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Examensstress

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Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

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Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Chipundchap erstellt am: 9. Apr 2016, 13:38 Uhr

Hallo Leute,

ich weiß, es ist wahrscheinlich der 1000. Beitrag zu diesem Thema, aber bei mir brennt es lichterloh. Habe hier schon ähnliche Beiträge gelesen à la" ich hab im Studium alles mit 13 Pkt gemacht, aber jetzt 3 Semester nur noch mit 4 Pkt bestanden, mache mir Sorgen" derartiges kommt bei mir nicht.

Ich bin mittlerweile 30 Jahre alt( warum und wieso so alt beschreibe ich jetzt bewusst nicht, da ich den Beitrag knapp halten möchte). Ich habe mich bislang durchs Studium geschlichen. Also der klassische "4 gewinnt Kandidat". Es gab drei Ausnahmen 6Pkt, 8Pkt und einmal sogar in Strafrecht 10 Punkte. Eines haben jedoch alle Klausuren bei mir gemeinsam, nämlich dass meine Vorbereitsungszeit dafür maximal 2 Wochen betrug. Den Rest des Semesters war ich zwar in den anfänglichen AGs, mitgelernt habe ich in der Zeit aber nie. Diese 10 Punkte in Strafrecht habe ich nur geschafft, weil ich einmal in einer Ag, in der mir der Leiter sympathisch war, aufgepasst habe, der besprochene Meinungsstreit in der Klausur drankram und ich den ganz gut zu Papier bringen konnte.

In meiner alten Universität gab es am Ende des Grundstudiums große Scheine zu bestehen. Jedoch habe ich und zwei meiner Kommilitonen, die mittlerweile das Studium geschmissen haben, davon erfahren, dass in der Nachbarstadt nur die ZP nötig sei, um in den Schwerpunkt gehen zu können. Wir dachten dann klasse, wechseln wir die Uni und sparen uns die großen Scheine. Wozu machen, wenn man es auch lassen kann.Ein Geniestreich quasi, so dachten wir. Ein fataler Fehler wie sich später herausstellen sollte.

Durch unglaublichen Mangel an Grundkenntnissen und auch extreme Faulheit gepaart mit Gras und Computersucht fiel ich im Schwerpunkt extrem auf die Nase: In 2 Semestern habe ich eine Klausur mit 4 Pkt geschrieben und eine mit 0, weil ich da einfach nicht hingegangen bin. Ich meldete mich dann, um mich selber irgendwie zu motivieren was zu tun oder vllt einen Zugang zur Materie zu bekommen, für eine Seminararbeit in dem Schwerpunkt an. Bis 2 Monaten vor Abgabe hatte ich nichts, also wirklich gar nichts gemacht. Dann fing ich an und spürte wieder, von der Materie keine Ahnung zu haben. Ich verbrachte einen Monat damit jeden Tag um 8 aufzustehen und bis nachts Kommentare zu meinem Thema zu wälzen, fand aber keinen Zugang dazu. Nach ca. der 8. Woche wurde ich schwer depressiv. Morgens wachte ich auf und als mir in den ersten Sekunden bewusst wurde, wo ich mich befand, legte sich ein dunkler lähmender Schleier auf meine Seele, ich war ausgelaugt. Die Seminararbeit habe ich letztendlich nicht mehr angefertigt.

Ich vertraute mich meiner Familie an und gestand ihnen die letzten Jahre nur rumgeschimmelt zu haben. Die nicht unerheblich dazu beitragenden Süchte verschwieg ich jedoch. Sie rieten mir den Schwerpunkt zunächst sausen zu lassen und mich mit Hilfe eines Reps auf das erste Examen zu konzentrieren.

Das Rep läuft jetzt seit einer Woche und ich bin mit Abstand der Schlechteste von allen Teilnehmern( es handelt sich um eine Kleingruppe). In Strafrecht, was ja eigentlich noch mein Lieblingsfach war, komme ich nicht mit geschweige denn in den anderen Fächern. Dinge die vorausgesetzt werden und jeder runterbeten kann, kommen mir so vor, als hätte ich sie nie zuvor gehört. Beispielsweise wurde neulich ein Fall durchgeprüft, in dem unter Anderem der 435 BgB einschlägig war. Selber wäre ich darauf nie gekommen.

Ich kann nichts! Die Grundlagenfächer, mit denen ich mich ja zwangsweise im Grundstudium auseinandersetzen musste, sind komplett von meinem Gehirn gelöscht( Bgb, Schuldrecht I,II, Strafrecht AT,BT, Grundgesetz, Europaraecht). Paragraphen, Definitionen, Aufbauschemata einfach alles. Von den Bereichen außerhalb dieser Grundlagenfächer brauchte ich gar nicht erst anfangen.

