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Examensstress

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Bitte rechtfertigt das Jurastudium

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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Knusper_Kotte erstellt am: 25. Jul 2016, 21:49 Uhr

Alles falsch, alles schlecht, hat er geschrieben, null hilfreiche Rückmeldung.

Wenn ich beim BGH wäre, hätte er das nicht geschrieben, da wäre dann die Kutsche für mich vorgefahren.


Nö. Wenns Quatsch ist, wird auch dem BGH vom BVerfG auf die Finger gehauen. :think:

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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von laesio_enormis erstellt am: 25. Jul 2016, 21:55 Uhr

Väinämöinen hat geschrieben:
Troll-Thread, Troll-Postings, Troll-User.

Also: don't feed the troll!


Lama = Lawyer_2015

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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Lama erstellt am: 25. Jul 2016, 22:54 Uhr

Väinämöinen hat geschrieben:Da kein Erstie auch nur im Ansatz die "Reife eines Richters" bewerten kann

Was für eine inkompetente Verallgemeinerung.

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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Lama erstellt am: 25. Jul 2016, 22:54 Uhr

Knusper_Kotte hat geschrieben:
Alles falsch, alles schlecht, hat er geschrieben, null hilfreiche Rückmeldung.

Wenn ich beim BGH wäre, hätte er das nicht geschrieben, da wäre dann die Kutsche für mich vorgefahren.


Nö. Wenns Quatsch ist, wird auch dem BGH vom BVerfG auf die Finger gehauen. :think:

Mach das doch nochmal mit: Wenn ich beim VerfG wäre, hätte er das nicht geschrieben, da wäre dann die Kutsche für mich vorgefahren.

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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Lama erstellt am: 25. Jul 2016, 22:56 Uhr

laesio_enormis hat geschrieben:Lama = Lawyer_2015

Nur weil er mir zustimmt und nicht wie ein geistloser Mob blind gegen mich hetzt?

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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Alexander erstellt am: 25. Jul 2016, 23:50 Uhr

Falken2011 hat geschrieben:In meinem Gerichtssaal wird sehr wohl diskutiert und das nehme ich stets aufgeschlossen zur Kenntnis und wäge es sorgfältig ab.


Ich habe schon viele verschiedene Gerichtssäle in Deutschland von innnen gesehen und konnte Verhandlungen verschiedenster Richterinnen und Richter zu demselben Themenkomplex erleben. Es waren ein paar doofe dabei, aber die meisten haben sich ersichtlich mit den Rechtsfragen auseinandergesetzt und teilweise auch diskutiert und den Parteivertretern Fragen zu deren Rechtsauffassungen gestellt.
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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Lama erstellt am: 25. Jul 2016, 23:58 Uhr

Alexander hat geschrieben:
Falken2011 hat geschrieben:In meinem Gerichtssaal wird sehr wohl diskutiert und das nehme ich stets aufgeschlossen zur Kenntnis und wäge es sorgfältig ab.


Ich habe schon viele verschiedene Gerichtssäle in Deutschland von innnen gesehen und konnte Verhandlungen verschiedenster Richterinnen und Richter zu demselben Themenkomplex erleben. Es waren ein paar doofe dabei, aber die meisten haben sich ersichtlich mit den Rechtsfragen auseinandergesetzt und teilweise auch diskutiert und den Parteivertretern Fragen zu deren Rechtsauffassungen gestellt.

Hier wird sich an einem Mißverständnis aufgehangen. Ich rede von Wortgefechten unter Anwälten vor Gericht, nicht von Wortgefechten zwischen Anwälten und Richtern. Und wenn sich Anwälte untereinander Wortgefechte liefern, interessiert das den Richter nicht, da er von sich sagt, das Recht zu kennen. Auch wenn WG zwischen Anwälten eintreten und fruchtbar sind, sind sie für den Richter nicht bindend.
Daß Richter oft auf Wahrheitssuche sind, will ich nicht infrage stellen. Ich will die Machtlosigkeit der Anwälte vor Gericht darstellen.

Allgemein: Wenn mir jemand etwas widerlegt, dann doch bitte sachlich und nicht polemisch mit Hinweis auf das erste Semester oder meinen Schreibstil.

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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Falken2011 erstellt am: 26. Jul 2016, 08:08 Uhr

Lama hat geschrieben:Hier wird sich an einem Mißverständnis aufgehangen. wenn sich Anwälte untereinander Wortgefechte liefern, interessiert das den Richter nicht, da er von sich sagt, das Recht zu kennen.
Soso, ist ja interessant. Man lernt tatsächlich nie aus.

Beim nächsten mal werde ich einfach sagen "Meine Damen, entschuldigen Sie die Unterbrechnung, aber können Sie sich bitte draußen weiter anzicken? Ich will hier nur die Anträge stellen und dann den Fall entscheiden!" Voll gut. Das spart Zeit und Nerven. Und weil ich Recht und Unrecht eh kenne, brauch ich nicht mal die Zeugen. Genial! :roll:

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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Alexander erstellt am: 26. Jul 2016, 12:25 Uhr

Wenn du Jura so doof findest, warum studierst du es dann?
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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Dream on erstellt am: 26. Jul 2016, 13:38 Uhr

Ich versuchs mal mit einer Rechtfertigung:

Ja, die Korrektur ist höchst subjektiv und manchmal ist sie auch echt frustrierend. Auch wenn das bei Jura wahrscheinlich am schlimmsten ist, wirst Du das bei allen Prüfungen und zwar durch alle Studiengänge und Prüfungen haben. Solange man studiert, sollte und wird man dies mehr oder weniger akzeptieren müssen. Nach dem 2. Staatsexamen kann man sich dann vornehmen, das versuchen zu ändern, indem man bspw. bei einem JPA oder im Justizministerium anfängt und dort ein paar Stellschrauben dreht.

