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Bewerbung Praktikum - Anrede?

Für alle Topics, die nicht in die übrigen Rubriken zum Thema Jurastudium und Staatsexamen passen

Bewerbung Praktikum - Anrede?

Beitrag von LieseMeier erstellt am: 20. Mai 2010, 12:28 Uhr

Hallo,

ich möchte mich gerne für ein Praktikum in einer Kanzlei bewerben und weiß nicht, wie ich die Anrede in der Bewerbung formulieren soll.
Ich habe mir einige Kanzleien aus dem Telefonbuch und dem Internet herausgesucht und folglich keine Ahnung, wer dort für die Bewerbungen zuständig und somit mein Ansprechpartner ist. Was schreibe ich dann?

"Sehr geehrte Damen und Herren" ist irgendwie nicht so toll und erweckt den Eindruck einer Massenbewerbung.

"Sehr geehrte Damen und Herren der Kanzlei Meier Müller Schmidt + Partner GbR" kommt auch nicht sonderlich professionell rüber, oder?

Und sich nur einen Anwalt, z.B. den Namensgeber herauszupicken, kommt mir etwas gefährlich vor.

Bei einer Kanzlei mit 1 oder 2 Anwälten würde ich diesen einen / diese beiden dann namentlich in der Anrede nennen wollen. Aber was mache ich mit den größeren Kanzleien?

Für Hilfe wäre ich sehr dankbar!

LieseMeier

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Beitrag von gottfried erstellt am: 20. Mai 2010, 12:59 Uhr

"Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte" (vorausgesetzt, die Kanzlei besteht aus Männern und Frauen).

gottfried

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Beitrag von Väinämöinen erstellt am: 20. Mai 2010, 13:47 Uhr

Die genannte Anrede ist gefährlich.
Trennt man die Sätze lauten Sie:

Sehr geehrte Damen!
Herren Rechtsanwälte!

Manche mögen das nicht bzw. interpretieren es als falsch bzw. unhöflich.

Grundsätzlich geht:

Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,
sehr geehrter Herr (Rechtsanwalt) Klinkenputz,

Manche bevorzugen auch, den persönlich angesprochenen zuerst zu nennen, also:

Sehr geehrter Herr Klinkenputz,
sehr geehrter Damen,
sehr geehrter Herren,

Ich nehme immer die erste Variante.

"Sehr geehrte Damen und Herren der Kanzlei Meier Müller Schmidt + Partner GbR" geht gar nicht! Man schreibt es einfach nicht so. Dass es sich um die Leute dieser Kanzlei handelt ist völlig klar, weil der Brief an sie adressiert ist. In die Anrede gehört das nicht.

Väinämöinen

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Beitrag von LieseMeier erstellt am: 20. Mai 2010, 14:34 Uhr

Danke für die Antworten.

Ich favorisiere die erste Möglichkeit. Bei jemandem, der eine vermeintliche Lücke im Satz zur Negativinterpretation der ganzen Bewerbung und zum Beleidigtsein nutzt, obwohl es so eindeutig nicht gemeint gewesen sein kann, will ich sowieso lieber kein Praktikum machen.
Jura hin oder her, das ist mir dann doch zu viel der Wortklauberei.

Genauso gut könnte man doch sagen, dass die normale Anrede
"Sehr geehrte Damen / und Herren" ebenfalls die Herren vom Geehrtsein ausschließt.

@ Väinämöinen

Deine Vorschläge lesen sich gut, allerdings habe ich Angst, dass das Ganze zu umständlich wirken könnte. Anschreiben und Lebenslauf sind an sich schon eher knapp gehalten, da wirft diese lange Anrede dann die Stimmigkeit irgendwie um.
Aber danke für den Hinweis, dass blabla und Partner GbR gar nicht geht. Ich war schon fast geneigt, das zu tun :P

Tschüß

LieseMeier

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Re: Bewerbung Praktikum - Anrede?