Meine Frage ist jetzt, ist es überhaupt denkbar in 1 1/2 Jahren diesen Stoff aufzuholen und möglich das Examen zu bestehen? Finanziell bin ich versorgt, Jura ist das Einzige worum ich mich kümmern müsste. Ich habe mich schon nach Alternativen umgesehen, falls ich abbrechen sollte, jedoch ist dies besonders in Anbetracht meines Alters kein einfaches Unterfangen.

Ich würde mich über jede Art der Reaktion eurerseits freuen.

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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von S. Goodman erstellt am: 9. Apr 2016, 17:09 Uhr

Dass du rein gar nichts von den Sachen behalten hast, die du damals gelernt hast, kann ich nicht ganz glauben. Die ganz groben Grundzüge zB im BGB AT hast du sicherlich nicht tatsächlich komplett vergessen, wenn du ehrlich mit dir bist, oder was meinst du?

Es geht vielen so, zu weiten Teilen auch mir, dass sie ganze Rechtsgebiete zu Beginn des Reps noch nie gehört hatten und sich diese dann erstmals im Rep selbständig erarbeitet haben. Du stehst da also nicht alleine da. Insbesondere in den Nebengebieten sind doch die meisten Studenten vor dem Rep ziemlich blank.

Es ist aber natürlich schon erforderlich, dass du dich zumindest einigermaßen zumindest in den Grundzügen im BGB AT, Schuldrecht etc auskennst, wenn du ins Rep gehst. Sonst wird es wohl wirklich zu zeitaufwendig, das von Beginn an erstmals - ohne jegliche Vorkenntnisse - zu erlernen neben dem Rep.

Ich könnte mir vorstellen, dass es dir vielleicht helfen würde, zunächst ein paar Monate, zum Beispiel ein halbes Jahr, beim Rep zu pausieren (wenn du dich im Rep tatsächlich so verloren fühlst) und dir in dieser Zeit selbständig die Grundzüge wieder ins Gedächtnis zu rufen. Danach könntest du doch wieder im Rep einsteigen und auf dein Wissen aufbauen.

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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Asta erstellt am: 9. Apr 2016, 18:45 Uhr

Ich stehe kurz vor dem Examen (nächste Woche fängt das ganze an) und kann zu deiner Frage bisher folgendes sagen:

Ich selbst hatte vor dem Rep NIE etwas über deutsches Recht gehört. Der staatliche Teil des Staatsexamens ist für mich ein Teil des Anerkennungsverfahrens meines tschechischen juristischen Hochschulabschlusses. Ich habe also nie in Deutschland studiert. Ich habe vor dem Rep drei Jahre in einer öffentlich-rechtlich ausgerichteten Kanzlei mehr oder weniger als Sekretärin gearbeitet.

Dementsprechend waren für mich die ersten Monate extrem anstrengend, insbesondere ZivilR, da mir natürlich niemand übermittelt hat, wie die einfachsten Sachen zu prüfen sind. Im Strafrecht und öR gab es Wörter, die ich nie zuvor gehört habe. Ich habe von Anfang an im Durchschnitt ca. 30 Stunden (incl. 9 Stunden für Rep) gelernt und Schritt für Schritt die Fachsprache und die einfachsten Probleme etc. gelernt. Irgendwann mit der Zeit habe ich zumindest verstanden, wieso der Repetitor es so und so macht.

Ich habe im Oktober 2014 mit dem Rep angefangen, ab April 2015 dann Klausuren im Klausurenkurs geschrieben. Meine erste Bewertung einer öR-Klausur ergab 8 Punkte, was mich ziemlich motivierte. Nach dem Rep nahm ich mir noch 6 Monate Zeit, um vor allem die ersten 6 Monate nachzuarbeiten und weiterhin Klausuren geschrieben - Klausurenkurs im Rep und ein paar Klausuren von AS-Klausurenkurs und Klausuren an der Uni. Im Durchschnitt habe ich ca. 7 Punkte geschafft.

Mittlerweile sind es jetzt also 18 Monate und ich stehe vor der großen Prüfung. Ob es reicht, kann ich jetzt nicht sagen. Aber wenn ich mich schon traue, es zu versuchen, packst du es auch!!! ;-)

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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Hubert_Hahn erstellt am: 9. Apr 2016, 18:52 Uhr

Ich erkenn mich ja son bisschen wieder in dem, was du schreibst. Diese sau-cleveren Drückeberger-Aktion hatte ich auch reihenweise drauf. :biggrin: ZB hatte ich die Creditpoints durchgerechnet und so einen Weg gefunden durchs Studium zu kommen ohne jemals Strafrecht BT zu hören...