Wichtig, gerade für das Jurastudium ist es, ein Ziel für danach zu haben. Was man gerne machen möchte, wofür man sich begeistert. Das kann einmal als Anwalt sein, wenn man gerne das Beste für seinen Mandanten herausholen will. Und ja, es kann durchaus spannend sein, eine neue Auslegung, einen neuen Gedanken zu entwickeln. Wenn das Gericht dem dann noch folgt, geht das natürlich runter wie Öl :-)

Ich persönlich finde die Richterbank super spannend. Die Möglichkeiten, seine Spuren im Sand zu hinterlassen und der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen und dabei weitestgehend ungebunden zu sein, begeistert mich. Anders als der Anwalt kann man hier objektiv auf einen Fall schauen und diesen entscheiden. Gerade wenn ich hier und da so manches Urteil lese und denke, wie man zu so einer Entscheidung kommt...

Wie gesagt, Du solltest ein Ziel bzw. eine Leidenschaft für Jura mitbringen. Das motiviert Dich nicht nur übers Studium (und glaub mir, die Motivation brauchst Du für die nächsten 5-6 Jahre!), sondern lässt Dich auch leichter über etwaige Ungerechtigkeiten für den Moment wegsehen. Wenn Du Dich nämlich zu sehr bspw. auf eine ungerechte Bewertung versteifst, verlierst Du den Blick für das Wesentliche und stehst Dir selber für einen erfolgreichen Abschluss im Weg.

Deine Beiträge lassen für mich tatsächlich am Vorhandensein einer solchen Leidenschaft bei Dir zweifeln. Vielleicht solltest Du tatsächlich über einen Studiengangwechsel nachdenken. Falls Du bei Jura bleiben willst, solltest Du aber zeitnah mal in ein Anwalts- oder/und Richterdasein reinschnuppern, um Dir ein (realistisches) Bild von späteren Jobperspektiven zu machen. Und btw: Man kann durchaus mit dem Jurastudium auch im Ausland etwas anfangen. Angefangen von einer Tätigkeit beim auswärtigen Amt (z.B. in Botschaften) kann man auch bei international agierenden Unternehmen tätig sein. Es gibt sooooooo viele beruflichen Perspektiven mit einem Jurastudium, auch Deutschland übergreifend. Man muss sich nur informieren und wissen, was man will.

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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Knusper_Kotte erstellt am: 26. Jul 2016, 18:57 Uhr

Mach das doch nochmal mit: Wenn ich beim VerfG wäre, hätte er das nicht geschrieben, da wäre dann die Kutsche für mich vorgefahren.


Wofür, du gehst doch sowieso davon aus, es besser zu wissen.

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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Lama erstellt am: 26. Jul 2016, 19:07 Uhr

Dream on hat geschrieben:Wie gesagt, Du solltest ein Ziel bzw. eine Leidenschaft für Jura mitbringen. Das motiviert Dich nicht nur übers Studium (und glaub mir, die Motivation brauchst Du für die nächsten 5-6 Jahre!), sondern lässt Dich auch leichter über etwaige Ungerechtigkeiten für den Moment wegsehen. Wenn Du Dich nämlich zu sehr bspw. auf eine ungerechte Bewertung versteifst, verlierst Du den Blick für das Wesentliche und stehst Dir selber für einen erfolgreichen Abschluss im Weg.

Du sagst also, das JS sei Mittel zum Zweck, durch das man eben durch muß. Diese Mentalität über Jahre hinweg beizubehalten, Respekt an dich. Das meine ich ernst.

Meine Ursprungsmotivation lag eher im Weg als dem Ziel. Rechtsthemen haben bei mir Cortisol oder Endorphine ausgeschüttet, das war schon lange so. Ich liebe die klare und kompromißlose Sprache der Juristen, auch der Zynismus ist zum Teil herrlich.

Aber ob mich das ein Jurastudium trägt...

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Re: Bitte rechtfertigt das Jurastudium

Beitrag von Dream on erstellt am: 26. Jul 2016, 21:10 Uhr

Klar macht auch das Studium Spaß, mal mehr oder mal weniger. Ich denke jeder hat ein (oder mehrere :-) ) Gebiet/e, die er nicht mag. Dann ist es teilweise schon ätzend, sich durch den Stoff zu kämpfen. Zumindest geht es mir manchmal so. Wenn man dann aber wiederum etwas sehr gerne mag, dann wurschtelt man sich halt auch durch das Unliebsame durch.

Wenn Du schreibst, dass Du die Sprache und auch den Humor der Juristen magst, ist das ein guter Anfang. Aber in der Tat glaube ich nicht, dass Dich das durchs Studium tragen wird. Andererseits stehst Du noch ganz am Anfang und wirst (hoffentlich) mit der Zeit eine vielleicht jetzt noch schlummernde Leidenschaft für ein Rechtsgebiet entwickeln. Dann werden sich auch Deine Jobwünsche konkretieren. Das sollte aber nicht bis zum 2. Examen auf sich warten lassen, sonst werden die Jahre bis dahin wohl eher zur Qual.

Also sei ehrlich zu Dir selbst. Gibt Dir noch ein bisschen Zeit, vielleicht 1-2 Semester, schau, ob Dir Jura Spaß macht, schnupper vielleicht bisschen in die Praxis und entscheide dann, ob Du wirklich weiter studieren willst. Ein halbherziges Studium wird Dir schnell auf die Füße fallen..

Dream on

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