Beitrag von MarenK erstellt am: 20. Mai 2010, 14:41 Uhr

LieseMeier hat geschrieben:Hallo,

ich möchte mich gerne für ein Praktikum in einer Kanzlei bewerben und weiß nicht, wie ich die Anrede in der Bewerbung formulieren soll.
Ich habe mir einige Kanzleien aus dem Telefonbuch und dem Internet herausgesucht und folglich keine Ahnung, wer dort für die Bewerbungen zuständig und somit mein Ansprechpartner ist. Was schreibe ich dann?


Ich würde das Problem an deiner Stelle viel simpler lösen und einfach bei den Kanzleien anrufen und fragen ob überhaupt die Möglichkeit besteht ein Praktikum bei Ihnen zu absolvieren. Ist i.d.R. der einfachste und schnellste Weg (gerade im Rahmen des Studiums kann es durchaus sein dass du das Praktikum schon am Telefon "bekommst" oder nur noch gebeten wirst einmal kurz vorbeizugucken). Es spart dir unnötig viel Arbeit, die Anschreiben werden irgendwie eh nach Massenbewerbung aussehen, denn du hast zuvor überhaupt keinen Kontakt aufgenommen/ausgeschrieben ist auch nichts (ist ja auch nicht schlimm, aber so kommt es doch eh "huch, eine Praktikumsbewerbung, wie kommt die auf uns - naja, hat bestimmt eh noch an 10 andere geschrieben sonst hät sie vorher einfach auch durchrufen können ob überhaupt die Möglichkeit besteht und sie weiß in welchen Gebieten wir hier arbeiten). Ich finde: kurzer Anruf ist die beste Methode, da kannst du dann direkt fragen ob sie überhaupt Praktikanten nehmen (vllt. nehmen sie gar keine/alle Plätze sind besetzt), das spart nicht nur denen sondern auch dir Arbeit und wenn die Möglichkeit eines Praktikums generell besteht wird man dir auch direkt sagen können an wen du die Bewerbung zu richten hast: damit hast du dann auch direkt die Anrede-Problematik gelöst. :D

Also: Griff zum Hörer und nur Mut! Die beißen in der Regel auch nicht + :wink:
MarenK

 

Beitrag von Väinämöinen erstellt am: 20. Mai 2010, 17:03 Uhr

LieseMeier hat geschrieben:Genauso gut könnte man doch sagen, dass die normale Anrede
"Sehr geehrte Damen / und Herren" ebenfalls die Herren vom Geehrtsein ausschließt.


So ist es! Du kannst ja just 4 fun mal darauf achten, wer z.B. bei einer Rede oder Begrüßung die Leute so begrüßt und wer sagt:
"Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren".
Z.B. wenn auf n-tv Bundestagsdebatten gezeigt werden oder im TV bei Unterhaltungsshows (aber nicht Dieter Bohlen gucken, der würde sagen "Tach ihr Arschlöcher". So will sich niemand bewerben...). Du wirst staunen, wie viele "Sehr geehrte Damen, sehr geehrte..." sagen, obwohl die Und-Formulierung in gesprochenen Anreden geläufiger, weil kürzer ist...

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Re: Bewerbung Praktikum - Anrede?

Beitrag von Alexander erstellt am: 20. Mai 2010, 18:24 Uhr

MarenK hat geschrieben:
LieseMeier hat geschrieben:Hallo,

ich möchte mich gerne für ein Praktikum in einer Kanzlei bewerben und weiß nicht, wie ich die Anrede in der Bewerbung formulieren soll.
Ich habe mir einige Kanzleien aus dem Telefonbuch und dem Internet herausgesucht und folglich keine Ahnung, wer dort für die Bewerbungen zuständig und somit mein Ansprechpartner ist. Was schreibe ich dann?