Naja, ich war nach dem Hauptstudium 4-5 Jahre (!) überhaupt nicht an der Uni und stand vor der gleichen Situation wie du. Mein Plan war dann zwei Semster lang einfach alle Anfänger-Vorlesungen zu besuchen und die mitzuschreiben (obwohl ich die schon bestanden hatte). Habe dann am Ende des Semesters jeweils an die 10 Klausuren geschrieben. Wenn man nicht mehr Anfang 20 (sprich: einigermaßen erwachsen) ist und wirklich ne 40-Stunden-Woche studiert geht das tatsächlich. Das, was in den zwei Semestern nicht dran kam, habe ich in den Semesterferien selbstständig aus Büchern/SKripten gelernt. Anschließend 2 Semester für den Schwerpunkt und nebenbei selbststänig die Examensvobereitung ohne Rep gestartet.

Im Nachhinein hätte ich mich wohl für den schnelleren Weg entschieden und das eine Jahr (zwei Semester) mit den Anfänger-Dinger weg gelassen. Weil ich das meiste dann schon wieder vergessen hatte und an sich wieder von vorne anfangen musste. Insofern finde ich dein Vorhaben gar nicht so schlecht. Wichtig ist nur, dass du psychisch damit klar kommst, dass die anderen besser sind. Ich würde da auf jeden Fall sehr offen mit umgehen und nicht irgendwie versuchen mein Unwissen zu verschleiern. Dann würde es anstrengend. Kokettier vielleicht sogar damit und sag ganz klar, dass du mehr gekifft als studiert hast, aber jetzt angreifen willst. ;) Das kann dir dann ja keiner übel nehmen.

Mein Tipp an dich: Schaue ob du das Tempo im Rep mitgehen kannst. Wichtig ist nicht dem Lehrer da Fragen beantwoten zu können, sondern im Nachhinein alles zu wissen. Wenn du das hinbekommst (Stichwort: Nacharbeit) dann ziehe es durch. Ansonsten mache dir doch einfach deinen eigenen Lernplan, zB über 1,5 bis 2 Jahre und erarbeite das in deinem Tempo. Das geht auch und ist für gewissen Typen besser geeignet - kommt halt drauf an, ob du die Disziplin aufbringst!

Nur setze dich auf keinen Fall unter Druck, was die Zeit angeht. Also sofern du davon überzeugt bist, dass du Jura generell kannst. Denn mit 35 und Prädikat sollte noch was gehen. Eher als mit 32 und ausreichend. Dein Lebenslauf ist ja eh schon scheiße und dann kommts auf 2 Semester mehr oder weniger auch nicht mehr an...

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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Chipundchap erstellt am: 9. Apr 2016, 21:09 Uhr

Ich danke euch allen ganz herzlich für die ausführlichen Antworten!
Ich überlege jetzt übers Wochenende mal, ob ich nochmal Grundlagen für ein Semester für mich wiederhole, oder ob ich das Rep tatsächlich weiter durchbeiße. Ich tendiere gerade eher zu Ersterem.

Eines habe ich heute aber schon beschlossen. Abbrechen kommt nicht mehr in Frage. Wenn dann Jura, ob es jetzt 4 oder 12 Punkte werden. Irgendwas wird dabei schon rumkommen.

Nochmals vielen Dank!

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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Eagnai erstellt am: 10. Apr 2016, 11:40 Uhr

Vielleicht eine kurze Anmerkung/Nachfrage zu diesem Punkt hier:

Chipundchap hat geschrieben:Sie rieten mir den Schwerpunkt zunächst sausen zu lassen und mich mit Hilfe eines Reps auf das erste Examen zu konzentrieren.


Wenn ich dich richtig verstehe, hast du bereits Klausuren des Schwerpunktbereichs mitgeschrieben (und teilweise nicht bestanden) sowie dich bereits einmal (verbindlich?) zur Seminararbeit angemeldet, diese aber nicht abgegeben.

Jetzt sagst du, dass du den Schwerpunktbereich erstmal ganz außen vor lassen und stattdessen den staatlichen Teil des Examens ablegen willst, d.h. es dürfte deiner Planung nach wohl mindestens anderthalb bis zwei Jahre dauern, bis du damit durch bist und dich wieder dem Schwerpunkt widmen kannst.

