nicht alles wissen". Das ist ein cooler markiger Spruch und er trifft auch zu, alles zu wissen ist vollkommen unmöglich. Ferner ist es vollkommen unmöglich, alles gleichmäßig zu beherrschen, auch wenn gerne etwas anderes behauptet wird. Besagter markiger Spruch ist aber nur solange "cool", bis es einen eben selber trifft. Da wird man dann mit reinem Arbeitsrecht in einer Klausur konfrontiert, die zudem noch die Kenntnis gewisser Urteile voraussetzt. Viel Spaß mit der juristischen Methodik bei so einer Klausur.
Lücken hat jeder, man muss nur auf die richtige Lücke setzen.
Wenn du Baurecht nicht vollkommen beherrschst und das kommt, dann kannst du ja mal gucken, wie weit du mit solchen Sprüchen wie "man kann nicht alles wissen" kommst.
Kleiner Tipp an dieser Stelle: Es interessiert niemanden.
Teilweise (nicht immer!) wird Spezialwissen abgefragt, das man nie im Leben haben kann. Das gilt dann als "deutlich überdurchschnittliche Leistung". Auch in diesen Klausuren gibt es Leute, die 16 Punkte schreiben, weil sie eben das Problem kannten. Es sind nicht viele, aber es gibt sie. Das ist reines Wissen und hat mit Methodik null zu tun. Ich persönlich bin, was solche Geschichten angeht, vor allem mit Blick auf gewisse Prüfungsskandale in gewissen Bundesländern auf jeden Fall skeptisch, aber das ist eine andere Geschichte.

Ich kenne zudem nur Leute, die juristisch gesehen extrem unfähig sind, die mit diesem ganzen "juristische Methodik blablabla"-Gelaber rumschwadronieren. Diese mir bekannten Leute hatten im Examen Glück und nach einer etwas längeren Unterredung wird dann recht schnell klar, dass besagte Leute nicht einmal mehr den Leistungsbegriff im allgemeinen Schuldrecht verstanden haben und die Regelbeispiele des § 243 StGB für eigene Tatbestände halten. Es hört sich halt für Außenstehende sehr gut an, ferner wird das ja flächendeckend gepredigt, also übernimmt man den exakten Wortlaut einfach mal kurz. Dass diese Leute vor dem Examen teilweise vor Nervosität nur noch geheult/gekotzt haben und auch teilweise vom "unfairen Glücksspiel" geredet haben, wird dann seltsamerweise nach der Notenüberraschung recht schnell vergessen.
Ein Freund von mir stand in zwei Klausuren an der Uni vor dem letzten Versuch, er hat Jura verflucht und ist depressiv geworden. Tja, jetzt ist das Examen gar nicht mal so schlecht gelaufen und Jura macht auf einmal wieder extrem viel Spaß und es wird bereits der LLM geplant. Herrlich.

Methodisches Vorgehen ist im Examen wichtig, aber es ersetzt nicht das juristische Studium, Punkt, Ende, Aus.
Es wird aber munter weitergepredigt, warum bloß? Ich vermute da so langsam Schädigungsabsicht. Wundern würde es mich jedenfalls nicht, habe in den "Hausarbeitsphasen" an der Universität viele krasse Sachen erlebt, da fehlten dann auf einmal diverse Bücher und/oder Seiten. Aber das habe ich mir wohl auch nur alles eingebildet.

Es gibt nicht DIE eine Examensklausur, jede Klausur ist anders und muss einem auch erstmal liegen. Das ist nicht planbar, also hör auf, hier so einen Stuss zu erzählen und werde erstmal scheinfrei.
Ich kenne übrigens einen Prüfer (prüft im zweiten Stex) persönlich, ist keine freundschaftliche Beziehung, eher als Bekanntschaft einzustufen. Der gibt übrigens offen zu, dass man sich eben nicht gezielt auf jede einzelne Klausur vorbereiten kann. Aber 85 Prozent der Jurastudenten sind natürlich dumm.

Schlusswort: Das "Scheitern" im Examen (wie auch immer das für den einzelnen Studenten auch aussehen mag) kann tausend Ursachen haben. Ich streite auch gar nicht ab, dass es durchaus qualitative Unterschiede zwischen den einzelnen Bearbeitungen geben kann, das aber pauschal auf Nervosität/Auswendiglernerei/fehlende juristische Methodik zu schieben, ist verfehlt.


:thumbup: :thumbup: :thumbup:

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Re: Von 0 auf 100

Beitrag von s3sva erstellt am: 1. Jul 2017, 00:20 Uhr

bahami hat geschrieben:Juristen gönnen sich aber auch wirklich nie was gutes lol XD

Wobei der Kollege dahingehend recht hat dass es Terror wird, und diejenigen die am Ende meinen es wäre alles cool und locker gewesen, in der Regel Geschichten erzählen die sie selber gerne glauben würden/tun.
Ich hab 7 schriftlich mit 3 Monaten Terrorlernen mit Schwerpunkt auf die Basics und in die Breite Lernen, locker und gesund war es wahrlich nicht.
Im Examen gefragt wird meiner Erfahrung nach grds. in die Breite, wobei Spezialwissen duchaus vorausgesetzt wird, so waren bei mir von 7 Klausuren 2 nur mit Spezialwissen in die Tiefe für 4p+ zu lösen.

Aber egal, gib alles und hol dir deine Punkte. Ich würde aus Prinzip auf dich wetten. Im Sinne der Aktion: Juristen für Juristen, positive vibes und Mitfreude :heart:




hey bin auch mehr dein Lerntyp..bin im August dran...hast du noch einen kleinen Tipp für mich? herzlichen Glückwunsch, dass das bei dir geklappt hat...betreibe das auch grad so...

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Re: Von 0 auf 100

Beitrag von Herr Anwalt erstellt am: 1. Jul 2017, 20:11 Uhr

Projekt anscheinend schon zuende.
https://www.youtube.com/HerrAnwalt

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Re: Von 0 auf 100

Beitrag von s3sva erstellt am: 1. Jul 2017, 22:17 Uhr

:noclue: maybe
Herr Anwalt hat geschrieben:Projekt anscheinend schon zuende.

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Re: Von 0 auf 100

Beitrag von Usersname erstellt am: 25. Jul 2017, 16:45 Uhr

Herr Anwalt hat geschrieben:Projekt anscheinend schon zuende.


Dieses dubiose Projekt hat außer in der Vorstellung des Thread-Erstellers nie begonnen. ;-)

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Re: Von 0 auf 100

Beitrag von Herr Anwalt erstellt am: 25. Jul 2017, 22:59 Uhr

Das tragische ist, dass der Thread dadurch das Gegenteil von dem wird, was er eigentlich bezweckte.
https://www.youtube.com/HerrAnwalt

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Re: Von 0 auf 100

Beitrag von rip money erstellt am: 26. Jul 2017, 13:07 Uhr

Herr Anwalt hat geschrieben:Das tragische ist, dass der Thread dadurch das Gegenteil von dem wird, was er eigentlich bezweckte.



Nein. Tragisch ist, dass ich mir im Februar die Zeit genommen habe, den Blödsinn durchzulesen. Diese gestohlenen 5 Minuten kriege ich vom Threadersteller sicher nicht zurück.

rip money

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Re: Von 0 auf 100

Beitrag von Von0auf100! erstellt am: 20. Aug 2017, 12:47 Uhr

Projekt läuft noch :geek:


:contenance:

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