Ich würde das Problem an deiner Stelle viel simpler lösen und einfach bei den Kanzleien anrufen und fragen ob überhaupt die Möglichkeit besteht ein Praktikum bei Ihnen zu absolvieren. Ist i.d.R. der einfachste und schnellste Weg (gerade im Rahmen des Studiums kann es durchaus sein dass du das Praktikum schon am Telefon "bekommst" oder nur noch gebeten wirst einmal kurz vorbeizugucken). Es spart dir unnötig viel Arbeit, die Anschreiben werden irgendwie eh nach Massenbewerbung aussehen, denn du hast zuvor überhaupt keinen Kontakt aufgenommen/ausgeschrieben ist auch nichts (ist ja auch nicht schlimm, aber so kommt es doch eh "huch, eine Praktikumsbewerbung, wie kommt die auf uns - naja, hat bestimmt eh noch an 10 andere geschrieben sonst hät sie vorher einfach auch durchrufen können ob überhaupt die Möglichkeit besteht und sie weiß in welchen Gebieten wir hier arbeiten). Ich finde: kurzer Anruf ist die beste Methode, da kannst du dann direkt fragen ob sie überhaupt Praktikanten nehmen (vllt. nehmen sie gar keine/alle Plätze sind besetzt), das spart nicht nur denen sondern auch dir Arbeit und wenn die Möglichkeit eines Praktikums generell besteht wird man dir auch direkt sagen können an wen du die Bewerbung zu richten hast: damit hast du dann auch direkt die Anrede-Problematik gelöst. :D

Also: Griff zum Hörer und nur Mut! Die beißen in der Regel auch nicht + :wink:


Ich wollte dasselbe vorschlagen wie Maren, jetzt kann ich mir das sparen und ihr einfach zustimmen.

Wenn du dich auch bei größeren Kanzleien umschaust, lohnt es sich, zunächst einen Blick auf die Website der Kanzlei zu werfen. Oft wird dort schon jemand genannt, der für Personalfragen oder sogar speziell für Praktika zustädig ist.
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Alexander

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Beitrag von LieseMeier erstellt am: 21. Mai 2010, 01:59 Uhr

@ Väinämöinen

Ist mir ehrlich gesagt noch nie aufgefallen, ich werde demnächst darauf achten. Aber wie gesagt.. ist mir zu viel des Guten.
Das ist doch offensichtlich so eine Ausgeburt der political correctness, das braucht kein Mensch. Jedenfalls möchte ich wie gesagt sowieso bei niemandem ein Praktikum absolvieren, der mich (nur) nicht haben will, weil ich das "Student/IN" vergaß.

@ Maren und Alexander

Jaha, genau das gleiche dachte ich mir auch. Mir also mal nen halben Nachmittag Zeit genommen und an die 20 Kanzleien durchtelefoniert. Ein Drittel ging nicht ans Telefon. Das andere Drittel wollte keine Praktikanten. Und das letzte Drittel meinte, es wäre generell schon möglich, aber ich solle doch bitte eine schriftliche Bewerbung einreichen. Ich war ziemlich erstaunt, hatte ich doch selbst von überall gehört "Ja, ganz easy, gehste vorbei, haste den Platz."
Entweder hab ich die falschen Kanzleien erwischt oder es liegt an meiner Stimme, ändert jetzt aber nichts.

Das war mir dann jedenfalls alles zu anstrengend, sodass ich beschlossen habe, einfach alles in einem Abwasch abzuhandeln.
Wenn ich sowieso 5 Bewerbungen schreibe und danach eine mehr oder weniger fertige Vorlage habe, die ich nur an den entsprechenden Stellen noch ein wenig modifizieren muss, kann ich das Ganze auch gleich 20 mal ausdrucken und wegschicken. So bin ich komplett fertig, spare mir telefonisches Geplänkel und brauche nur noch warten und hoffen.

Dass so ziemlich jeder der Anwälte wissen dürfte, dass ich seine Nummer natürlich aus dem Telefonbuch habe und noch zig andere Bewerbung verschickt.. Jo, davon gehe ich aus. Aber was soll man bei einer Bewerbung für ein Pflichtpraktikum auch groß vorheucheln, warum man gerade auf diesen einen gekommen ist? Die wissen doch, dass sämtliche Praktikanten ihre Semesterferien nicht zum Spaß mit unbezahlter Arbeit verbringen.
Und wenn ich bei einem Anwalt anrufe und nach einem freien Platz frage, hab ich seine Nummer doch genauso zufällig und er kann sich ebenfalls denken, dass er garantiert nicht mein einziger Anruf heute bleiben wird.