Nur sicherheitshalber: Es ist aber so, dass deine Prüfungsordnung das so zulässt? Dass es also zum Beispiel keine Fristen gibt, innerhalb derer du deine (anscheinend ja schon einmal versuchten, aber nicht bestandenen?) Schwerpunktprüfungen nachholen musst? Oder war das, was du schon mitgeschrieben hast, sozusagen nur der "Vorlauf", den man zur Zulassung zu der eigentlichen Prüfung (also vielleicht nochmal eine Klausur oder mündliche Prüfung) braucht, und den du beliebig oft zu beliebigen Zeiten nochmal schreiben kannst?

Beim Schwerpunktbereich sind die Prüfungsordnungen von Uni zu Uni ja sehr verschieden und vermutlich hast du dich längst versichert, dass es in der Hinsicht kein Problem gibt... daher diese Frage nur zur Sicherheit.

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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von joee78 erstellt am: 10. Apr 2016, 17:21 Uhr

Eagnai hat geschrieben:Beim Schwerpunktbereich sind die Prüfungsordnungen von Uni zu Uni ja sehr verschieden und vermutlich hast du dich längst versichert, dass es in der Hinsicht kein Problem gibt...


:thumbup:
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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Chipundchap erstellt am: 20. Apr 2016, 20:16 Uhr

Danke für den Hinweis Eognai, ich prüfe das mal nach.

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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Hubert_Hahn erstellt am: 21. Apr 2016, 08:47 Uhr


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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Lawyer_2015 erstellt am: 21. Apr 2016, 20:18 Uhr

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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Lawyer_2015 erstellt am: 21. Apr 2016, 20:41 Uhr

Und hey @Asta

Das nennt man wohl: Respekt!
Sehr gute Leistung!

Viele aus dem Ausland haben irgendwie mehr Feuer unterm Arsch und Disziplin, *neidisch bin* :)
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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Asta erstellt am: 22. Apr 2016, 19:02 Uhr

Lass uns erst schauen, was am Ende rauskommt ;-) aber ich bin jetzt schon fast durch mit den Klausuren, noch nächste Woche ÖR und dann mal ab in den Urlaub...:D und dann das schöne Warten auf die Ergebnisse :hammer:

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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von indubiomitius erstellt am: 24. Apr 2016, 15:22 Uhr

Ich würde mir an deiner Stelle auch mehr Zeit nehmen. Wenn du im Rep überhaupt nicht mitkommst, bringt es dir nichts außer volle Aktenordner. Man kann Stoff nur dann aufnehmen, wenn er auf dem Stand vermittelt wird, den man hat. Ist er zu komplex, bleibt fast gar nichts hängen. Bereite dich erstmal selbst auf das Rep - Niveau vor, und mach dann das Rep.
https://juraexamenmitkind.wordpress.com/

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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Chipundchap erstellt am: 28. Apr 2016, 08:50 Uhr

Haha ja die Kickers. :clap:

Ich bin mittlerweile am Überlegen ob ich nochmal umsattel auf Lehramt Grundschule. Rechne mir da gute Chancen aus als Typ, und in dem Bereich ist das Alter auch eher nebensächlich.

Betrachtet man den Zeitaspekt bräuchte ich für Jura noch ca 5 Jahre, wenn ich keine Prüfungen wiederholen muss. Für ein Prädikat im 1. Examen müsste ich 10 Pkt im Examen machen und im Schwerpunkt alles mit 8 Pkt ablegen. Das Ziel Prädikat habe ich, weil ich darin die einzige Möglichkeit sehe mich gegen meine deutlich jüngeren Mitbewerbern durchsetzen zu können. Mir scheint das ziemlich utopisch, da ich ja im Studium nur einmal 10 Punkte gepackt habe.

Lehramt würde ca. 6 1/2 Jahre dauern, der Abschluss würde dabei nicht ganz so wichtig sein und ich denke mal das Studium schafft man gut.
Ich mache diesen Monat 2 Praktika, um zu sehen ob ich dafür der Typ bin. Falls nicht muss ich eben meinem Schicksal in die Visage spucken und mich durch Jura quälen und den Abschluss machen so gut es eben geht.

Das Rep ist erstmal abgeblasen, ich fange gerade von vorne an zu lernen. Schuldrecht 1, Grundrechte, Verwaltungsrecht steht bis Juni auf dem Programm.

Ich drücke dir die Daumen Asta!

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Re: Keine Ahnung von nichts, trotzdem Examen?

Beitrag von Hubert_Hahn erstellt am: 28. Apr 2016, 10:01 Uhr

Find ich gut. Mach das mit dem Grundschul-Studium. Zumal männliche Grundschullehrer immer gesucht werden! :thumbup:

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