Ich wollte mir nur halt etwas Mühe geben, dass es möglichst nicht sofort absolut offensichtlich wird, darum zumindest die Anrede ansatzweise stimmig haben. Und den Bewerbungstext an sich habe ich zwar knapp gehalten, aber nicht irgendwo aus dem Internet kopiert. Ich finde eigentlich schon, dass ich das relativ ordentlich gemacht habe. Jedenfalls würde ich mich nehmen, aber das kann ja natürlich nicht zählen ;)

Nochmals danke für eure Antworten

LieseMeier

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Beitrag von Paradoxia erstellt am: 21. Mai 2010, 07:11 Uhr

Ich kann die Erfahrung von LieseMeier leider nur bestätigen.
Habe in einigen Kanzleien angerufen, entweder wird man direkt am Telefon abgewimmelt, oder es muss erstmal bei den Anwälten nachgefragt werden, dann heißt es, jaja, schickense mal email-bewerbung, dann wird auch eine solche nicht beantwortet. Selbst wenn man persönlich in einer Kanzlei vorbeischaut und nachfragt ob ein Praktikum möglich ist wird man von unfreundlichen Sekretärinnen abgewimmelt.

Sowieso frage ich mich, wie man sich das als kleine Kanzlei überhaupt leisten kann, solch unfreundliche Leute am Telefon/Empfang sitzen zu haben? Da kann ich gut verstehen dass Otto-Normal-Verbraucher nicht gerad viel Bock auf Anwalt hat weil einfach eine große Arroganz rüberkommt.

Ich hab mein Anwalts-Praktikum dann allein über Beziehungen bekommen. Find ich echt schade und frage mich, wie das werden soll beim irgendwann anstehenden Referendariat??
Gut, vielleicht ist es da anders weil man dem Refrendar als kostenlose Arbeitskraft die ätzende Arbeit übertragen kann.

Paradoxia

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Beitrag von MarenK erstellt am: 21. Mai 2010, 09:15 Uhr

Ich finde, dass kann man so insgesamt nicht pauschalisieren - es kommt halt wirklich immer auf die Kanzlei drauf an. Als ich und einige befreundete Mistudennten damals das Anwalts-Pflichtpraktikum abgeleistet haben, hatte keiner von uns Probleme einen Platz zu finden und wir könnten daher nur positives berichten. Klar hat jemand auch mal eine Absage bei einer Kanzlei gekriegt (so ein Mitstudent der sich bei 5 Kanzleien beworben hat nach telefonischer Anfrage und die eine Kanzlei dann doch keinen Praktikanten mehr wollte weil zu wenig los sei in den Sommerferien und zudem Urlaub vom Anwalt in dem Zeitraum war), aber das ist ja auch normal und legitim. :wink:

Aber das bringt dem Threadsteller ja nun auch nichts. Also die Hoffnung nicht aufgeben. Man kann nur mutmaßen, aber vllt. gefiel ihnen irgendwas an deinem Auftreten nicht/Bewerbung ?! K.A. Soll keine Kritik speziell gegen dich sein, sondern allgemeine Anmerkung: ich jobbe nebenbei auch bei einem Anwalt und es rufen auch öfter mal Studenten an und fragen wegen einem Praktikumsplatz an...eine die letztes Jahr anrief war so dermaßen arrogant am Telefon (bzw so kam sie jedenfalls rüber, kann ja auch sein, dass das täuscht, aber das ist nunmal der erste Eindruck den man kriegt), die wollten wir dann auch nicht haben :wink: Wir haben sie dann trotzdem noch die Bewerbungsunterlagen schicken lassen - vllt. hätte sich der Eindruck ja umgewandelt, aber: auch wenn es nur ein Pflichtpraktikum ist: ihre Bewerbung war so dermassen schlecht (Name des Anwalts falsch geschrieben, superviele Rechtschreibfehler im Anschreiben, widerspricht sich mit dem Zeitraum in dem sie Praktikum machen wollte selbst und irgendwie kam auch eine hingeklatschte "Null-Bock-Stimmung" zum Ausdruck: der haben wir dann auch abgesagt, die schien uns von den erhaltenen Eindrücken echt zu anstrengend. Ein anderer Bewerber (männlich) war so dermassen planlos, der wußte nichtmal als er anrief wann er eigtl. gerne das Praktikum absolvieren möchte und als er gefragt wurde "sie wissen ja in welchen Gebieten wir hier Schwerpunktmäßig arbeiten" kam von ihm nur "nöö, bisher nicht- was machen sie denn"? Das kam schon sehr doof und da kann ich auch verstehen wenn man auf solche Praktikanten einfach keine Lust hat. Auch wenn sie das Praktikum als lästig ansehen (was es definitiv nicht sein muss, je nach Kanzlei und Aufgabenbereich (ich habe z.B. nicht einmal Kaffee gekocht sondern Verträge mit ausgearbeitet, war bei Verhandlungen, Mandantengesprächen dabei, hatte einen eigenen Schreibtisch etc) so muss man das nicht dermassen zum Ausdruck bringen.
In welcher Stadt suchst du denn einen Praktikumsplatz?

PS: Bei uns in der Uni hingen sogar am schwarzen Brett im Zettel von Kanzleien die in den kommenden Semesterferien Praktikumsplätze angeben - vllt. gibt es so etwas an deiner Uni auch?
MarenK

 

Beitrag von LieseMeier erstellt am: 22. Mai 2010, 01:25 Uhr

@ Maren

Bewerbungen habe ich ja bislang noch gar nicht abgeschickt, sondern nur angerufen. Bei den Telefonaten bin ich eigentlich recht normal und freundlich aufgetreten, würde ich meinen.

Und ganz so planlos wie die von dir beschriebenen Leute geh ich jetzt auch nicht an die Sache ran ;) Bevor ich jemanden anrufe, gucke ich natürlich erst einmal nach, wo die Kanzlei liegt, wie viele da arbeiten und was die im Schwerpunkt machen. Da so dermaßen unvorbereitet anzurufen, wäre mir dann doch zu peinlich. Davon abgesehen würde ich gerne was bei Strafrechtsanwälten machen, da muss man natürlich vorher sondieren, die meisten beschäftigen sich ja mit Zivilrecht.

Die Bewerbungen habe ich jetzt alle geschrieben und schicke sie morgen ab. Die sind fehlerfrei, jedenfalls orthographisch und grammatikalisch. Ob der Stil richtig ist.. da muss ich mich dann überraschen lassen.

In Bonn suche ich übrigens. Ich werd schon was finden, denke ich.


Edit: Aber ich fand übrigens eigentlich nicht, dass die Leute am Telefon jetzt sonderlich unfreundlich zu mir waren. Ein etwas arroganter Herr war dabei, der mir erst einmal erklärte, die seien ja so beliebt und wenn ich bei denen Praktikum machen wolle, dann solle ich mich doch am besten für die Sommerferien 2011 bewerben, eventuell hätte ich dann eine hauchdünne Chance ;)
Die anderen? Kann mich nicht beklagen. Eine Anwältin hat mir sogar unaufgefordert Nummern von ihr bekannten Kanzleien weitergegeben, fand ich ausgesprochen nett.

LieseMeier

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Beitrag von Alexander erstellt am: 28. Mai 2010, 21:11 Uhr

Wenn du sowieso schon mit den Leuten gesprochen hast, kannst du sie auch in der Bewerbung mit Namen ansprechen und dich auf das Telefonat beziehen.

Die wissen doch, dass sämtliche Praktikanten ihre Semesterferien nicht zum Spaß mit unbezahlter Arbeit verbringen.


Na ja, wenn du es so siehst… mir haben die Praktika Spaß gemacht und ich kenne einige Leute, die nach dem ersten Praktikum ganz erleichtert meinten, sie hätten vielleicht doch das richtige Studium gewählt; die "richtige" Arbeit mache ihnen viel mehr Freude als die Paukerei für die Klausuren.
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Alexander

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